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Gut 300 Globetrotter waren Klaus und Erika Därrs Aufruf gefolgt und hatten sich am Wochenende am Brombachsee bei Ansbach getroffen. Sie waren mit 150 Fahrzeugen angereist, die unterschiedlicher hätten nicht sein können: Alte Rundhauber und Steyr, VW-Busse, ausgebaute Transits, Landys aber auch Expeditions-Mobile der Luxus-Klasse waren vor Ort. Doch die Gründe für ihr Kommen waren ähnlich, sich mit Gleichgesinnten über vergangene und geplante Reisen auszutauschen, Mitreisende zu finden oder sich Ideen für Aus- und Umbauten der Fahrzeuge zu holen.

Als Rahmenprogramm hatte Veranstalter Klaus Därr verschiedene Vorträge organisiert. So erzählte René Därr über Satellitenkommunikation, seine Schwester Astrid über Reisemöglichkeiten in Marokko und im südlichen Afrika, Konstantin Abert zeigte einen Multimedia-Vortrag über die Faszination Asiens im eigenen Fahrzeug und Wolfgang Seel erklärte, wie Reisende per GPS navigieren können. Klaus und Erika Därr zeigten Filme von ihren Reisen und standen den Globetrotter während des gesamten Wochenendes für Fragen zur Verfügung. Die Vorträge fanden tagsüber auf dem Gelände und abends in einer etwas entfernten Gaststätte statt. Zwischen Vortragsraum und Camp fuhr ein Shuttle-Bus.

Wer abends, statt Vorträgen, lieber den Geschichten am Feuer lauschen wollte, konnte dies am großen Lagerfeuer tun. Leider waren Lagerfeuer und Holzkohlegrills am eigenen Fahrzeug, seitens des Geländebetreibers, nicht erlaubt, was einigen Teilnehmern missfiel.

Doch Klaus Därr, Weltreisender und Improvisationstalent, hatte dafür eine Lösung parat: Gas sei schließlich nicht verboten, deshalb wären Gasgrills zum Braten und Heizaufsätze für Gasflaschen zum Wärmen eine gute Alternative. Außerdem gab es für die Holzkohle-Fans mehrere Stellen auf dem Gelände, an denen gegrillt werden konnte.

Das Globetrotter-Treffen am Brombachsee ist seit 1989 die erste Veranstaltung, deren Schirmherr Klaus Därr ist. Der Erlös kommt AIDS-kranken Waisenkindern in Kenia zu Gute. Das Treffen ist nicht verwechseln mit dem Globetrottertreffen des Därr-Expeditionsservice, das von der Lauche und Maas München GmbH veranstaltet wird.

Mit der Anzahl der Teilnehmer seines neuen Treffens zeigte sich Klaus Därr sehr zufrieden. Eine Fortsetzung ist für das nächste Jahr geplant. Wem das zu lang ist, der kann sich in der die Zeit mit Klaus Därrs neuem Buch: Irgendwann erwischt’s dich dann vertreiben.

Fotos: Nicole Dornseif