Auf der Abenteuer&Allrad 2026 gibt es wieder frische Gesichter. Die neuen Aussteller sind wie immer bunt gemischt. Es gibt clevere Campertechnik, Dachzelte, Wohnkabinen, Offroad-Reifen, Kochgeräte und sogar Offroad-Touren für Leute, die gar keinen Offroader brauchen. Ihr erfahrt ihr, wer dieses Jahr neu dabei ist.
4×4 Exploring GmbH: Stand T05
4×4 Exploring ist seit 26 Jahren mit geführten Touren weltweit unterwegs und bietet ein Kursprogramm für Offroad-Fans und Weltreisende. Die Schweizer importieren außerdem die Carbon-Seilwinden aus Australien: IP68 wasserdicht, lebenslange Garantie aufs Getriebe, fünf Jahre auf die Elektrik, dazu die leichtesten in ihrer Klasse. Auch das Bergematerial im Shop ist erste Qualität. Die Bruchlasten orientieren sich an den Vorgaben für Bodenzug aus dem Forstbereich. Vor allem die fertigen Bergesets geben Seilwinden-Einsteigern Sicherheit.
Auf der Messe zeigt 4×4 Exploring sein neuestes Angebot: ein Reisefahrzeug auf Pickup-Basis mit Aufbauten vom australischen Spezialisten TLX. Die Schweizer sind Generaldealer für die DACH-Region und liefern auf alle gängigen Pickup-Modelle. Das Canopy steckt 600 Kilo Dachlast weg, bleibt aber leicht. Achslasten und Gesamtgewicht machen beim Overlander-Konzept also keinen Ärger. Lieferzeit: vier Monate nach Anlieferung des Trägerfahrzeugs, viele Aufbauten sind ab Lager verfügbar. Am Stand steht der HILUX GR2 als vollausgestatteter Reiseoffroader, ein Konzept, das sie gemeinsam mit TLX auf anspruchsvollen Strecken erprobt haben.

Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.4×4-exploring.ch
Adventure Trailer: Stand C12
Adventure Trailer verkauft und vermietet Offroad-Trailer und ist lizenzierter Vertragshändler der Marke CRAWLER. Wer einen Trailer erst mal testen möchte, der kann sie hier auch mieten. Zur Messe bringen sie drei Fahrzeuge mit.


Der TRC 458i ist ein Offroad-Caravan mit einer Aluminium-Karosserie. Die Bodenfreiheit ist hoch, die Federung ist unabhängig. Bis zu vier Leute schlafen unter dem Aufstelldach, gekocht wird drinnen oder draußen. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 1.800 Kilo. Der ALP 560 verbindet einen Retro-Look mit moderner Offroad-Technik in einer leichten Aluminium-Konstruktion. Die große Hecköffnung macht ihn flexibel: Fahrräder oder Motorräder fahren einfach mit. Und der CMP 190 ist eine Pickup-Kabine für Expeditionsfahrzeuge. Trotz der kompakten Maße bietet sie Schlafplätze und eine Außenküche, dazu ein Aufstelldach. Dabei bleibt die Kabine leicht und voll geländetauglich.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.adventure-trailer.com
AirPathSolutions: Stand M23
AirPathSolutions baut elektrische Luftweichen für die Rohrsysteme von Standheizungen. Damit lenkst du die warme oder kalte Luft genau dorthin, wo du sie im Camper gerade brauchst. Geregelt wird über Schalter oder Drehregler, beim Drehregler sogar stufenlos. Keine Bowdenzüge mehr, kein klemmendes Gestänge.
Drei Varianten stehen im Programm: SWITCH, SPLIT und FLEX. Mit der FLEX teilst du die Wärme stufenlos auf zwei Bereiche auf, zum Beispiel Bad und Innenraum, oder du nutzt einen Teil zum Aufheizen des Boilers. Die SPLIT eignet sich für Setups wie „im Winter Heckgarage anteilig mit beheizen, im Sommer voll in den Innenraum“. Und die SWITCH leitet die heiße Luft komplett um, etwa vom Innenraum nach draußen oder ins Fahrerhaus, wenn du im Winter die Kälte rausdrücken willst. Auch für die Lüftung im Sommer praktisch, weil du die Zirkulation gezielt auf einzelne Bereiche legen kannst.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.airpathsolutions.de
Auto-Form Sonderfahrzeuge: Stand ZL04
Auto-Form baut seit 1974 Sonderfahrzeuge im Blaulicht-Bereich, also Rettungswagen, Feuerwehr- und Einsatzfahrzeuge. Dazu gehört eine eigene Sandwich-Plattenfertigung, mit der sie längst auch andere Branchen beliefern, von Ambulanzherstellern bis zu Reisemobilbauern. Jetzt geht das Unternehmen mit einer eigenen Reise-Linie an den Start, der Auto-Form ExplorerLine, und feiert damit Messepremiere auf der Abenteuer & Allrad.
Der Ansatz dahinter ist clever, denn was im Rettungswagen-Alltag funktioniert, hält im Expeditionsmobil locker auch. Die Koffer und Aufbauten sind crashtest-geprüft, dazu kommen Profile, Türen, Fenster, Schlösser und Dichtungen direkt aus dem Sonderfahrzeugbau. Also Komponenten, die in Einsatzfahrzeugen täglich richtig was abkriegen und trotzdem dichthalten. Die Ausstattung ist modular aufgebaut und lässt sich konfigurieren. Ausgebaut werden Neu- oder Gebrauchtfahrzeuge, auf Wunsch gibt es mobilen Service vor Ort.
Daneben präsentiert Auto-Form ein leichtes mobiles Lichtsystem auf Basis einer kabelgebundenen Lichtdrohne. Die ist dimmbar und liefert bis zu 13.000 Lumen, also reichlich Licht für alles, was abends am Camp oder bei einer Reparatur unterwegs ansteht. Ursprünglich entwickelt für Rettungseinsätze, aber genauso brauchbar für die nächtliche Bergung im Gelände oder einfach für richtig Helligkeit am Stellplatz.
Mehr dazu unter: https://www.autoformsonderfahrzeuge.de
Butternut Box: Stand T20
Hundefutter auf einer Offroad-Messe? Ja, und das ergibt mehr Sinn, als man auf den ersten Blick denkt. Viele von uns reisen schließlich mit Hund. Und im Camper ist das mit dem Futter so eine Sache: Trockenfutter ist praktisch, aber halt auch nicht das, was du dir selber auf den Teller legen würdest.
Butternut Box bietet frisch gekochtes Hundefutter aus Fleisch und Gemüse in Lebensmittelqualität. Schonend gegart, schockgefroren und passend portioniert, kommt es direkt zu dir nach Hause. Geliefert wird im flexiblen Abo, das du jederzeit anpassen kannst. Gegründet haben das Ganze zwei Freunde, Kev und Dave, nachdem sie gemerkt haben, wie viel besser es Daves Hund mit frisch gekochtem Futter ging. Mittlerweile sind sie zertifizierte B-Corp und spenden für jedes neue Abo eine Mahlzeit an einen Hund in Not. Am Stand T20 erfahrt ihr, wie das mit dem Abo funktioniert und welche Rezepturen es gibt.

Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.butternutbox.com/de
Camper Jarvis (Jarvis Labs GmbH): Stand M23
Zwölf Schalter an der Wand, keiner beschriftet, und ihr wollt nur das Licht anmachen. Kennt ihr? Rico Tank kennt das auch, dreimal hat er selbst ausgebaut. In Konstanz am Bodensee hat er deshalb mit Mitgründer Arindam Mahanta ein kabelloses Steuerungssystem entwickelt, das den ganzen Schalter-Wahnsinn durch einen einzigen Drehknopf ersetzt.
Der SmartKnob mit AMOLED-Display und LED-Ring ist die zentrale Bedieneinheit für den ganzen Van. Dahinter steckt ein ganzes Ökosystem aus Modulen. Ampy verteilt den Strom über sechs Kanäle mit elektronischen Sicherungen. Volty erkennt automatisch über 500 Energiegeräte am Markt, von Victron über Votronic bis Ective. Fluidy kümmert sich ums Wasser, misst auf ein Prozent genau, erkennt Leckagen und schaltet die Pumpe ab, bevor sie trocken läuft. Heaty steuert die Heizung, Thermy übernimmt Klima und Kühlschrank, Lighty regelt die Beleuchtung.

Spannend für Reisende ist die Philosophie dahinter. Das System läuft komplett offline, kein Cloud-Zwang, kein Smartphone nötig. Die Module sind dezentral verbaut, das spart Kabel und Gewicht. Der Standby-Verbrauch liegt unter 0,3 Watt pro Modul. In langen Autarkie-Phasen macht das einen messbaren Unterschied. Dazu kommt aktiver Schutz vor Wasserschäden und Tiefentladung.

Das System ist seit April 2024 im Praxistest und kommt ab Ende Q2/2026 auf den Markt. Auf der Abenteuer & Allrad steht Camper Jarvis auf einem Gemeinschaftsstand zusammen mit PureFlexx Camper, FlowCamper, PerfectVan, Xtremobility und AirPathSolutions.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.camper-jarvis.de
Camper Schmiede GmbH: Stand T02
Seit 2020 baut die Camper Schmiede individuelle Ausbauten für Kastenwagen und Expeditionsfahrzeuge, komplett oder in Teilen, je nachdem was ihr braucht.
Was die Firma besonders macht, ist die Aufstellung des Teams, denn hier arbeiten Fahrzeugtechnik-Ingenieure, Kfz-Meister, Schlossermeister und Tischlermeister zusammen unter einem Dach. Das bedeutet, von der ersten Skizze bis zum fertigen Ausbau kommt alles aus einer Hand. Keine externen Gewerke, keine Abstimmungsschleifen zwischen drei Firmen, die sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben. Dadurch entwickeln und bauen sie ihre Projekte ganzheitlich, von der Konstruktion bis zur letzten Schraube im Innenraum.

Auf der Messe stellen sie ein aktuelles Unimog-Projekt vor, gemeinsam mit FAS und RKF Bleses. Das Spannende dabei: Die beiden Ausbauvarianten könnt ihr per VR-Brille vorab erleben. Ihr setzt also die Brille auf und steht mitten im Wohnraum, bevor überhaupt das erste Holz zugeschnitten ist. Wer schon mal ein Reisefahrzeug hat ausbauen lassen, weiß, dass das Gold wert ist. Denn Pläne auf Papier sind das eine, das Raumgefühl im fertigen Mog das andere.

Daneben präsentieren sie den Soul Float, eine freischwebende Hanglounge. Klingt erstmal nach Spielerei, ist aber genau das, wofür die Camper Schmiede steht. Kreative Ideen, technisch sauber durchdacht und handwerklich solide umgesetzt.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.camper-schmiede.de
Carryboy Deutschland GmbH & Co. KG: Stand ZK06
Carryboy aus Krefeld ist seit 2006 auf Pickup-Zubehör spezialisiert. Hardtops, Laderaumabdeckungen und Fahrgestellumbauten für die üblichen Verdächtigen: Ford Ranger, Toyota Hilux, VW Amarok, Nissan Navara. Dazu kommt das ganze Drumherum wie Werkzeugboxen, Autosafes und Wannen. Und seit einiger Zeit erweitert das Familienunternehmen sein Portfolio um Offroad-Produkte wie Wohnkabinen, Dachzelte und Pickup-Einbauküchen.

Was Carryboy anders macht, ist der Service-Ansatz, denn hier wird nach dem Kauf nicht einfach abgewunken. Kunden bekommen einen aktiven After-Sales-Service, bei dem Carryboy nach dem Produktkauf anruft und nachfragt, ob alles passt. Dazu gibt es zehn Jahre Ersatzteilgarantie, was in der Branche ziemlich einzigartig ist.



Auf der Messe zeigen sie eine Kombination aus mehreren Produkten. Im Mittelpunkt steht eine Laderaumpritsche, ausgestattet mit dem Nomad-Hardtop, einer Campingküche, einem Pop-Top-Dachzelt und verschiedenen Lichtern. Daneben gibt es eine kleine Auswahl an Laderaumabdeckungen und ein paar Kleinteile zum Anfassen. Genau passend für alle, die ihren Pickup zum Reisefahrzeug umbauen wollen, ohne gleich die ganz große Wohnkabine drauf zu setzen.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.carryboy.de
E1NFACH UG: Stand F08
Auch E1NFACH hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Elektrik im Camper deutlich zu vereinfachen. Mit dem E1NS gibt es eine Steuerzentrale, die Licht, Wasser, Kühlschrank, Heizung und Sensorik in einer App zusammenführt. Dazu kommen Automationen, LTE, GPS und Remote-Funktionen. Ihr habt also den ganzen Van quasi in der Hosentasche, egal ob ihr gerade auf dem Stellplatz steht oder im Büro sitzt.
Was E1NFACH von klassischen Panels unterscheidet, ist der Ansatz dahinter, denn hier wird keine Smart-Home-Lösung in den Van gestopft. Hard- und Software werden speziell für den mobilen Einsatz entwickelt, mit Fokus auf einfache Nachrüstung und alltagstaugliche Bedienung. Genau das also, was im autarken Reisefahrzeug zählt, wo die Technik einfach funktionieren muss, auch wenn der nächste Servicepunkt zweitausend Kilometer entfernt ist.
Das System richtet sich an Selbstausbauer, Vanlifer und professionelle Fahrzeugbauer. Auf der Messe könnt ihr euch das Ganze live anschauen und mit den Entwicklern durchgehen, wie sich der E1NS in euren Ausbau integrieren lässt.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.e1nfach.de
FjällVila: Stand F04
November, Regen, drei Grad. Die meisten Dachzelte machen da keinen Spaß mehr. FjällVila baut genau für diese Bedingungen, denn die Zelte sind für skandinavische Verhältnisse konzipiert. Robust, langlebig und mit vollständig verdunkelnden Materialien, damit ihr auch im hohen Norden im Juni um drei Uhr nachts noch schlafen könnt und nicht von der Mitternachtssonne aus den Federn geholt werdet.


Auf der Messe zeigen sie ihre Hardcover- und Hybrid-Dachzelte, darunter die Kollektionen UppVärme und UppTäcka. Wer also vorhat, sein Dachzelt nicht nur im Hochsommer auszupacken, sondern auch in den Übergangsmonaten oder mitten im Winter, sollte hier mal vorbeischauen.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://fjallvila.nl/
FOOTBAAG: Stand ZK18
FOOTBAAG hat sich eines der nervigsten Probleme im Camper vorgenommen: die rutschende Decke und die kalten Füße in der Nacht. Das Schlafsystem kombiniert die Vorteile von Bettdecke und Schlafsack, speziell zugeschnitten auf die oft engen und kurzen Liegeflächen in Wohnmobilen. Eine integrierte Fußtasche hält die Füße warm, und durch die durchdachte Form bleibt die Decke da, wo sie hingehört. Klingt erstmal banal, ist aber genau eines dieser kleinen Probleme, die einem auf einer mehrwöchigen Tour richtig auf den Wecker gehen können.

Gefertigt wird das Ganze in einer Manufaktur im Schwarzwald, mit Naturmaterialien wie Lyocell und Bio-Baumwolle. Damit bekommt ihr ein angenehmes Schlafklima und ein langlebiges Produkt, was im Dauereinsatz auf Reisen wichtig ist. Besonders praktisch: Der FOOTBAAG kommt ohne separaten Bezug aus, ist komplett waschbar und darf in den Trockner.
Mehr dazu unter: https://footbaag.de
Freedom-Customnice: Stand Q04
Flo von Freedom-Customnice kennt die Abenteuer & Allrad seit Jahren. Bisher allerdings nur als Besucher. Dieses Jahr steht er zum ersten Mal mit eigenem Stand da, und das ist ein netter Kreis, der sich da schließt.

Seit 2018 rüstet Flo VW Busse aus, vor allem mit Autarkie-Technik, Heizungen, Solaranlagen und Schlafdächern. Als Partner von TigerExped, Terranger und Reimo verbaut er deren komplettes Sortiment, dazu kommen Produkte von Wattstunde sowie Felgen und Fahrwerke von Twin-Monotube-Project. Wer also seinen T5, T6 oder T6.1 in Richtung Reisemobil umbauen will, ist hier richtig.

Auf der Messe zeigt Flo sein eigenes Möbelkonzept namens „Bruno“, eingebaut in den neuen VW Transporter mit 4-Motion-Antrieb. Das Konzept hat ein paar Features, die man nicht alle Tage sieht. Fest verbaute Kildwick Trockentrenntoilette mit eigens entwickeltem Abluftsystem zum Beispiel. Dazu eine Kühlschublade und, wie Flo selber sagt, jede Menge liebevolle Detailarbeit.
Alles weitere gibt’s auf der Homepage: https://www.freedombullis.de/
GN Espace: Stand ZD12
GN Espace baut Kochgeräte, die ursprünglich für Yachten und den Offshore-Einsatz entwickelt wurden. Marine-Qualität also, gebaut für Bewegung, Vibration und raue Bedingungen. Und genau die Eigenschaften sind im Expeditionsfahrzeug ja mindestens genauso gefragt wie auf hoher See.

Auf der A&A zeigen die Engländer ihr Sortiment zum ersten Mal in Deutschland. Mit dabei sind smarte Induktionskochfelder, kompakte Kombiöfen und Multifunktions-Kochsysteme, allesamt elektrisch und für die beengten Verhältnisse im Fahrzeug konzipiert. Wer also überlegt, die Gasanlage komplett rauszuwerfen oder gar nicht erst einzubauen, findet hier eine interessante Spielwiese.

Das Highlight am Stand ist der Alize Gastro Grill, der laut Hersteller weltweit erste Elektrogrill mit IPX5-Zertifizierung. Heißt im Klartext: Der darf raus ins Freie, auch wenn das Wetter nicht mitspielt. Eine echte Alternative zur Gasplatte, wenn euer Expeditionsfahrzeug auf Strom statt Flamme setzt.
Für alle, die sich tiefer einlesen wollen, gibt es die Infos auch auf Deutsch: https://www.gn-espace.com/de
Infanta 4×4 Europe: Stand F02
Infanta 4×4 baut seit über 25 Jahren Offroad-Fahrzeuge in Südafrika, seit drei Jahren gibt es eine offizielle Europa-Vertretung in Deutschland. Auf die Messe bringen sie zwei Produktlinien mit.
Die Inkunzi ist eine Monocoque-Kabine aus Fiberglas für Single Cab Pickups wie den Toyota Land Cruiser 79, den Hilux oder den Isuzu D-Max. Die Kabine wird fest verbaut und über Federpakete vom Fahrgestell entkoppelt, damit auch im härtesten Gelände nichts reißt. Das Konzept ist konsequent outdoor, denn Küche, Dusche und die meisten Funktionsbereiche sitzen bewusst außen. Wer den Innenraum minimal hält und das Leben sowieso lieber draußen verbringt, findet hier genau die richtige Philosophie. Praktischer Nebeneffekt: Die kompakte Bauweise passt in einen 20-Fuß-Container, was den Verschiffungspreis spürbar drückt.

Dazu kommen die Enkulu-Trailer, drei Modelle aus Aluminium mit 32 Millimeter Dämmung auf einem verzinkten Stahl-Chassis. Robust, leicht und mit Slide-Out-Konzepten ausgestattet, die in dieser Form auf dem europäischen Markt bislang selten zu finden sind. Dazu kommen Aufstelldächer, selbst gefertigte Carbon-Klappen und durchdachte Innenraumlösungen, die aus wenig Volumen erstaunlich viel Wohnraum machen.

Thorsten Dumpe von der Europa-Vertretung sagt: „Unsere Fahrzeuge sind nicht nur extrem funktional, sie sehen auch verdammt sexy aus.“ Können wir noch nicht bestätigen, schauen wir uns aber definitiv an.
Wer tiefer einsteigen will: https://www.infanta4x4.de
Land Lover Tours: Stand T32
Land Lover Tours bietet geführte Selbstfahrer-Touren durch Australien an, und zwar im klassischen Land Rover Defender. Die Gäste sitzen also selbst am Steuer, in einer kleinen Gruppe von maximal drei Fahrzeugen, während die Routenplanung, Organisation, Verpflegung und die Begleitung vor Ort komplett übernommen werden. Wer schon mal mit dem Gedanken gespielt hat, durchs Outback zu fahren, sich aber an Eigenorganisation, Permits, Wassermanagement und Pannenhilfe in der Wildnis nicht so recht herangetraut hat, bekommt hier eine entspannte Möglichkeit, das Ganze trotzdem zu erleben.

Zum Start gibt es zwei Touren im Programm. Beach, Bush & Beyond ist die kompaktere Variante mit zehn Tagen und rund 1.000 Kilometern, eine Mischung aus Küste, Buschland und Nationalparks. Colours of Australia geht tiefer rein, etwa zwei Wochen und 3.000 Kilometer, vom roten Staub übers blaue Wasser bis zu abgelegenen Tracks. Ab zwei Fahrzeugen und vier Personen lassen sich auch individuelle Privattouren buchen, zugeschnitten auf Themen wie Fotografie, Wildlife oder besonders viel Offroad.
Auf der Messe stehen André und Karin zum ersten Mal in Bad Kissingen und freuen sich auf jeden, der vorbeischaut.

Eine kleine Anmerkung: Die Website geht erst am 28. Mai 2026 online. Wer also schon vor der Messe reinschauen will, muss sich noch etwas gedulden.
Vorbeischauen lohnt sich ab dem 28. Mai: https://www.landlovertours.com
Maxxis International: Stand ZD03
Maxxis steht zum ersten Mal auf der Abenteuer & Allrad, und wir freuen uns drauf. Wir fahren die Reifen schon eine Weile selbst, den RAZR AT auf unserem Hilux und den Creepy Crawler auf dem 90er Defender. Beide haben sich im Geländealltag bewährt, deshalb können wir aus erster Hand sagen, dass sich ein Stopp am Stand lohnt.
Im Fokus steht der RAZR AT-S, ein All-Terrain-Reifen mit M+S-Symbol, den es auch mit C-Kennung für Camper und Vans gibt. Die Größen 255/55 R18C und 235/65 R16C sind auf schwere Fahrzeuge ausgelegt und damit genau das, was im Lastenheft eines voll beladenen Reisemobils steht.

Daneben zeigt Maxxis die Extremreifen Trepador, Creepy Crawler und Mudzilla, also die Kandidaten für alle, die eher im Gelände als auf der Autobahn zu finden sind.

Unter der Schwestermarke CST gibt es zusätzlich den Sahara AT2, den Sahara MT2 und den Mud King zu sehen. Auch ATV- und Quad-Fahrer kommen auf ihre Kosten, die passenden Reifen stehen ebenfalls am Stand. Insgesamt führt Maxxis über 5.000 verschiedene Artikel, die meisten davon sind ab Lager verfügbar und innerhalb von 12 bis 24 Stunden beim Händler.
Reinschauen lohnt sich: https://www.maxxis.de
NEOMOTUS: Stand T34
In Nordamerika sind vertikale Fahrradträger seit Jahren Standard, in Europa hat sich die Bauart bisher nicht durchgesetzt. NEOMOTUS will das ändern und zeigt auf der Messe zum ersten Mal seine Vertical Bike Racks, den MOTUS VR4 und den MOTUS VR5. Die Idee entstand 2023 im Rahmen einer Bachelorarbeit, und seitdem ist daraus ein ziemlich ernsthaftes Produkt geworden.

Der entscheidende Schritt für den europäischen Markt kam 2024 mit einer verschraubten Gelenkanbindung, die für extrem hohe Belastungen ausgelegt ist. Dafür hat NEOMOTUS dieses Jahr ein europäisches Patent angemeldet. Getestet wurde nach DIN 75303 und zusätzlich im realen Offroad-Einsatz über tausende Kilometer, voll beladen. Genau das, was ihr von einem Träger wollt, der hinten am Heck baumelt, während ihr über Waschbrettpisten heizt.

Besonders stolz ist das Team auf den Crashtest mit 120 Kilo Zuladung. Laut NEOMOTUS hat den bisher kein Fahrradträger mit vier E-Bikes bestanden. Falls das stimmt, ist es ein ziemliches Pfund. Schaut euch das am Stand auf jeden Fall mal selbst an.
Warum man Fahrräder überhaupt vertikal transportiert und welche Vorteile das bringt, erklärt NEOMOTUS in ihrem Tech Talk auf der Website. Am Stand T34 könnt ihr euch das System live zeigen lassen.
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage: https://www.neomotus.de
NORIQA GmbH: Stand F08
NORIQA plant und baut Expeditionsmobile, Weltreisefahrzeuge und autarke Reisefahrzeuge. Allerdings nicht als klassische Ausbau-Manufaktur, sondern als systemischer Projektpartner. Heißt: NORIQA begleitet euch von der ersten Fahrzeugentscheidung bis zur fertigen technischen Gesamtlösung. Welches Basisfahrzeug, welche Konzepte, welche Energieversorgung, welche Aufbauten, alles aus einer Hand.

Der Fokus liegt auf robusten und langlebigen Fahrzeugkonzepten, maximaler Autarkie und Praxistauglichkeit sowie intelligenter Energie- und Fahrzeugtechnik. Ein eigener Schwerpunkt sind hochfunktionale Zwischenrahmenkonstruktionen für Expeditionsfahrzeuge und Fernreisemobile. Genau das also, was im Aufbau gerne unterschätzt wird, aber maßgeblich über Stabilität und Langlebigkeit entscheidet.

Am Stand zeigt NORIQA außerdem nachhaltige Dämmkonzepte mit Sprühkork und Schafwolle, eine spannende Alternative zu klassischen Materialien. Wer schon mal überlegt hat, wie das eigentlich mit der Ökologie im Expeditionsfahrzeug aussieht, findet hier interessante Antworten.
Auf dem Gemeinschaftsstand sind außerdem die E1NFACH UG mit ihrer Steuerzentrale E1NS, die IDN Service GmbH mit Schnittstellenlösungen für BUS-Systeme und die battery-direct GmbH mit der SNETTBOX als skalierbarem Batteriesystem dabei. Ein guter Stopp also, wenn ihr euch einmal kompakt durch die moderne Fahrzeugtechnik durcharbeiten wollt.

Die Webseite ist noch im Aufbau, einen ersten Eindruck bekommt ihr trotzdem: https://noriqa.de
Perfect Van GmbH: Stand M23
Perfect Van kennen einige vielleicht schon von der CMT. Die Firma macht seit Jahren praktische Camping-Produkte wie Waschbeckenerweiterungen, Spüleinsätze und die eigene Trockentrenntoilette. Anfang 2026 wurde die neue Perfect Indie TTT in Stuttgart vorgestellt, und seit Mai 2026 ist die mobile Version lieferbar. Es gibt sie in zwei Höhen, 45 oder 38 Zentimeter, mit 7 oder 5 Liter Urintank. Praktisch für Selbstausbauer, die auf eine Entleerung über die Serviceklappe verzichten wollen.

Das eigentliche Highlight steht aber daneben: der Perfect FOX. Ein Concept Van, der als Basis für eine exklusive Kleinserie dienen soll. FOX steht für „Freedom on X“. Das Fahrzeug ist gleichzeitig die rollende Teststation für die eigenen Produkte, denn was im Alltag wirklich funktioniert, zeigt sich nun mal erst im echten Gebrauch. Entwickelt aus der Praxis, gebaut für die Praxis.
Den ganzen Rest findet ihr hier: https://www.perfect-van.de
Punii Adventure GmbH: Relax & Connect Area
Punii hat eine Gründungsgeschichte, die nicht jeder Dachzelt-Hersteller vorweisen kann. Gründerin Eva war 2004 als Austauschschülerin in Neuseeland und hat dort die Kultur der Māori kennengelernt. „Puni“ heißt in der Sprache der Māori Zelt oder Lager, also Ort der Ruhe und des Ankommens. Daraus wurde Jahre später eine eigene Dachzeltmarke, gestartet 2025 mit der Moenga-Klappdachzelt-Serie.

Auf die Messe bringt Punii zwei Neuheiten mit. Das toa S ist ein Hartschalendachzelt mit ABS-Schale und einer sieben Zentimeter dicken Memory-Foam-Matratze. Probeliegen ausdrücklich erwünscht, denn beim Dachzelt entscheidet die Matratze über alles, was danach kommt. Wenn ihr nach einer Nacht keinen Rücken habt, war es das richtige Zelt.

Dazu kommt die Komaru 270, eine freistehende 270-Grad-Markise mit integrierter LED-Beleuchtung. Praktisch, weil sie eben freisteht und ihr beim Aufbau nicht auf Bäume oder Wände angewiesen seid.
Mehr Infos gibt es hier: https://www.punii.de
Schobert Touren: Stand T21
Offroad-Touren für ganz normale Serien-SUV, das ist die Idee von Schobert Touren. Das ist eher ungewöhnlich, denn die meisten geführten Offroad-Touren setzen voraus, dass ihr mit einem ausgebauten Geländewagen anrollt. Bei Schobert Touren braucht ihr kein Bergeequipment, keinen Schnorchel und keine Höherlegung. Dacia Duster, Suzuki Vitara, VW Tiguan, alles was Allrad hat, kann mit. Genau richtig also für Einsteiger, die mal das Offroad-Erlebnis schnuppern wollen, ohne gleich tief in die Tasche zu greifen.
Die Touren gehen durch Kroatien und Bosnien, vorbei an Lost Places, Wasserfällen und Höhlen. In Bosnien gibt es sogar freilebende Wildpferde zu sehen. Übernachtet wird gemeinsam auf Campingplätzen, was nebenbei für die Stimmung sorgt, denn aus einer Gruppe Teilnehmer wird auf so einer Tour schnell mal eine kleine Reisegemeinschaft.
Am Stand verlosen sie eine komplette Tour, also unbedingt vorbeischauen und Lose ausfüllen.
Den ganzen Rest findet ihr hier: https://www.schobert-touren.de
Snettbox (battery-direct GmbH): Stand F08
Snettbox ist ein neues Lithium-Ionen-Batteriesystem von der battery-direct GmbH, und der Clou liegt im Plug-and-Play-Ansatz. Die Box lässt sich als direkter Ersatz für Blei-, Gel- oder AGM-Akkus einsetzen, ohne dass ihr im Fahrzeug groß umbauen müsst. Die vorhandene Verkabelung bleibt drin, die Ladegeräte bleiben drin, die Technik funktioniert einfach weiter. Wer also nicht den halben Aufbau für ein Lithium-Upgrade auseinandernehmen will, hat hier eine elegante Lösung.
Das System ist als Multi-Voltage ausgelegt und unterstützt 12 bis 48 Volt bei Kapazitäten zwischen 125 und 1.000 Amperestunden. Erweitern lässt es sich jederzeit, denn bis zu acht Batterien kommunizieren über CAN miteinander. Durch Steckverbindungen mit 16-Quadratmillimeter-Kabeln entfällt die klassische Kreuzverkabelung mit dicken Leitungen. Die einzelnen Boxen könnt ihr sogar an verschiedenen Stellen im Fahrzeug verteilen, weil die Kabellängen nicht identisch sein müssen.


Einen echten Vorteil gegenüber LiFePO4 hat die Snettbox beim Thema Ladezustand. Bei klassischen Lithium-Eisenphosphat-Batterien liegen die Spannungswerte über den ganzen Ladebereich sehr eng beieinander. Eine Anzeige von 13,2 Volt kann also 75 oder 95 Prozent Ladung bedeuten, da ratet ihr im Grunde. Bei der Snettbox lest ihr den Ladezustand direkt an der Spannung ab. Auf langen Touren, wenn ihr genau wissen wollt, wie weit ihr noch kommt, ist das richtig praktisch.
Eine Snettbox wiegt 11,5 Kilo bei Maßen von 250 mal 165 mal 200 Millimetern und arbeitet zuverlässig bis -25 Grad, also auch für Wintercamper interessant. Kompatibel ist sie mit Victron, Votronic und Mastervolt, dazu kommt eine eigene App. Die 12V-Version startet bei 1.290 Euro.
Am Gemeinschaftsstand F08 steht Snettbox zusammen mit NORIQA, E1NFACH und der IDN Service GmbH.
Mehr dazu unter: https://www.snettbox.deOpus 4.7
Thitronik GmbH: Stand M38
Thitronik baut Sicherheitstechnik für Wohnmobile, made in Germany. Das modulare System lässt sich je nach Bedarf zusammenstellen, denn nicht jeder will alles, aber die meisten wollen wenigstens was. Im Zentrum steht das kabellose Alarmsystem WiPro III safe.lock. Es schützt die Außenhülle des Fahrzeugs über Funk-Magnetkontakte an den Öffnungen, sodass ihr drinnen schlafen könnt, ohne den Alarm deaktivieren zu müssen. Bei der safe.lock-Variante schaltet sich der Alarm direkt mit dem Ver- und Entriegeln über den Fahrzeugschlüssel scharf.


Dazu kommt das Ortungssystem Pro-finder mit Geofencing. Wenn euer Fahrzeug einen Radius von 900 Metern um den letzten Standort verlässt, bekommt ihr eine Meldung aufs Handy. Bis zu zehn Mobiltelefone können benachrichtigt werden, und wenn ihr zusätzlich eine Abschalteinrichtung verbaut habt, lässt sich der Motor im Diebstahlfall sogar aus der Ferne stilllegen.
Beim Thema Gas ist der G.A.S.-pro III ein eigenes Kapitel. Der Warner war im Februar 2025 Testsieger im Gaswarnertest der Reisemobil International und schützt vor Betäubungsgasen, Propan, Butan und Kohlenmonoxid. Es gibt ihn in zwei Varianten, dazu könnt ihr einen Zusatzsensor für die jeweils andere Gasgruppe nachrüsten. Damit habt ihr alles auf einmal abgedeckt, von undichten Gasleitungen bis zu Narkosegas-Angriffen.
Neu im Programm sind außerdem der Funk-Rauchmelder T.S.A. und der Funk-Wassermelder 868. Der Rauchmelder ist gerade dann sinnvoll, wenn ihr in der Heckgarage E-Bikes ladet, und der Wassermelder schlägt an, bevor eine kleine Leckage am Frischwassertank zum Wasserschaden im ganzen Aufbau wird.
Mehr dazu unter: https://www.thitronik.de
TMAT Europe: Stand M18
Ein Schubladensystem auf der Ladefläche ist nicht für jeden eine Option, oft zu teuer, zu schwer oder einfach zu sperrig für das, was ihr eigentlich braucht. TMAT bietet hier eine modulare Alternative aus den USA, die jetzt erstmals in Europa erhältlich ist.

Das Prinzip ist simpel und gleichzeitig clever. Verzahnte Paneele und Streifen bilden einen glatten Boden auf der Ladefläche, auf dem sich schweres Equipment einfach einschieben lässt. Verstellbare und feste Blocker halten alles für die Fahrt an Ort und Stelle. Kein Bohren, kein Werkzeug, in fünf Minuten eingebaut und genauso schnell wieder raus. Damit ist das Ganze auch eine spannende Alternative zu teuren Bed-Slides und sperrigen Storage-Boxen.
Das System ist für Pickups, Vans, UTVs und Camper gedacht. Am Stand steht ein RAM 1500 mit komplettem Aufbau, sodass ihr live sehen und ausprobieren könnt, wie sich das in der Praxis anfühlt. Dazu gibt es die ganze Produktpalette zu sehen, also Paneele, Streifen, Blocker, Wheel Cribs und Zubehör. Dave van der Rol ist als offizieller Europa-Vertrieb persönlich am Stand und beantwortet eure Fragen.
Wer tiefer einsteigen will: https://www.tmat.eu
TUFA GmbH: Stand T31
Die TUFA GmbH macht seit 1974 Offroad-Fahrertrainings und gehört damit zu den Pionieren in der Szene. Gegründet von Martin Breuninger aus der Leidenschaft für Geländewagen und Fernreisen heraus, geführt als Familienbetrieb. Auf dem eigenen Trainingsgelände wird seit 2007 geschult, und zwar alles, was Allrad hat: Geländewagen, Reise- und Expeditionsmobile, Camper, Nutzfahrzeuge und Einsatzfahrzeuge.
Was die TUFA besonders macht, ist die Mischung aus eigenem Gelände und langjähriger Erfahrung mit den großen Spielern der Branche. Als anerkannter Partner arbeiten sie unter anderem mit den Mercedes-Benz Driving Events und der Hymer Driving Xperience zusammen, dazu kommen weitere Partner aus dem Reise- und Expeditionsbereich. Das Team aus zertifizierten Instruktoren weiß also nicht nur, wie man fährt, sondern auch, wie man es weitergibt.
Wer also schon mal überlegt hat, das eigene Reisemobil oder den Geländewagen mal richtig kennenzulernen, bevor es auf die große Tour geht, ist hier gut aufgehoben. Denn Offroad-Fahren ist eine Sache, die ihr besser auf einem geschützten Trainingsgelände lernt als irgendwo zwischen Marokko und Kirgistan. Am Messestand könnt ihr euch die aktuellen Kurse und Termine zeigen lassen.
Reinschauen lohnt sich: https://www.mb-offroad.com
Vannado: Stand ZD22
Birken-Maser-Furnier in einem Camper. Schon mal davon gehört? Wir bis jetzt auch nicht. Vannado baut Premium-Campervans auf MAN- und Mercedes-Basis und legt im Innenraum richtig was drauf. Das Birken-Maser-Furnier ist selten, wird von Hand verarbeitet, und die Struktur des Holzes bekommt im Innenausbau die Hauptrolle. Das ist mal eine Ansage gegen den ewigen Eichenholz-Look, den man in den meisten Premium-Campern sieht.

Auf die Messe bringen sie den aktuellen Karakorum 4×4 mit. Das Setup für draußen ist konsequent auf lange Touren in entlegene Ecken ausgelegt. Bilstein-Höherlegung, Black Rhino Arsenal-Felgen mit Loder-Reifen, dazu homologierte Lazer-Frontscheinwerfer und Strands-LED-Spots. Ergänzt wird das Ganze durch Expeditions-Ausrüstung und modulare Cargo-Lösungen, also genau das, was ihr jenseits asphaltierter Straßen braucht.
Jedes Fahrzeug startet mit einem der Basismodelle und wird dann über eigene Layout- und Ausstattungskataloge nach Kundenwunsch konfiguriert. Vom Off-Grid-Setup für Wochen in der Wildnis bis zur Europa-Tour mit gehobener Ausstattung, der Spielraum ist groß. Wer ganzjährig reist und trotzdem auf Komfort und Optik Wert legt, sollte sich den Karakorum mal von innen ansehen.
Mehr dazu unter: https://www.vannado.com
ZEISS: Stand M34
ZEISS ist auf der Abenteuer & Allrad zum ersten Mal dabei, und das Konzept dahinter ist clever. Jagdoptik trifft Overlanding, denn die Anforderungen überschneiden sich mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Wer früh morgens am Camp sitzt und schaut, was im Unterholz so unterwegs ist, oder wer aus zwei Kilometer Entfernung beurteilen will, ob der Track da vorne noch fahrbar ist, braucht genau die Optik, die ZEISS seit Jahrzehnten für Jäger baut.
Die SFL-Ferngläser sind die Reise-Variante. Leicht, kompakt, passen ins Handschuhfach oder in den Daypack, ohne dass ihr es merkt. Dabei liefern sie genug Lichtstärke, um in der Dämmerung noch ordentlich was zu sehen. Also genau dann, wenn die Tiere rauskommen und ihr eigentlich keine Lust mehr habt, mit schwerem Glas zu hantieren.
Die Conquest HDX-Serie ist die robustere Schwester. Für den täglichen Einsatz im Revier, auf dem Hof oder eben unterwegs in den Bergen, wenn das Glas auch mal was abbekommt. Hohe Detailauflösung, guter Kontrast bei wechselndem Licht, eine echte Allround-Optik.
Neu im Programm ist das ZEISS Apia Spektiv für weite Distanzen. Kompakt, wetterfest und mit hoher Vergrößerung, damit ihr aus sicherer Entfernung beurteilen könnt, ob sich ein Spot als Camp eignet oder eine Route noch zumutbar ist.

Dazu zeigt ZEISS die Secacam Wildkameras, die Bilder per App direkt aufs Handy schicken. Zum Beispiel, wenn ihr wissen wollt, wer am Camp vorbeischleicht, während ihr unterwegs seid oder falls ihr selbst im Revier unterwegs seid. Am Stand könnt ihr alles selbst in die Hand nehmen und durchschauen.

Mehr Infos gibt es hier: https://www.zeiss.de


