Wer aufregende Touren durch das isländische Hochland machen möchte, der wird das Trackbook Iceland nach kürzester Zeit nicht mehr missen wollen. 58 Routen haben Melina Lindenblatt und Matthias Göttenauer für dieses Buch zusammengetragen und in Form eines Roadbooks aufgeschrieben.

Die Strecken sind aufgeteilt in nördliches, südliches und westliches Hochland und jede Strecke ist einem von vier Schwierigkeitsgraden zugeordnet:

  • Leichte Strecken sind unbefestigte Straßen, auf denen eine normale Bodenfreiheit ausreicht und die keine Flussdurchquerungen haben.
  • Anspruchsvolle Strecken sind unbefestigte Straßen, auf denen etwas mehr Bodenfreiheit benötigt wird, mit Flussdurchfahrten mit bis zu 50 cm Tiefe und leichter Strömung.
  • Schwierige Strecken, auf denen ein Fahrzeug mit einer Bodenfreiheit von mindestens 20 cm benötigt wird und die Flussdurchfahrten mit bis zu 80 cm Tiefe beinhalten, inkl. starker Strömung.
  • Sehr schwierige Strecken, sind all die jenigen, die sehr selten befahren werden und extreme und gefährliche Furten haben, die nur unter bestimmten Bedingungen, von sehr erfahrenen Fahrern, zu mehreren Fahrzeugen und mit gutem Berge-Equipment befahren werden können.

Die beiden Autoren haben aber nicht nur die Strecken klassifiziert, sondern auch die Fahrzeuge, die diese Strecken befahren können.

  • Vans, mit mindestens 20 cm Bodenfreiheit, egal ob Allrad oder nicht.
  • SUV, wie Tiguan, Dacia Duster oder Toyota RAV
  • Suzuki Jimny, der eine eigene Klasse ist, weil er häufig auf Island vermietet wird.
  • Offroader wie Land Rover Discovery, Toyota Landcruiser und VW Toureg, ohne zusätzliche Umbauten mit einer Wattiefe von 50 cm und einer Bodenfreiheit von mehr als 24 cm.
  • Umgebaute Offroad-Fahrzeuge, die einen Schnorchel, verlängerte Achs- und Getriebeentlüftungen, einen Unterfahrschutz für Motor, Tank und Getriebe und eine wassergeschützte Elektronik haben, zusätzlich größere Reifen und Höherlegung durch ein anderes Fahrwerk. Nur mit diesen Fahrzeugen ist das Befahren der sehr schwierigen Strecken überhaupt möglich.

Mit Übersichtskarte

Alle Strecken sind auf einer Übersichtskarte eingezeichnet und nummeriert. Zu jeder Strecke gibt es ein Foto und eine kleine Karte, auf der die ganze Strecke zu sehen ist. Allerdings meistens so klein, dass die Schrift nicht mehr zu lesen ist.

Zu den Strecken gibt es viele Informationen

Zum Teil werden zu den Strecken auch geschichtliche Hintergründe genannt. Außerdem gibt es zu jeder Strecke zusätzliche Informationen wie Wassertiefe bei Flussdurchfahrten, Anschlussstrecken, benötigte Zeit und Länge der Strecke. Die Strecke selbst ist auf mehreren Seiten als Roadbook beschrieben. Das Roadbook umfasst zudem Brücken, Untergrundwechsel, Hochlandhütten, Furten und Aussichtspunkte. Markante Wegpunkte sind mit Koordinaten versehen.

Neben den einzelnen Routen geben die beiden Autoren Hinweise zum Fahren auf Schnee, Matsch und Sand sowie zum Furten von Flüssen. Dazu gibt es Tipps, was Reisende tun können, wenn sie doch einmal steckengeblieben sind und allgemeine Verhaltensregeln im Hochland.

Melina Lindenblatt und Matthias Göttenauer organisieren mit ihrer Firma Experience Automotive Events Veranstaltungen und Expeditionsreisen. Seit mehr als zwanzig Jahren fahren sie regelmäßig nach Island und haben für das Buch zwischen Juli und September 2014 über 14.000 Kilometer Hochlandstrecken befahren.

Das Buch ist auf englisch und kostet 24,90 Euro. Es kann inkl. Rechnung per E-Mail bei den Autoren über info@experience.de unter Angabe der Adressinformationen bestellt werden.

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