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Fiftyten Pick-up-Kabinen mit System

Fiftyten – Pick-up-Kabinen mit System

Als Flatbed- oder Truckbed-Kabine

Werbung: Manchmal stößt man auf Unternehmen in der Branche, bei denen man gleich denkt: Die machen alles von Anfang an richtig. Fiftyten zum Beispiel ist so eine Firma. Die Kabinen sind absolut durchdacht, lassen sich mit einer Hand bedienen und wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Mehr als 30 Pick-up-Kabinen hat Fiftyten im letzten Jahr gebaut und das nur mit zwei Mann in der Werkstatt. Das kann nur gelingen, wenn alle Prozesse klar sind und das Produkt gut durchdacht ist.

Stefan Decker hat schon immer gerne Dinge gebaut und Sachen verbessert. Als er klein war, stand er oft mit seinem Opa in der Werkstatt, der ihm schon früh den Umgang mit dem nötigen Werkzeug gezeigt hat. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie stolz Stefan war, als er irgendwann alleine in der Werkstatt arbeiten durfte. Die Freude am Bauen hat sich Stefan bis heute bewahrt und er steht bei Fiftyten immer noch selbst in der Halle und sägt und schraubt. Und das obwohl Decker seit Beginn des Jahres das Personal in seinem Betrieb noch mal deutlich aufgestockt hat.

Alles in Handarbeit bei Fiftyten
Alles in Handarbeit

Stefan, der Maschinenbau und BWL studiert hat, liebt die Natur und hat auf seinen Reisen viel ausprobiert und überlegt, was er besser machen könnte. Sein Ziel war es, eine Reisekabine zu entwickeln, die leicht ist und bei der alles mit einem Handgriff zugänglich ist und das von innen wie von außen. Das Markenzeichen der Fiftyten-Kabinen sind deshalb die großen Klappen an der Seite, die in der Version der Flatbed-Kabine bis zur Hüfte reichen.

Alles durchdacht, bei Fiftyten
Alles durchdacht, bei Fiftyten

Die Flatbed-Kabine der Ursprung von Fiftyten

Zwei verschiedene Kabinen gibt es bei Fiftyten und dabei soll es auch erst einmal bleiben. Denn nicht nur bei den Kabinen ist Einfachheit das Prinzip von Stefan Decker, auch bei der Firma sollen die Prozesse überschaubar bleiben, so dass sich niemand verzettelt.

Die erste Kabine, die Flatbed-Kabine ist inspiriert durch die australischen Pick-ups. Denn in Australien werden die Pick-ups ohne Ladewanne ausgeliefert. Die Ladefläche kauft der Pick-up-Besitzer später bei einem Hersteller seiner Wahl. Zur Ladefläche gibt es noch Bordwände und einen Deckel und auf Reisen machen die Australier einfach ein Dachzelt drauf.

Stefan war es zudem wichtig, bei schlechtem Wetter einen geschützten Raum zu haben. Einen Ort, an dem man sich auch mal umziehen kann. Eben etwas, das einen größeren Privatbereich als das klassische Dachzelt bietet.

Fiftyten-System mit Tray, Box und Tent
Fiftyten-System mit Tray, Box und Tent

Deshalb besteht das Fiftyten-System aus drei Bestandteilen: Tray, Box und Tent. Das Tray ist eine neue Ladefläche, welches die Pick-up-Wanne ersetzt und das mit zusätzlichen Bordwänden und Zurrpunkten weiterhin zum Transportieren genutzt werden kann. Dazu kommt die Box, das eigentliche Herzstück der Kabine und eben das Aufstelldach, das mehr Raum nach oben bietet.

Alles mit nur einer Hand erreichbar

Das Tray hat seitlich zwei große Staufächer und hinten einen Schubladenauszug, was einiges an zusätzlichem Stauraum bietet. Die Box von Fiftyten besticht durch große seitliche Klappen. Denn nichts findet Decker schlimmer, als wenn man im Auto rumräumen muss, um an irgendwas heranzukommen. Ihm ist extrem wichtig, alles rund um die Kabine mit einer Hand erledigen zu können.

So könnt ihr bei der Fiftyten-Kabine mit einer Hand die seitliche Klappe öffnen und erreicht sofort die komplette Küche von außen. Durch die Klappe mit dem wasserdichten Scharnier und die Markise habt ihr sofort einen überdachten Bereich, an dem ihr direkt kochen könnt, ohne etwas aus dem Auto räumen zu müssen.

Aufklappen und Loskochen
Aufklappen und Loskochen
Direkter Zugriff auf den Kleiderschrank von drinnen, wie von draußen
Direkter Zugriff auf den Kleiderschrank von drinnen, wie von draußen

Auf der anderen Seite, habt ihr sofort Zugriff auf die Fiftyten-eigenen Stoffstauboxen, die als Kleiderschrank fungieren. Die Boxen, die Polster wie auch die Markise und das Zelt im Hubdach werden von Stefans Frau, einer ausgebildeten Textildesignerin, zusammen mit ihrem Team, direkt vor Ort genäht. Und das natürlich in jeder erdenklichen Farbe.

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Große Auswahl an Farben
Die Qual der Wahl

Der Truckbed-Camper ohne großen Umbau

Bei der zweiten Kabine, die es mittlerweile bei Fiftyten gibt, bleibt die Ladewanne erhalten und die Kabine wird auf die Wanne aufgesetzt. Hierbei wird zwar der Platz nicht so optimal ausgenutzt, wie beim ursprünglichen Fiftyten-System mit den seitlichen Staufächern, doch ist bei dieser Art der Kabine mehr Platz nach oben, so dass Familien mit kleinen Kindern noch ein zweites Bett einbauen können.

Truckbed-Camper von Fiftyten
Truckbed-Camper von Fiftyten
Truckbed-Camper Pick-up-Kabine mit aufgeklapptem Dachzelt
Truckbed-Camper Pick-up-Kabine mit aufgeklapptem Dachzelt

Ein weiterer Vorteil des Truckbed-Campers von Fiftyten, ist dass ihr die Kabine auch mit Leasing-Fahrzeugen nutzen könnt, da das Fahrzeug nicht umgebaut werden muss. Dazu macht es die Kabine mal eben 10.000 Euro günstiger. Wer sich bei Fiftyten für den Truckbed-Camper entscheidet, der kann den Wagen morgens bringen und abends gleich wieder mitnehmen.

Wenn es ein bisschen mehr sein darf

Bei der Flatbed-Kabine hingegen dauert der Umbau ein bis zwei Wochen. Da hier die Wanne abgenommen, die neue Ladefläche aufgebaut wird und entsprechend die Scheinwerfer neu verkabelt werden müssen. Wer möchte, kann aber auch gleich ein neues Fahrwerk oder andere Reifen mitbestellen. Denn Fiftyten arbeitet mit einer Fachwerkstatt zusammen, die sämtliche Umbauten macht und auch den Einbau einer Standheizung übernimmt.

Die Kabinen werden mit Innenausbau oder leer angeboten. Eine Individualisierung beim Innenausbau ist in einem gewissen Maße möglich, zum Beispiel, wenn ihr schon einen Kühlschrank habt, kann der Ausbau daran angepasst werden. Natürlich könnt ihr auch unter einer Vielzahl von Stoffen im Innenraum wählen. Apropos Stoff, wenn ihr ein schönes Motiv habt, könnt ihr damit auch den Stoff des Hubdachs bedrucken lassen. Mehr Individualität geht kaum!

Fiftyten Pick-up-Kabinen mit oder ohne Ausbau
Fiftyten Pick-up-Kabinen gibt es mit oder ohne Ausbau

Auf Wunsch werden die Kabinen natürlich auch mit Wassertank und kompletter Elektroausstattung gebaut. Wobei auch hier Stefan einen klaren und einfachen Weg geht. Statt verschiedene Bauteile einzubauen und zu verkabeln, installiert Stefan eine große Powerbank. Das ist günstiger als viele Einzelkomponenten zu verbauen und deutlich weniger störanfällig. Die Kabinen, der Innenausbau, Verkabelung und Licht werden bei Fiftyten gemacht.

Die Fiftyten-Kabinen passen auf alle gängigen Pick-ups

Die Flatbed-Kabine passt auf alle gängigen Pick-ups mit Leiterrahmen, ebenso die Truckbed-Kabine von Fiftyten. Sogar einen Jeep Gladiator hat Decker bereits mit einer Kabine ausgestattet und war sehr begeistert, wie gut das Design der Kabine mit dem amerikanischen Pick-up harmonierte.

Fiftyten-Pick-up-Kabinen
Die zwei Varianten der Fiftyten-Kabine

Preislich startet die dreiteilige Flatbed-Kabine, die aus der neuen Ladefläche, den Stauboxen und der Kabine selbst besteht, bei 19.800 Euro inkl. MwSt. ohne Einbau bzw. Umbau (Preis Stand: Anfang 2022). Die Kabine ist übrigens abnehmbar, so dass ihr im Alltag das Fahrzeug wie einen normalen Pick-up nutzen könnt. Die passenden Ladeflächen-Wände bekommt ihr auch bei Fiftyten. Die Truckbed-Kabine liegt bei 12.500 Euro inkl. MwSt. ohne Montage.

Fiftyten-Tray ohne Kabine
Fiftyten-Tray ohne Kabine als Ladefläche genutzt

An zusätzlichen Features bietet Stefan einiges an, so kann eine Toilette installiert werden, Wassertank, Solaranlage, eine Leiter, um auf das Dach zu kommen, ein Netz über dem Bett und sogar ein Thermoinnenfutter für den Zeltstoff.

Thermoinnenfutter für die Zeltwände
Thermoinnenfutter für die Zeltwände

Weiterentwicklung zu Gunsten der Umwelt

Auch, wenn die beide Kabinen für Stefan jetzt den höchsten Entwicklungsstand erreicht haben, so ist er weiterhin bestrebt, Dinge zu verbessern. Nach dem Bestreben nach einfacher Bedienung, wendet er sich in den nächsten Jahren der Nachhaltigkeit zu. Als bekennender Öko war für ihn immer klar, dass eine GFK-Kabine, die nach Ablauf ihrer Lebenszeit nur als Sondermüll entsorgt werden kann, nicht in sein Portfolio gehört.

Derzeit werden die Kabinen modular aus Alu gebaut und bei Fiftyten montiert. Auch, wenn Alu später gut recycelt werden kann, so ist die Produktion sehr resourcenintensiv. Mit zwei anderen Firmen und gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium forscht Decker derzeit an Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen für seine Kabine, die im 3D-Drucker verwendet werden können.

Die zukünftige Fiftyten-Kabine könnte also in einigen Jahren aus dem 3D-Drucker kommen und aus Hanf bestehen.

Mehr über Fiftyten findet ihr auf der Webseite.

 

Das Video zu unserem Besuch findet ihr auf Youtube:

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