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Die letzte OF Series Five Mountains Tour
Die letzte OF Series Five Mountains Tour

Grandioses Ende der OF Series Five Mountains Tour

Würdiger Abschluss einer Tour-Serie und ein hoffnungsvoller Anfang einer neuen Serie.

Pisten, Pisten, Pisten…Dazu faszinierende Landschaften und der Einblick in gleich fünf Länder. Wir waren bei der ersten Five-Mountains-Tour (5MT) 2019 dabei und bei der achten und letzten Tour 2026. Was für ein toller Abschluss dieser Tour-Serie, was für ein Unterschied im positiven Sinne. Und was kommt nach der 5MT?

Das ist schon beeindruckend, was Andreas „Flashi“ Pflug mit seinem engagierten Team der OF Series mit der Five Mountains Tour auf die Beine gestellt hat. Wo soll man da anfangen? Da wären das Konzept, die Länder, die Organisation und die kleinen Imperfektionen. Ganz nach unserem Motto: Wenn alles nach Plan läuft, war es kein Abenteuer. Wir versuchen das einmal zu ordnen.

80 Fahrzeuge und fast doppelt so viele Teilnehmer. Vom Hardcore-Geländewagen bis zur Kabine auf dem Pick-up und Kastenwagen, mit und ohne Anhänger, alle waren dabei und kamen auf ihre Kosten. Je nach Streckenwahl gut 2.300 km ohne Anfahrt, fast nur Piste in 12 Etappen. Die Pisten befanden sich jeweils in allen möglichen Zuständen: staubig, verworfen, eng, steil bergauf und bergab, geschottert, steinig, völlig kaputter Asphalt, schlammig usw. Die Wege teilweise eng und nicht selten hinterließen Dornen und Äste deutlich ihre Spuren am Fahrzeug. So ist es, wenn man mit Geländefahrzeugen im Gelände fährt.

Das Konzept hinter der Five Mountains Tour

Lest ihr die Zahlen, kommt unweigerlich der Gedanke in den Kopf: „Nein, so einen Massenauflauf tue ich mir nicht an!“ Weit gefehlt! Das Konzept funktioniert anders. Jeder fährt für sich. Alleine, in einer kleinen Gruppe oder auch jeden Tag anders. Es ist die eigene Tour mit den selbstgewählten Mitfahrern. Die weiten Pisten und teilweise mehrere Auswahlmöglichkeiten ziehen das Feld weit auseinander, sodass ihr teilweise niemand oder nur selten jemand anderen trefft, wenn ihr es nicht wollt.

Im Hintergrund sitzt aber immer die Orga vor Ort und „Event Control“ wacht bei jedem Wetter über euch. Diese Aufgabe ubernimmt Flashis Mutter, die Dank Satellitentrackig, sobald ihr sie braucht da ist. Und zum Betreuen gab es reichlich Gelegenheit. Auf der Strecke und im Camp musste das Technikerteam zahlreiche kleinere und größere Hilfeleistungen geben. Das ebenfalls mitreisende Ärzteteam hatte glücklicherweise wenig zu tun.

Natürlich konnten nicht in jedem Fall alle Probleme gelöst werden, beispielsweise als ein Automatikgetriebe kaputt ging, aber es wurde versucht was ging, um Abhilfe zu schaffen, auch wenn am Ende ein Abtransport nötig war. Aber gebrochene Traggelenke und Motorlager, Stabis und Koppelstangen wurden direkt instand gesetzt.

Die Länder und Strecken

Die Five Mountains Touren wurden immer auf dem Balkan durchgeführt. Mal durch mehr, mal durch weniger Länder, bedenkt man, dass auch während der Corona-Zeit gefahren wurde. Diese achte und letzte Veranstaltung griff dann noch einmal in die Vollen: Albanien, Nordmazedonien, Griechenland, Bulgarien und Serbien wurden durchquert. Einige nutzen die Gelegenheit, bei An- oder Abreise den Urlaub zu erweitern und sich noch beispielsweise Kroatien oder Slowenien näher anzuschauen.

Vom Ablauf her gab es einen Startpunkt und eine Endpunkt. Am Startpunkt hatten wir uns bis zu einer gewissen Uhrzeit einzufinden und es gab alles notwendige Material: Tourbuch und Satellitentracker und (wichtig!) die Aufkleber und noch ein Power-Snack-Pack, für den schnellen Hunger! Dann ging es los. Die Tagesetappen lagen zwischen 120 und knapp 300 Kilometern Strecke, aber immer mindestens 5 Stunden, meistens länger, Fahrtzeit. Das lässt schon auf den Zustand der Pisten schließen.

Faszinierender Balkan

Der Balkan bietet sich für diese Veranstaltung geradezu an. Hier kann noch richtig Offroad gefahren werden. Nur um dem vorzugreifen: Sollte jetzt jemand denken, da wird einfach durch die „Landschaft gebrettert“, der sollte sich vorab selbst ein Bild machen. Die Strecken die wir gefahren sind, sind dort größtenteils die Wege, die die Einheimischen fahren müssen. Zu abgelegenen Häusern, zwischen den Dörfern oder zu ihren Feldern. Im Grunde ist das eher ein Armutszeugnis für die einzelnen Länder, dass sie ihren Bürgern solch eine Infrastruktur zumuten, aber so ist es nun einmal.

Deshalb wunderte es die Einheimischen nicht, dass wir dort langfuhren und es gab immer ein freundliches Lächeln und ein Winken. Die Menschen dort fahren ja selbst mit ihren Ladas, Pick-ups oder auch normalen Autos und auch abenteuerlich aufgemotzten Geländewagen dort entlang. Nichts außergewöhnliches für diese Verhältnisse also.

Insbesondere Bulgarien blieb uns in allen Belangen in guter Erinnerung. Wunderschöne, sehr abwechslungsreiche Landschaften, freundliche Menschen und ziemlich kaputte Wege. Gleichzeitig sind die Bulgaren selbst dem Offroad-Fahren sehr offen gegenüber und haben eine ziemlich aktive Offroad-Szene.

Die Orga

Das war nun wahrlich eine Meisterleistung. Etliche Mitglieder der Orga kommen aus dem Rallyesport, daher waren sie die Abläufe gewohnt. Fangen wir in einem Camp an. Bei der Ankunft wurden die Teilnehmer dort eingewiesen, es sei denn, man kam jedesmal so spät wie wir. Deshalb nannten wir unser Team auch „Team Kaffeefahrt“. Das war auch vollkommen in Ordnung so, denn wie oben geschrieben, jeder gestaltet die Tour nach eigenen Kriterien. Unsere waren: gut ausschlafen, nicht vor 11:00 Uhr los, ausgedehnte Pausen, dann gemütlich eintrudeln. Nur keine Hetze! Andere waren dagegen schon um 08:00 in der Frühe auf der Piste. Jeder wie er mag.

Die ersten waren aber immer das Voraus-Team. Die Leute taten uns leid, denn sie mussten vor allen anderen die gesamten Strecken abfahren und melden, was tatsächlich geht. So kam es hier und da zu Umfahrungen wegen Baustellen oder es gab Streckenverbote für hohe Fahrzeuge, da Bäume querlagen oder die Strecke anderweitig und für alle nicht mehr befahrbar war. Insider-Tipp: Manchmal eröffnet eine Baustelle die Gelegenheit, von der Strecke ungeplant abzuweichen und selbst schöne Strecken und Herausforderungen zu finden ;-)
Wo es ging, wurden die Wege mit Motorsäge freigemacht, aber bei kapitalen Bäumen lässt man es besser sein. Die Erkenntnisse des Voraus-Teams wurden dann über Chat-Gruppen an alle Teilnehmer durchgegeben, sodass jeder seine Strecken wählen konnten.

Unterwegs gab es Event-Punkte, an denen Aufgaben zu erledigen waren. Wart ihr erfolgreich, gab es einen Buchstaben. Daraus konnte ein Lösungswort gebildet werden und am Abschlussabend winkten Preise, wenn das gesuchte Wort gefunden wurde.

Wenn nicht gerade unser Team Kaffeefahrt die rote Laterne übernahm, war es die Orga und der Techniktrupp, die das Feld von hinten aufrollten. So wurde sichergestellt, dass keiner „vergessen“ wurde.

Bei Problemen

Zur Durchführung der Veranstaltung, für die Planung der Eventpunkte und zur Sicherheit wurde die eigene Position per Satellitentracker und per App getrackt. Die Orga hatte so zu jeder Zeit die Übersicht, wer wo steckt und ob von den Strecken abgewichen wurde. Das konnte ja jeder tun, nur sollte es dann gemeldet werden. Tat man dies nicht, bekam man sicherheitshalber einen Anruf, wenn die Abweichung zu groß wurde. Gab es ein technisches oder medizinisches Problem, konnte angerufen oder per Satellitentracker eine Meldung abgesetzt werden. Hilfe stand dann umgehend zur Verfügung.

Das war auch das eine oder andere Mal nötig. Es gab einige Probleme zu lösen, in den Camps und auf der Strecke. Defekte Kabel, verlorene Schlüssel, jede Menge umgeklappte Stabilisatoren. Aber auch kaputte Getriebe, Motoraufhängungen und Traggelenke gab es zu beklagen. Bis auf die Getriebe konnte alles unterwegs instand gesetzt werden. Das ist schon eine außerordentliche Leistung für eine Urlaubstour.

Das Drumherum

Aber die Betreuung startete nicht erst mit der Tour. Bereits lange davor gibt es für jede Tour ein Web-Portal. Dort kann jeder registrierte Mitfahrer seine Daten für die Buchungen von Fähre, Hotels und Essen angeben, Extra-Buchungen vornehmen, sein Team inkl. Team-Logo vorstellen und mit den anderen in Kontakt treten. Beispielsweise zur Planung der gemeinsamen Anreise oder wenn Hundebesitzer hier und da auf andere Hotels ausweichen müssen, kommen von anderen Teilnehmern Vorschläge und Tipps.

Dort finden sich auch alle Informationen zur Planung und den Reiseländern, so dass auch nichts vergessen wird und die Grenzübertritte reibungslos funktionieren. Die Tracks im GPX-Format können vorab heruntergeladen und in das eigene Navigationsgerät importiert werden.

Regelmäßig wueden wir über den Fortgang der Vortouren und der Veranstaltung im Vorfeld informiert. So waren wir zu jeder Zeit auf dem aktuellen Stand. Das ist ein sehr guter Service.

Die achte Tour

Wir haben uns entschieden, auf dem Landweg anzureisen, nicht per Fähre von Italien aus, wie die meisten. Drei Tage nahmen wir uns dafür Zeit. Egal, es ist ja Urlaub. Nahezu pünktlich trafen wir dann Sonntags in Durrës, Albanien ein. Das war ein Drive-In-Check-In. Anhalten, Begrüßung, Tourbuch und Aufkleber empfangen, weiter. Wir fuhren ein paar Kilometer, denn wir hatten uns mit Team Buschtaxi verabredet. Das waren Netzmeister Alexander, Frau Buschtaxi und Kinder. Zusammen ging es dann auf die ersten Pisten, die sogleich viel Spaß machten und einen Vorgeschmack gaben.

Nebenan gab es ein Gewitter.
Nebenan gab es ein Gewitter.
Schon am ersten Tag gab es ordentlich Pistenspaß.
Schon am ersten Tag gab es ordentlich Pistenspaß.

Ziel war der das erste gemeinsame Camp auf dem Campingplatz am Ohridsee, nahe der Nordmazedonischen Grenze. Zack, schon hatten wir die ersten 271 Tourkilometer auf der Uhr. Auf dem Campingplatz kam dann noch das Team Nakatanenga mit Stefan und Simon dazu. Von nun an waren wir das unzertrennliche „Team Kaffeefahrt“, bestehend aus einem Toyota Land Cruiser J80, einem Toyota Hilux GR Sport und einem Land Rover Defender 110 Td4. Spoiler: Alle kamen durch!

Erstes gemeinsames Camp am Ohridsee in Albanien.
Erstes gemeinsames Camp am Ohridsee in Albanien.

Gleich am nächsten Morgen ging es dann für die nächsten zwei Tage durch Nordmazedonien. Die Pisten wurden trockener und staubiger. Schon jetzt war hinten auf unserer Ladefläche alles mit einem gelben Staubfilm überzogen. Mittendrin gab es einen längeren Abschnitt, bei dem wir über einen antiken Verkehrsweg fuhren, der möglicherweise römischen Ursprungs ist und vielleicht diese Region mit der Via Egnatia verband. Die Via Egnatia war die Hauptstraße im römischen Reich, die Rom mit Konstantinopel verband und die weiter südlich verlief. Ordentlich gerüttel hat es so oder so.

Der Anfang einer antiken Straße in Nordmazedonien bei Vitolishte.
Der Anfang einer antiken Straße in Nordmazedonien bei Vitolishte.

Später kamen wir an ein Dorf, wir machten eine Pause, als gleich sich ein paar Kinder auf einem Quad zu uns gesellten. Neugierig schauten sie, was wir so machen und zeigten stolz ihr Quad vor. Die Eltern ließen nicht lange auf sich warten und zeigten ihr altes, historisches Haus, welches als einziges in dem Dorf alle Kriege überstanden hat.

Weiter über zugewucherte Wege.
Weiter über zugewucherte Wege.

In Nordmazedonien fand das erste Wildcampen statt. Auf der Karte im Tourbuch war eine Region markiert, in der wir uns frei einen Stellplatz suchen konnten. Wie bereits üblich waren wir spät und schafften es nicht mehr in die Berge, dafür gab es einen geschützten Platz zum Übernachten. Nach einiger Zeit gesellten sich dann weitere Teams zu uns, wir waren dann wohl doch nicht die allerletzten gewesen.

Das erste freie Camp. Wir fanden einen Platz Abseits der Piste.
Das erste freie Camp. Wir fanden einen Platz Abseits der Piste.

Wir erreichten Nordgriechenland und erlebten zwei Überraschungen. Zum einen wirkte es sehr viel ärmer, als wir es erwartet hatten und über Berge und Täler schallte der Ruf des Muezzin. In den Bergen lebt eine jahrhundertealte muslimische Gemeinschaft. Landschaften und Pisten blieben abwechslungsreich. Auf dem Campingplatz blieben wir zwei Nächte. Es gab den ersten Verschnauftag. Der Tag konnte frei gestaltet werden. Wer wollte konnte weitere Piste abfahren. Wir zogen es vor einen Tag auszusetzen. Guinness war gestresst, also belohnten wir seine Geduld und Ausdauer mit einem ausgiebigen Bad im Meer.

Wir sammeln Pistenstaub.
Wir sammeln Pistenstaub.

Dann ging es nach Bulgarien. Ein Land von dem wir keinerlei Vorstellung hatten. Der Grenzübertritt war problemlos. Es ging sogleich wieder hoch in die Berge. Ziel war ein Hotel bei Pamporowo. Wir mussten erneut in einem anderen Hotel als die anderen nächtigen, da das Teamhotel keine Hunde akzeptierte. Dafür wurden wieder mit tollen Strecken belohnt. Wir fuhren die Piste zum Adlerauge oberhalb der Wolfssprung-Schlucht, der längsten Schlucht Bulgariens. Die Wege waren am Anfang total verworfen und ausgewaschen und wurden zum Gipfel hin immer steiniger. Wenn wir 10 km/h fuhren, war das schnell. Wir haben ständig befürchtet, dass ein Stein die Reifen aufschlitzt.

Leider war uns ein Blick in die Schlucht durch Wolken verwehrt. Dennoch stellten sich bei allen ein Glücksgefühl ein, dass wir es hier hoch geschafft hatten. Jetzt mussten wir uns allerdings sputen, damit wir nicht in der Nacht am Hotel ankommen. Ziel war das Samokov-Hotel in Borovets. Das stammt von 1989 und sollte ein sozialistisches Vorzeigehotel werden. Es hatte wirklich schon bessere Zeiten gesehen, einige Teams zogen es sogar vor, dass Hotel zu wechseln. Unser Zimmer war akzeptabel, aber andere hatten z.B. durchgebrochene Badewannen.

Auf dem Sveti Ilija am "Adlerauge" Orlovo Oko.
Auf dem Sveti Ilija am „Adlerauge“ Orlovo Oko.

Im Hotel blieben wir wieder zwei Nächte. Den zweiten Tag dort nutzen wir um eine Rundstrecke zu fahren und Foto- und Videoaufnahmen mit den anderen beiden Teams, Buschtaxi und Nakatanenga, zu machen. Wir mussten uns später trennen, da die anderen etwas zu erledigen hatten, so fuhren wir alleine weiter und kamen noch an einem fantastischen Aussichtspunkt im Rila-Gebirge vorbei. Der Track führte uns dann direkt zurück zum Hotel und endete quasi direkt dahinter.

Das Auto nach der Rundtour am Samokov-Hotel.
Das Auto nach der Rundtour am Samokov-Hotel.

Wir schraubten uns weiter durch Bulgarien Richtung Norden und an Sofia vorbei. Wir bewegten uns langsam aber sicher dem Ende der Five Mountains Tour entgegen. Team Buschtaxi wird uns aus Termingründen am nächsten Tag verlassen, aber noch ist es nicht soweit. Es galt weitere Pistenkilometer zu bewältigen und einen Schlafplatz zu finden.

Dabei kommen wir durch Belogradtschick. Hier stehen uralte Felsenformationen und mitten drin gibt es eine historische Festung. Unterhalb der Felsen ist ein Campingplatz, allerdings nutzen wir diesen nicht. Der Ausblick auf die Felsen lohnt sich. Wir halten an und schlendern ein wenig umher.

Wir kommen weiter und versuchen einen Platz entlang des Ufers des Rabishasees zu finden. Könnte schön sein, ist es aber nicht. Wie so oft auf unser Balkantour liegt überall Müll herum. Das ist wirklich traurig. Müll ist so allgegenwärtig in den Ländern, die wir durchfuhren. Haben die Menschen wirklich derart andere Probleme oder ist es ihnen schlichtweg egal?

Wir fahren weiter, aber nicht lange. Wir finden eine abgeerntete Wiese. Wir befahren sie, da wir wohl nichts kaputt machen. Die Ernte ist reingeholt. Wir bauen unser Camp auf, wo wir geschützt stehen. Richtung Süden schauen wir weit ins Gebirge, nachts heulen die Goldschakale. Es ist sternenklar und wir können den Himmel genießen.

Unser Wildcamp für die Nacht, kurz vor der serbischen Grenze.
Unser Wildcamp für die Nacht, kurz vor der serbischen Grenze.
Auch Guinness ist zufrieden. Platz zum Spielen und Herumtollen.
Auch Guinness ist zufrieden. Platz zum Spielen und Herumtollen.

Die Zeit des Abschieds vom Team Buschtaxi ist gekommen. Alex, Christina und die Kinder machen sich auf den Heimweg. Wir müssen weiter und den Endpunkt der Tour, das Hotel Nais in Serbien, erreichen. Die Straße zwischen Rakovitsa und Milchina Laka, die wir fahren, ist in einem desaströsen Zustand. Wir kommen nur langsam voran, erreichen dann aber letztendlich die Grenze zu Serbien. Die Grenzer Serbiens sind sehr kühl, nüchtern bis unfreundlich. Team Nakatanenga wird genauer untersucht. Man scheint Deutsche dort nicht zu mögen.

Recht frühzeitig erreichen wir das Hotel Nais, direkt an der Autobahn. Keine schlechte Idee, das Ganze hier enden zu lassen. So können alle am nächsten Tag schnell auf die Autobahn und ab nach Hause. Am Abend gibt es ein gemeinsames Essen und die Verabschiedung. Das ganze Team von Flashi zeigt sich noch einmal und nimmt den verdienten Dank und den Applaus der Teilnehmer entgegen. Die erworbenen Preise werden vergeben. Flashi gibt noch ein Fazit zu acht Five Mountains Touren ab und erzählt, wie es weiter gehen wird.

Ausblick – Wie es weitergeht

Die Five Mountains Tour ist vorbei, der Nachfolger heißt Treasure Highlands. Nein, das hat nichts mit Schottland zu tun. Vielmehr geht es auf dem Balkan mit einem geänderten Konzept weiter. Man könnte sagen, es wird etwas die Geschwindigkeit herausgenommen und das Reiseerlebnis verstärkt.

Die Treasure Highlands wird zunächst nur in Bulgarien stattfinden. Der Grund dafür ist nicht nur der Schönheit des Landes geschuldet, sondern auch dem Angebot an „Schätzen“, den Treasures und der Offenheit gegenüber dem Offroad-Fahren. Die Treasure Highlands bindet die Schätze des Landes in die Strecken ein. Es wird mehr Kultur und Geschichte geben. Lag der Schwerpunkt bisher tatsächlich auf langem Pistenfahren, wird es in Zukunft mehr Gelegenheiten geben, das Land und sein Angebot kennenzulernen. Diese Änderungen entsprechen den Wünschen vieler Teilnehmer. Es wurde gewünscht, nicht nur durch das Land durchzusausen, sondern mehr von den Gastgebern zu erfahren und zu erleben.

Neben der Treasure Highlands gibt es die anderen OF Series Touren: Die Six Dunes in Marokko kommt wieder und dann ist da noch die Seven Rivers, die in Zukunft in den baltischen Ländern beheimatet sein wird. Es lohnt sich, sich das Angebot der OF Series genauer anzuschauen: of-series.de.

So war die erste Five Mountains Tour #5MT: Gelungene Premiere der OF Series Five Mountains Tour.