Träume…Fast jeder Globetrotter träumt irgendwann davon, einmal mit dem eigenen Fahrzeug quer durch Afrika zu fahren. „Cape to Cairo“ oder „Von Europa nach Kapstadt“ waren schon immer geflügelte Worte, die Sehnsüchte wecken. Doch meist schrecken die vielfältigen Hindernisse unterwegs ab, das Wagnis alleine auf sich zu nehmen. Doch sie können Wirklichkeit werden. Mantoco bietet jetzt Afrika für Selbstfahrer.

Kursierende Berichte über Bürgerkriege, korrupte Beamte, Wegelagerer, schlechte Pisten, technische Probleme, fremde Sprachen, komplizierte Grenzübergänge, Armut und Bettelei sind nur einige der Gründe, warum (angehende) Globetrotter von einem solchen Abenteuer letztlich Abstand nehmen. Dazu kommt die fehlende Erfahrung, mit den überall lauernden Unwägbarkeiten richtig umzugehen. Und so bleibt eine Afrikadurchquerung meist ein nie umgesetzter Wunsch.

Mit Conny und Tommy von Mantoco kann sich das ändern. Das erfahrene Paar unterstützt und begleitet euch bei euren Tourträumen durch Afrika. So bleibt Afrika für Selbstfahrer kein Traum. Dabei können die jeweiligen Abschnitte alleine oder in der Gruppe absolviert werden.

Gut 20 Länder in 10 Monaten

Für die gesamte Durchquerung Afrikas werden rund zehn Monate angesetzt. Das ist ein Zeitrahmen, der es ermöglicht Afrika und den Mittleren Osten intensiv zu erleben. Im Rahmen der Afrikadurchquerung werden Conny und Tommy mit euch letztlich je nach Streckenführung bis zu zwanzig Länder bereisen und dabei rund 35.000 Kilometer zurücklegen. Die Fahrzeuge müssen deshalb auf Herz und Nieren geprüft sein und mit den notwendigen Werkzeugen und Ersatz für Verschleißteile bestückt werden.

Die Umsetzung und worauf ihr euch einstellen müsst

Eine Trans-Afrika-Reise verlangt jedoch trotz professioneller Begleitung ein gehöriges Maß an Selbstständigkeit, Spontanität und viel Teamgeist. Eine Langzeitplanung ist in Afrika meist schwer möglich, die Gruppe wird also immer wieder spontan umplanen müssen, d.h. Routenänderungen vornehmen oder Tagesziele verändern. Selbstständige Entscheidungen sind ebenso gefragt wie Entscheidungen im Team. Auch technische oder gesundheitliche Probleme Einzelner werden im Team gemeistert. Im Konvoi fahren ist nicht vorgesehen, jeder kann die jeweilige Tagesetappe individuell oder gemeinsam mit Reisegefährten angehen, sich auch mal für einige Tage von der Gruppe ausklinken, um wenig später wieder dazu zu stoßen.

Die Reisegruppe ist auf maximal acht Fahrzeuge begrenzt. Afrikaerfahrung und Offroad-Kenntnisse sind nicht erforderlich. Allradtechnik und großzügige Bodenfreiheit bei den Fahrzeugen ist hilfreich, um unwegsame Streckenabschnitte souverän meistern zu können. Aber auch für ganz normale Wohnmobile ist die Transafrika-Route heute machbar. Allerdings sind einige der geplanten Strecken für diese Fahrzeuge nicht möglich. In diesen Fällen werden alternative Strecken angeboten.

Was die Reisegruppe erwartet

Auf der Trans-Afrika-Route fährt die Gruppe spannende Strecken in attraktiven Wüsten, sie fährt durch staubige Savannen und über schroffe Hochgebirge. Ihr entdeckt ursprüngliche Palmenstrände am Indischen Ozean und erlebt den dichten Regenwald am Äquator. Dazu gehört auch die malerischen Seen und weltbekannten Berge in Ostafrika zu genießen. Und natürlich kommen auch die vielfältigen Kulturen der Völker Arabiens und Afrikas nicht zu kurz. Die Gruppe genießt traumhafte Stellplätze in der freien Natur, entspannt immer mal wieder auf netten Campingplätzen mit den notwendigen Versorgungsmöglichkeiten, auch Fußballplätze oder Kirchengelände werden zu unseren Übernachtungsplätzen gehören. Beste Teerstraßen wechseln sich ab mit Schlaglochstrecken, steinigen Bergpassagen und ausgewaschenen Waldpisten. Die Herausforderungen an Mensch und Material sind nicht zu unterschätzen.

Afrika hautnah erleben

Um die Traditionen Afrikas hautnah zu erleben, werdet ihr immer wieder den Kontakt zu den Einheimischen suchen, denn nur dann könnt ihr Afrika wirklich verstehen lernen. Natürlich ist die Nähe zu den Menschen manchmal auch eine Herausforderung, denn viele neugierige Kinder können auch anstrengend sein und das Markttreiben auf afrikanischen Straßen ist chaotisch, laut und oft schmutzig. Andererseits sind die Begegnungen mit den Menschen herrlich überraschend, unglaublich interessant und einmalig schön. Ziel ist es auch, in einigen Ländern kleine Dorfschulen zu besuchen, um einen Einblick in die beschwerliche Arbeit der Lehrer zu bekommen.

Ein ganz wesentlicher Grund, Afrika zu erleben, ist die faszinierende Tierwelt. Leider sind die Bestände durch Bevölkerungsdruck und Urbanisierung immer weiter zurückgegangen, doch in aufwändig geschützten Parks ist das typisch afrikanische „Wildlife-Feeling“ nach wie vor ungetrübt zu erleben. Diese Erlebnisse werden wir ausgiebig genießen.

Kosten

Pro Teilnehmer im mit zwei Personen besetzten Fahrzeug: 6.990 Euro (Sollte ein Fahrzeug mit nur einer Person oder mit mehr als zwei Personen besetzt sein, wird der Reisepreis individuell mit uns abgestimmt.)

Reisedauer: geplant sind rund zehn Monate. (Sollte die Reisedauer letztlich kürzer sein, besteht kein Anspruch auf eine Teil-Rückerstattung, bei einer längeren Reisedauer fällt allerdings auch keine Aufzahlung an.)

Der Preis beinhaltet:

  • umfassende Beratung bei der Planung im Vorfeld
  • professionelle Begleitung dank reichhaltiger Erfahrung und Kenntnisse der aktuell umsetzbaren Streckenführungen und attraktivsten Übernachtungsplätze
  • Ausarbeitung der individuell zu bewältigenden Tagesetappen
  • täglich aktualisiertes Roadbook mit GPS-Angaben als Leitfaden für die gesamte Tour
  • Unterstützung bei Visabeschaffungen und sonstigen anfallenden Behördengängen
  • gemeinsame Abwicklung von Grenzübertritten
  • Pannen-Workshops rund um das Fahrzeug
  • Fahrtraining für unterschiedliche Geländebedingungen
  • sofortige Hilfestellung bzw. Begleitung zu lokalen Werkstätten bei technischen Problemen
  • Organisation von Besichtigungen der interessantesten Sehenswürdigkeiten und Nationalparks
  • Planung von Besuchen kultureller und traditioneller Veranstaltungen
  • Besuch von kleinen Dorfschulen mit Übergabe von Schulmaterialien
  • Tipps und Tricks für bessere Fotos und deren professionelle Bearbeitung

Der erste Schritt zur Buchung

Für die Anmeldung müsst ihr Kontakt mit Mantoco aufnehmen. Da sie momentan noch in Asien unterwegs sind, schickt ihnen bitte eine E-Mail auf: weltreisende@mantoco.com. Die beiden melden sich dann umgehend bei Euch.

Über Mantoco – Tourguides für Selbstfahrer

Mantoco, das steht für den MAN-Expeditionslaster „MANni“, für Thomas „TOmmy“ Lehn und für Constanze „COnny“ Kühnel. Seit sieben Jahren leben sie in ihrem rollenden Zuhause, wissen also genau wie eine Langzeitreise funktioniert und auf welche Dinge zu achten ist. In dieser Zeit verbrachten sie viereinhalb erlebnisreiche Jahre auf dem afrikanischen Kontinent, dazu fast ein Jahr im Nahen und Mittleren Osten. Sie sind intensiv in die dortigen Kulturen und Traditionen eingetaucht. Sie kennen die Gepflogenheiten im Umgang mit den Behörden und die spannendsten Strecken, die schönsten Übernachtungsplätze und die erholsamsten Camps. Daher verfügen sie über die notwendige Erfahrung, um eine Trans-Afrika-Expedition professionell zu begleiten.

Ausführliche Informationen über sie und das Angebot findet Ihr unter Afrika für Selbstfahrer – Reisen mit Mantoco.

Transafrika-Touren mit Mantoco - Conny und Tommy, Eure Reisebegleiter in Afrika.

Conny und Tommy, Eure Reisebegleiter in Afrika.