Dem aktuellen Trend, die klassischen Wohnmobile auf Basis von Transportern und Kastenwagen auch als Allrad-Fahrzeuge anzubieten, folgt jetzt Fiat mit dem neuen Fiat Ducato 4×4 mit permanentem Allradantrieb.

Ab sofort können Kunden den Fiat Ducato 4×4 bestellen. Der permanente Allradantrieb besteht aus einer Visko-Kupplung. Anstatt eines mechanischen Mitteldifferenzials kommt verteilt die Visko-Kupplung je nach Bedarf die Antriebsenergie zwischen Vorder- und Hinterachse.

Zwei Modelle, vier Radstände, fünf Aufbauten

Fiat Professional bietet den Vierradantrieb für die Modellversionen Ducato Light mit zulässigen Gesamtgewichten von 3.000, 3.300 sowie 3.500 Kilogramm auf 15-Zoll-Rädern sowie als Ducato Maxi mit dem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm, verstärkter Radaufhängungen und 16-Zoll-Rädern an.

Die vier möglichen Radstände L1, L2, L4 und L5 reichen von 3.000 bis 4.035 Millimeter. Zur Wahl stehen außerdem die Karosserievarianten Kastenwagen, Fahrgestell mit Einzel- oder Doppelkabine, Plattform-Fahrgestell und Kombi N1. Als Antrieb dient dem neuen Fiat Ducato 4×4 ein wirtschaftlicher 2,3-Liter-Turbodiesel mit 96 kW (130 PS) Leistung.

Der Allrad kommt aus Frankreich

Entwickelt wurde der Fiat Ducato 4×4 in Zusammenarbeit mit dem französischen Antriebsspezialisten Dangel. Getriebe inklusive Übersetzung sowie die Räder bleiben bei dem ab Werk bestellbaren Umbau unverändert. Die Kraftübertragung zur Hinterachse erfolgt durch eine Kardanwelle mit mittig verbauter Viscokupplung. Die Platzierung der zusätzlichen Antriebskomponenten seitlich im Chassis sowie deren geringes Gewicht sind außerdem ausgerichtet, den Aufbau zum Beispiel von Reisemobilen nicht einzuschränken. Außerdem bleiben dadurch beispielsweise Tank und Abgasanlage unverändert.

Allrad kostet Aufpreis

Der Aufpreis der Basisversion auf das entsprechende Serienmodell des Fiat Ducato beträgt 7.550 Euro zzgl. MwSt. für die Radstände L1 und L2 beziehungsweise 7.750 Euro zzgl MwSt. für die Radstände L4 und L5 . Auf Wunsch stehen darüber hinaus ein Sperrdifferenzial für die Hinterachse sowie erhöhte Bodenfreiheit zur Verfügung, die auch miteinander kombiniert werden können.

© Fotos: Fiat