Heute hat Ineos Automotive bekanntgegeben, dass es einen weiteren Partner bei der Entwicklung des Grenadier gibt: Magna Steyr. Während Magna Steyr Tochter Magna Drivetrain sich schon sehr früh für die Entwicklung des Chassis und des Fahrwerks verantwortlich zeichnete, kommt jetzt der Mutterkonzern dazu. Er wird sich um die Serienentwicklung kümmern.

Schon kurz nachdem intern das Projekt bei der Ineos gestartet wurde, gab es Kontakte zu Magna Steyr. So führten sie im Auftrag der Ineos Studien durch. Später wurde dann Tochter Magna Drivetrain der Entwicklungspartner für Chassis und Fahrwerk. Nun stößt auch der Mutterkonzern zum Entwicklungsprozess dazu. Magna Steyr übernimmt die Serienentwicklung des Grenadier.

Geballte Erfahrung im Geländewagenbau

Magna Steyr ist ein Schwergewicht in der Automobilindustrie und hat viel Erfahrung bei der Entwicklung und dem Bau von Geländewagen. Von Anfang an bauen sie beispielsweise den Mercedes G und sein Schwestermodell, den Puch G. Auch Modelle wie der ultrageländegängige Pinzgauer oder der Haflinger sind Entwicklungen des Hauses. Aus Graz kamen und kommen auch Fahrzeuge wie der Jaguar F-Pace, BMW X-Modelle und weitere. Die Schöckl, Magnas hauseigene Teststrecke für Offroader ist legendär.

Dirk Heilmann, Ineos Automotive CEO, betont wie wichtig der Übergang von dem Konzeptfahrzeug zum Serienmodell ist. Er freut sich, bei dieser entscheidenden Phase auf die langjährige Erfahrung von Magna Steyr bauen zu können. Magna Steyr hat eigene Expertenteams, um neue Produzenten bei dem Eintritt in den Markt zu begleiten. Frank Klein, Chef der Produktion und Entwicklung bei Magna Steyr begrüßt ebenfalls die neue Kooperation.

Erst vor kurzem wurde bekannt, dass Ineos Automotive neben Magna Steyr, auch eine Kooperation mit der italienischen Carraro-Gruppe über die Lieferung der Achsen geschlossen hat.

Der Ineos Grenadier im Web: ineosgrandier.com.