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Buschtaxi-Treffen 2018
Alexander Wohlfarth, der Begründer des Buschtaxi-Treffen und Admin des Forums

„Auf jedem weißen Haar steht ein Name“

25 Jahre Buschtaxi und 75 Jahre Land Cruiser

Ein Gespräch mit Alexander Wohlfarth über 25 Jahre Buschtaxi.net und 75 Jahre Land Cruiser und die Frage, worum es eigentlich geht und welches Buschtaxi das beste ist. Vor zehn Jahren haben wir schon einmal miteinander gesprochen, damals zum 15-jährigen Bestehen des Buschtaxi-Forums. Jetzt sind es 25 Jahre. Zeit für ein Wiedersehen mit dem Mann, der 2001 einfach mal gemacht hat.

Vor zehn Jahren haben wir das letzte Interview gemacht, da waren es 15 Jahre Buschtaxi-Forum. 2005 hast du damit schon zu den Urgesteinen des Internets gehört. Jetzt sind es 25 Jahre. Wie fühlt sich das an? Man sieht’s ja schon am Bart.

Ja, auf jedem weißen Haar steht ein Name. Wie sich das anfühlt? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Ich denke da gar nicht so präsent drüber nach, ich mache halt. Es ist schön zu sehen, dass es funktioniert und dass es das immer noch gibt. Aber was soll auch passieren? Die Community ist da und es ist Nachwuchs da. Und das Buschtaxi ist ja zweigeteilt: Es ist nicht nur Forum, es ist auch der redaktionelle Teil. Aber das ist ohnehin unabhängig. Das machst du so, und das machst du auch weiter, wenn du nicht darauf angewiesen bist. Das ist mein Hobby. Wie fühlt sich das an? Gut. Es läuft, es wird weitergehen und wir haben Nachwuchs. Das finde ich toll.

Alexander Wohlfarth
Alexander Wohlfarth 2016

Nachwuchs, im Sinne von Administratoren oder im Sinne von Leuten, die sich ein Buschtaxi gekauft haben?

Ganz normale User. Wenn du sowas so lange machst, erst recht in so einer Szene, die mit ihren Problemchen zu kämpfen hat, merkst du das Interesse an technischen Themen sinkt. Das Interesse an Outdoor und Vanlife steigt, aber Vanlife hat mit uns nur ganz am Rande zu tun. Und die Beschäftigung mit Historie war die letzten Jahre ohnehin nicht sehr hoch, die sinkt auch. Vor allem hat sich die Mediennutzung massiv verschoben. Erst zu Facebook, dann Instagram, und Instagram ist immer noch sehr mächtig. Und dann kamen die WhatsApp-Gruppen. Da hast du überhaupt keinen Zugriff mehr, gar nicht. Das ist eine völlig andere Art der Kommunikation, des Austausches, der Community. Das Buschtaxi hat seine WhatsApp-Gruppen, klar. Aber das ist überhaupt nicht der Fokus, weil ich die Inhalte und den Austausch anders gestalten möchte.

Mein Ziel war immer, das Forum als Informationsquelle zu halten, als Datenbank, um dieses Wissen zu bewahren. Nur funktioniert das bei Instagram, WhatsApp und Facebook nicht ohne Weiteres. In den WhatsApp-Gruppen ist es weg, auf Insta ist es weg, auf Facebook ist es weg. Nimm mal die Facebook-Suchfunktion, vergiss es. Ich glaube, das wird den Leuten langsam bewusst.

Zweite Frage, noch mal ganz zurück zum Anfang: Für alle, die es nicht so genau wissen, was ist das Buschtaxi überhaupt? Und wie bist du damals darauf gekommen, das zu machen?

Ich bin seit 1992 offroad unterwegs, da sieht man mein Alter am Führerschein. Mein Vater hatte sich 1986 einen Patrol gekauft, damit waren wir unterwegs, er hatte Kontakt zu einem Offroad-Club. Als ich den Führerschein gemacht habe, habe ich das Auto übernommen und bin in den Club eingestiegen. Wir waren ein paar Jahre lang jedes Wochenende in Saverne. Mein Patrol war eine geile Karre, den K160 habe ich wirklich geliebt. Toller Motor, das Fahrwerk ganz oldschool, mit dem Auto konntest du Sachen machen, die ihm keiner zugetraut hat. Aber ich habe immer nach dem Land Cruiser geschielt. Aber mein Vater hatte sich ’73 gegen den Land Cruiser und für den Patrol entschieden, weil ihm der Cruiser hinten zu wenig Platz hatte. Aber das Auto hat mich nie losgelassen, das war immer die Benchmark.

Ich hatte den Patrol, einen Suzuki LJ, einen Samurai, zwei Hilux, da war ich schon bei Toyota. Ich habe mich langsam hochgeschraubt: Autos billig gekauft, hergerichtet, ein paar tausend Kilometer gefahren, wieder verkauft, nächster Sprung. Und als ich endlich die Kohle zusammen hatte, habe ich nach einem Buschtaxi gesucht und gemerkt: Im Netz gibt’s nichts. Das war der Startpunkt. Ich hatte für den Offroad-Club schon die Webseite und das Forum aufgebaut, wir waren eines von zwei Offroad-Foren in Deutschland, neben den 4×4-Freunden Münster. Das war so ’95. Und als ich nach dem Land Cruiser gesucht habe, fand ich nichts. Wir hatten ja nichts, und das, was wir hatten, war aus Holz.

18. Buschtaxi-Treffen 2019

1999 habe ich mir die Domain gesichert. Da gibt es übrigens eine schöne Anekdote zu: Ich habe im Jahr 2000 zum ersten Mal darüber gesprochen, dass ich sowas machen will, bei einem Treffen des Sahara Clubs in Westhoven. Ich sag keinen Namen, aber ich treffe den Betreffenden bis heute regelmäßig. Ich hab ihm erzählt: Hier, ich mache eine Website für den Toyota Land Cruiser, ich will das Ding Buschtaxi nennen, und ich will, dass die Leute sich austauschen. Und er sagte: Wer soll sich das denn angucken?

Im Januar 2001 habe ich mich hingesetzt, im Februar 2001 war das Ding online, redaktioneller Teil und Forum. So ging es los.

So und jetzt noch mal, was ist denn das Buschtaxi.net überhaupt?

Fangen wir vorne an. Es gibt das Buschtaxi-Forum, aber wir sprechen über das Buschtaxi, und das ist alles. Eine große Online-Community mit Marktplätzen, diversen Social-Media-Kanälen und dem jährlichen Buschtaxi-Treffen. Der redaktionelle Teil ist mir sehr wichtig, auch wenn er gerade ein bisschen vernachlässigt ist, weil da wirklich 25 Jahre lang Inhalte reingeflossen sind.

Buschtaxi-Treffen 2024

Und die Leute tauschen sich darüber aus, was wieder alles an ihren Buschtaxis kaputtgegangen ist?

Was an ihren Toyotas kaputtgegangen ist. Buschtaxis sind ja nur die langen 45er, 75er, 78er, der Spitzname gilt eigentlich nur für die Troop Carrier. Aber das Buschtaxi als Plattform ist für den Land Cruiser da, und zwar alle Baureihen, für den Hilux, den 4Runner, den Mega Cruiser, den Tacoma, den Tundra, alles, was von Toyota Allradantrieb und Leiterrahmen hat. Von mir aus auch ein RAV4, wobei da nichts passiert. Und natürlich Fernreisen, Outdoor, Abenteuer, und Fremdmarken werden auch besprochen. „Mein Patrol hat ein Problem, was kann ich machen?“ Auch das passiert, klar.

2015 bis heute, erzähl mal, was in den letzten zehn Jahren passiert ist. Wir hatten Corona, da ist das Treffen umgezogen. Aber was ist noch Großartiges passiert?

Erst mal ist das Leben einfach weitergegangen, auch das Leben im Forum. Und diese Konstanz finde ich schon großartig. Dass es weitergeht, dass man sich nicht unterkriegen lässt, dass die Leute weiterhin Bock haben, wegfahren, diskutieren. In den Zeiten, in denen wir leben, mit all den gesellschaftlichen Umbrüchen, ist das für mich was Schönes. Das darf man nicht als normal oder langweilig abtun.

Buschtaxi-Treffen 2024

Corona war natürlich ein brutaler Einschnitt. Ich habe während Corona einen zweieinhalb Stunden langen YouTube-Klopper über die Land-Cruiser-Historie gemacht, in drei Teilen, weil wir für die Toyota Collection in Köln keine Veranstaltung machen konnten. Das hat Spaß gemacht. Dass das Treffen zwei Jahre ausfiel, war eine harte Nummer, für mich, aber auch für die Community. In zwei Jahren ändert sich viel für die Menschen, und in der Zeit hat sich viel geändert. Was für mich wirklich besonders war, war die Erkenntnis danach: Wir sind unbeschwert zusammengekommen und haben gemerkt, die Welt hat sich verändert, aber wir haben hier unser kleines Paradies, wo wir einfach immensen Spaß haben. Das erste Buschtaxi-Treffen nach den zwei Jahren war emotional aufwühlend. Die Leute kommen rein, atmen tief auf und sagen: endlich wieder zu Hause. Zu spüren, dass den Leuten das echt gefehlt hat, das war ein ganz besonderer Moment.

Buschtaxi-Treffen 2024

Ansonsten hat sich in der Szene viel getan, bei den Autos, bei den Preisen. Die Nach-Corona-Jahre waren die Jahre der größten Veränderung. Es kamen wahnsinnig viele neue Leute dazu, die sich während Corona damit beschäftigt haben. Und ich habe einen Shift festgestellt, noch stärker als vorher, hin zur Professionalisierung. Sowohl in der Darstellung: Ohne Insta-Account und ohne Logo kannst du dich kaum noch blicken lassen. Da sind teilweise wirklich gute Leute dabei, die tollen Content machen.

Vor allem aber die Professionalisierung der Ausrüstung. Ich habe mein erstes Buschtaxi 1999 gekauft und über zehn, fünfzehn Jahre wachsen lassen, immer wieder was drangemacht. Das gibt es nicht mehr. Heute kaufst du ein Auto, im besten Fall siehst du es nach dem Kauf gar nicht mehr, weil es direkt vom Händler zum Ausbauer geht. Dann wird das Ding vollgekloppt: Fahrwerk, Räder, Rahmen vorne und hinten, Reserveradträger, vielleicht ein anderes Getriebe, andere Bremsen, Dachträger, und dann fahren die Leute los. Was sich verändert hat, ist der Umgang mit der Technik. Und die Technik ist ja eigentlich immer nur ein Vehikel für deine Reiseerfahrung. Mittlerweile scheint es, die Technik wird zum Selbstzweck.

Vielleicht auch dieses: Alles muss sofort, man kann nicht mehr warten.

Definitiv. Das liegt natürlich auch daran, dass die älteren Leute sich ihren Traum vom Ruhestand erfüllen wollen. Die haben keine große Zeit mehr, die haben Eile, die wollen das Ding fertig haben und losfahren. Das verstehe ich. Was ich aber auch gemerkt habe: Wahnsinnig viele verhältnismäßig junge Leute, teilweise unter 30, fahren mit Autos rum, wo ich mich frage: Alter, wie geht das? Da steht ein Auto für 150.000 Euro. Da muss man sich immer wieder kneifen, wie sehr sich die Welt gedreht hat.

Also, was ist in den letzten zehn Jahren passiert? Corona war ein Rieseneinschnitt, das Treffen danach war bombastisch, eigentlich jedes Treffen danach. Das neue Gelände ist top, gefällt mir sehr gut. Technisch hat sich beim Forum was getan, Software und so, aber das ist nicht das Relevante. Relevant ist der Shift im Mindset. Es sind viele neue Leute dazugekommen, die coole Reisen machen und tolle Autos haben.

Buschtaxi-Treffen 2024

Und auf dem Markt hat sich enorm viel verändert: der Land Cruiser mit seinem Facelift 2023, der neue Motor, alte Motoren, die wegfallen, die Zulassungsbeschränkungen. Du kannst nicht mehr einfach eine Ramme dranmachen. Diese ganze Entwicklung wurde in den letzten Jahren geradezu potenziert. Und wir fragen uns alle: Wie geht es weiter? Dass es weitergeht, ist klar. Aber wie sieht es in zehn Jahren aus, in der Reise- und Offroad-Szene? Ich glaube, manche kriegen deshalb gerade ein bisschen Hektik: lass mich das jetzt erleben, solange es noch geht.

Was sich auch verändert hat, jetzt ganz am Ende der Zehnjahresperiode: Ich überarbeite gerade noch mal mein Buch, „Legende Land Cruiser“. Das hätte eigentlich letztes Jahr kommen sollen, ging dann nicht, und zwischendrin ist der ursprüngliche Verlag pleitegegangen. Jetzt soll es zum Buschtaxi-Treffen im Motorbuch-Verlag rauskommen.

Es ist jetzt die vierte Auflage, aber massiv überarbeitet. Kein ganz neues Buch, aber zumindest zur Hälfte. Denn seit der letzten Auflage 2018 haben wir den 300er, den 250er und das Facelift vom J7, das sind schon mal drei Sachen. Dann habe ich in den Kapiteln kräftig rumgefuhrwerkt: an der Tonalität, aber auch an Hintergrundinfos, historischen Details, die ich seither bekommen habe. Irgendwo ist immer ein Satz mit einer Anekdote oder einer netten Randnotiz dazugekommen. Und es ist immer noch nicht genug. Irgendwann mache ich zwei Bände draus, ich sag’s dir.

Lass uns noch mal mehr über die Menschen sprechen. Machen wir mal richtig Schubladendenken: Was ist für dich der typische Land-Cruiser-Fahrer? Kannst du die verschiedenen Menschen den Fahrzeugen zuordnen, oder sagst du, das geht gar nicht?

Ganz ehrlich: Das kannst du nicht. Die Community ist so heterogen. Wir haben Leute, die einfach nur Bock auf Autos haben und den J7 geil finden. Wir haben Leute, die die alten Autos restaurieren und sich sonst um nichts kümmern, für die ist alles Neue nicht existent. Wir haben Leute, die tatsächlich nur reisen wollen und dafür ein Auto suchen und dann beim Toyota landen. So war es ja früher: Du suchst das Auto, das dich nicht nur hinbringt, sondern auch wieder zurück, und landest beim Land Cruiser.

Wir haben die Bling-Bling-Fraktion, die Eisdielen-Fraktion, das meine ich nicht abwertend, jeder darf tun und lassen, was er will. Was ein bisschen raussticht, sind die Exoten: Wer einen alten 4Runner fährt, gehört eher zur Historien-Generation, der sagt: Ich will dieses Auto, weil es diesen Charme der 90er hat, den will ich bewahren. Aber Schublade? Funktioniert nicht.

Buschtaxi-Treffen 2024

Thema Menschen, weiter: erzähl mal ein bisschen über den Menschen hinter dem Forum. Über dich. Manchmal sieht man auf Instagram Fotos, wo du von Schornsteinen runterfotografierst. Was machst du sonst noch, und was hat es damit auf sich?

Ich bin Ingenieur und komme aus einer recht lustigen Nische. Wir haben früher Stahlschornsteine für Industrieanlagen gebaut, die Schornsteine, die man an Fabriken sieht. Mein Vater hat den Stahlschornsteinbau in Deutschland eingeführt, hat an der Norm mitgewirkt, saß im Normenausschuss, in der Gütegemeinschaft. Ab 1973 war das das Thema, und ich bin in dem Laden groß geworden und habe ihn irgendwann übernommen. Wir bauen schon lange keine mehr, die Produktion haben wir vor 23 Jahren geschlossen. Aber ich bin nach wie vor Sachverständiger. Etwa die Hälfte meiner Zeit bin ich Sachverständiger für Stahlschornsteinanlagen und Sachkundiger für persönliche Schutzausrüstung, Absturzsicherung, Leitern, Begehungen. Deswegen die Fotos von oben runter.

Das heißt, du hast keine Höhenangst.

Ich habe Respekt. Enormen Respekt vor der Höhe, den brauchst du auch, denn wer keinen Respekt hat, der stirbt ganz einfach. Es gibt gute und schlechte Tage. Es kann sein, dass du auf 50 Metern stehst und denkst: Heute bräucht ich’s nicht. Nicht, dass ich mich an der Leiter festklammere und nicht mehr runterkomme, das ist es nicht, eher so ein Grundgefühl. Aber ich mache das sehr gern, das macht mir großen Spaß. Der zweite Teil meines Lebens ist ja die Kommunikation. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, aber ich finde es schön, einfach zu machen, was ich kann und worauf ich Lust habe. Ich habe mir das so geschaffen, dass ich mir das so einteilen kann. Gestern war ich den ganzen Tag auf einer Baustelle, habe Schornsteine geprüft und teilweise instandgesetzt. Und das tut mir gut. Was mit den Händen zu machen und zu sagen: Hier, das habe ich jetzt gemacht. Das erdet.

Und das, obwohl man im Himmel ist.

Der Weg nach oben erdet. Für den Küchenkalender wäre das ein schöner Spruch.

Durch das Forum hast du auch eine enge Partnerschaft mit Toyota und zur Toyota Collection. Magst du davon ein bisschen erzählen, auch ein paar Highlights? Ich habe so die Erinnerung, dass du mit dem japanischen Management fast per Du bist.

Ich habe seit Langem guten Kontakt zu Toyota. Irgendwann kam die Idee auf, in Köln ein Museum zu eröffnen, eine Sammlung wurde aufgekauft, in der alten Tennishalle sollte das Museum entstehen. Da habe ich damals zum Pressechef gesagt: Leute, ihr braucht jemanden, der sich um die Community kümmert. Ihr könnt nicht einfach ein Museum aufmachen. Toyota hat das 20, 30 Jahre lang vernachlässigt, bis zu dem Punkt, dass die Leute wirklich massiv stinkig waren.

In der Szene der Young- und Oldtimer herrschte dieses Mantra „Toyota kümmert sich nicht um uns“. Und das stimmte ja auch: Es gab eine Zeit, da waren die Fans und Freaks nicht wichtig. Die, die mit ihren alten Schüsseln unterwegs sind und sich ein Loch ins Knie freuen, dass sie ein neues Lenkrad gekriegt haben.

Dann kam die Collection, und ich hatte die große Ehre, gebeten zu werden, da ein bisschen mitzumischen. Und ich sah die Chance, ein bisschen was für die Community zu bewirken. Letztendlich mache ich da das Gleiche wie im Buschtaxi, nur ausgedehnt auf die gesamte Toyota-Klassik-Szene. Ich betreue die Social-Media-Kanäle und kümmere mich um den handfesten historischen Content, fernab von Influencer-Gehüpfe und schönen Fotos ohne Inhalt. Wenn ich da Texte schreibe, dann tut das weh, da muss man Lust drauf haben. Und sie lassen mich auch machen, ich darf mich in nerdigster Art und Weise über die Historie des A-Motors oder dergleichen auslassen. Toyota ist da einen Wahnsinnsweg gegangen und hat mit dieser Collection etwas Großes geschaffen. Die ist einmal im Monat offen, und ich bin einmal im Monat da und setze die Themen für die Public Openings. Letztes Mal war JDM-Tag mit Century-Meet, nächstes Mal ist Offroad, 75 Jahre, am 1. August, passenderweise.

Buschtaxi-Treffen 2022

Ich spüre bei den Public Openings das Gleiche wie beim Buschtaxi. Die Leute haben alle so einen Nagel im Kopf. Da kommen welche, die leben ihren Corolla, ihren Starlet seit 40 Jahren, die kennen jede Schraube. Und es macht einen Ehrenspaß. Ich wollte ja immer ein Museum, das habe ich zwar immer noch nicht geschafft, aber jetzt habe ich in Köln mein kleines Museum mit einer kleinen Land-Cruiser-Reihe. Und wenn die Leute reinkommen, ist der meistgehörte Satz: „So einen hatte ich mal.“ Der zweite: „Hätte ich ihn bloß nie verkauft.“ Und der dritte: „Der hat mich nie im Stich gelassen.“ Das sind die drei Highlights, und genau das, was wir im Land-Cruiser-Bereich auch kennen.

Es macht einen irren Spaß, weil ich so viel mit der Community arbeite. Die Community ist der tragende Pfeiler des Ganzen, die bevölkert mit ihren Autos den Parkplatz. In den Sommermonaten müssen wir bei den großen Veranstaltungen den zweiten Parkplatz öffnen, weil Hunderte Autos da sind. Wenn AE86-Meet ist, guckst du an der Reihe entlang: Da stehen sie mit ihren Schnauzen schön aufgereiht, GR86 auf der anderen Seite. Und du spürst dieses Glück, diese unbändige Freude, einfach da zu sein, sich auszutauschen, über die alten Karren zu reden. „Guck mal, ich hab neue Felgen.“ „Wo hast du die her?“ „Von einem Rentner gekauft.“ Genau die Geschichten, die wir im Offroad-Bereich auch kennen.

Ich bin ein kleines Licht. Die Welt ändert sich brutal, die Leute sind überfordert von allem, weil immer mehr auf sie einströmt. Das fängt bei Kleinigkeiten an, versuch mal eine App runterzuladen und durchzusteigen, oder deinen Router zu konfigurieren, und geht bis in handfeste gesellschaftliche und politische Zusammenhänge, die unsere Zukunft bestimmen. Die Leute sind so überfordert. Und wenn du als dieses kleine Licht einmal im Monat oder einmal im Jahr eine Veranstaltung machst und sagst: Leute, kommt vorbei, es ist so easy wie möglich, ihr müsst euch nicht mal anmelden. Bei der Collection gibt es keinen Eintritt, es gibt was zu essen und zu trinken, zwei Führungen. Sei einfach da, quatsch mit uns und hab Spaß. Eine Anmeldung hilft mir nur: Wenn du dich ankündigst, schick mir ein Bild, dann poste ich das. Aber müssen musst du gar nichts. Und wenn du den Leuten für ein paar Stunden, oder beim Buschtaxi-Treffen für ein ganzes Wochenende, das Gefühl geben kannst, dass doch alles in Ordnung ist, dass Menschen ganz cool sind und es Spaß macht, neue Freunde zu finden: Was kann ich mehr erreichen im Leben? Das ist die treibende Kraft. Darum geht’s.

Buschtaxi-Treffen 2024

Und es ist so irre, was so ein Auto für Emotionen hervorrufen kann. Diese Verbindung, die man zu so einem Auto hat, die lässt sich nicht in Worte fassen. Es ist halt ein altes Auto, mein Gott. Aber unter uns: Ich bin auch umgestiegen. Mein Buschtaxi ist abgemeldet, steht schön eingemottet in der Halle, weil es noch keinen Unterbodenschutz und keine Hohlraumversiegelung hat. Dann bin ich lange 90er gefahren, supergeiles Auto, bis die Hinterachse so durch war, dass ich sagen musste: jetzt nicht mehr. Der steht noch hier, der wird irgendwann gemacht, wir unterhalten uns in 20 Jahren noch mal. Dann bin ich kurz 95er gefahren. Es gibt ja Autos, die passen, und Autos, die passen nicht. Der 95er hatte Leder, Holzeinlagen, elektrische Sitzverstellung. Ich mag den 95er, aber ich wurde nicht warm mit ihm. Und dann ist mir ein 80er über den Weg gelaufen. Seit Anfang des Jahres fahre ich also HDJ80. Auch da haben der Achtziger und ich eine Zeit gebraucht, Sympathie war da, aber die Vertrautheit musste wachsen. Aber wir sind Freunde geworden. Ich glaube, das könnte jetzt mein Auto für lange Zeit werden. Wenn man sich durch den Kopf gehen lässt, wie bescheuert das eigentlich ist, was man für Emotionen in so ein Auto stecken kann. Aber es ist geil.

Das wäre tatsächlich meine nächste Frage gewesen: Von allen Land-Cruiser-Modellen aus 75 Jahren, welches bedeutet dir persönlich am meisten? Und warum?

Interessant, dass du fragst. Letztes Jahr kam beim Buschtaxi-Treffen ein junger Buschtaxi-Freund auf mich zu und hat gefragt: Was ist dein Lieblings-Land-Cruiser? Da war ich erst mal baff, ich wusste gar nicht, wann mir die Frage zuletzt gestellt wurde. Das Problem ist: Wenn du im Süßwarenladen stehst, weißt du nicht, für was du dich entscheiden sollst. Ich bin sie alle gefahren, ich finde sie alle geil, an jedem Land Cruiser und jedem Hilux gefällt mir etwas extrem gut. Aber ich habe dann im Nachgang eine Liste gemacht und die zwei Wochen später veröffentlicht.

Ganz klar Platz 1: mein Buschtaxi. Da führt kein Weg dran vorbei, das schwebt über allem. Das ist mein 75er, Baujahr ’75, hat einen anderen Motor bekommen, Parabelfedern, einen schönen Innenausbau, 2016 komplett restauriert bis auf die letzte Schraube. Mit dem Auto war ich in Nordafrika, im Nahen Osten, in ganz Europa unterwegs. Es ist leicht, unfassbar stark und hat meiner Ansicht nach den besten Motor drin, den sie je gebaut haben: den 12H-T, ein Direkteinspritzer-Diesel mit vier Litern Hubraum, der reagiert wie ein Vergasermotor. Den tippst du an, und das Ding brüllt und tritt dir ins Kreuz und geht ab wie ein rotes Moped. Ein völlig irrer Motor.

Und dann gibt es natürlich noch andere. Den J4 mag ich unheimlich, ein BJ40 oder FJ40 ist einfach ein geiles Auto. Ein 71er ist großartig, weil er so kurz ist, und dann bitte als FZJ, mit dem 4,5-Liter-Benziner. Den KDJ90 mag ich sehr, meiner Meinung nach der meistunterschätzte Land Cruiser. Hervorragendes Fahrwerk, obwohl er vorne Einzelradaufhängung hat, wendig, den kleinsten Wendekreis aller Land Cruiser, fährt sich teilweise wie ein Gokart, und durch den permanenten Allradantrieb hast du jederzeit Traktion. Macht riesig Spaß.

Aber wenn du überlegst, welchen du dir kaufst, womit du unterwegs sein willst, dann findest du immer wieder in eine Ecke zurück, es führt immer alles zu einem hin: dem 80er. Der Achtziger ist immer noch die Benchmark. Der Entwickler des aktuellen 300ers hat klipp und klar gesagt: Der 80er war für uns die Orientierung. Der hat das beste Fahrwerk, ist ein massives, schweres Auto mit einem mächtigen Motor, dem 1HD-T. Der ist zwar eine Dampfmaschine, produziert vor allem Wärme und ein bisschen Bewegung, und unter 2000 Umdrehungen geht gar nichts, aber ab 2000 tritt er dir ins Kreuz wie ein Gaul. Der 80er ist einfach der Benchmark für alles.

Und jetzt kommt der Twist. 75er, 42er, 71er, 80er, 90er sind alles alte Autos. Wenn du mich heute fragst, welches Auto ich mir aufbaue für die nächste Reise, frei in allem, dann werden mich jetzt alle lynchen: Ich kaufe mir einen GDJ76. Den aktuellen Land Cruiser mit dem 2,8-Liter-Turbodiesel und dem Automatikgetriebe. Weil du noch nie so lässig Land Cruiser gefahren bist. Der passt mir von der Größe her perfekt, ich sitze da drin, als wäre das Auto für mich geschneidert. Du hast Rundumblick, riesige Fensterflächen, sitzt an der Tür und guckst direkt runter, hast alles im Blick. Ein Fünftürer, der trotzdem alles wegsteckt, wirklich Heavy Duty. Und ein moderner Vierzylinder mit 204 PS und 500 Newtonmetern. Mein 80er mit 4,2 Litern hat 170 PS. Wer braucht denn mehr? Der hat eine Sechsgang-Automatik, die ihn immer schön im Sweet Spot zwischen 1800 und 2000 hält. Das Ding ist total lässig, den würde ich mir kaufen.

Und den kann man auch als Reisefahrzeug umbauen?

Absolut. Aber leisten kannst du ihn dir leider nicht. Der Land-Cruiser-Markt ist leergefegt, die kommen mit der Produktion nicht hinterher, und gleichzeitig wird leergekauft. Die J7, die wir in Deutschland über die freien Importeure bekommen, sind Autos von der arabischen Halbinsel. Da steht ein Chinese und sagt: Ich gebe dir 30.000 Dollar mehr. Dann sagt der Händler zum deutschen Importeur: Gib mir die 30.000 drauf, oder der Chinese kriegt die Karre. Wir waren hier mal bei einem VK von 110, aktuell so weit ich weiß bei 100.000 Euro für ein nacktes Auto, ein VX mit Alcantara-Sitzen und Display vorne. Aber es ist immer noch ein J7 mit nichts drin: kein Dachträger, kein Fahrwerk, kein Ausbau. Trotzdem kannst du so losfahren: Luftmatratze hinten rein und ab. Was willst du mehr? Es sind gerade vielleicht zwei auf dem Markt in Deutschland. Kaum zu kriegen. Aber das wäre das Auto, das ich mir kaufen würde. Ich bin halt ein Nerd.

Buschtaxi-Treffen 2026: 25 Jahre Buschtaxi, 75 Jahre Land Cruiser. Das schreit ja nach etwas Besonderem. Erzähl mal, was geplant ist.

Ach Du… wir werden vor allem ein superschönes Buschtaxi-Treffen haben. Langweilig, ich weiß. Aber das ist es doch, um was es geht. Natürlich wird es darüber hinaus in den nächsten Monaten auch was zum Jubiläum geben, schöne Jubiläums-Klamotten, Preisausschreiben, Sonderpreise der Händler, ein Land-Cruiser-Sondermodell, die neue Auflage von meinem Buch, solche Sachen. Das alles wird das Jubiläumsthema ein wenig spielen. Die Frage ist aber: Muss man immer was Besonderes machen? Dass es diese Gemeinschaft gibt, ist doch schon der Hauptgewinn. Furchtbar kitschig, ich weiß. Lach nicht. Aber die Erfahrung zeigt auch, dass den Leuten solche Jubiläen gar nicht mehr so wahnsinnig wichtig sind, sie werden ja von allen Seiten damit beschossen. Meistens sind solche Sonderaktionen sowieso eher Unterhaltung. Und ich finde, so ein Anlass soll nicht nur der Bespaßung dienen, kein Monolog sein. Wenn, dann soll es einen Wert haben, ob handfest oder sentimental. Und so wahnsinnig viel kann ich auch gar nicht tun, ich bin eh schon an der Grenze des Möglichen.

Buschtaxi-Treffen 2024

Ein Land-Cruiser-Sondermodell? Wie jetzt?

Wir hatten gerade über vollgestopfte Autos und die Preisspirale gesprochen. Aber der Land Cruiser kommt ja ursprünglich aus einer anderen Ecke. Speziell hier in Westeuropa hat der sogenannte Light Duty, die dritte Land-Cruiser-Modellreihe, den Markt so richtig angeschoben. Ab 1984 der Bundera, ab 1990 der Prado. Das waren lange Zeit ganz simple, aber komfortable Autos: Wenig drin, verhältnismäßig leicht, eine gute Basis für fast alles. Du konntest damit im Alltag herumkurven, schwere Anhänger ziehen, knackig ins Gelände gehen, Reisen oder Fernreisen machen. Das eine Auto für alles. Zu einem einigermaßen erschwinglichen Preis. Das fehlt heute ein wenig. Der aktuelle Prado beginnt bei 92.000 Euro. Das ist kein günstiger Allrounder mehr.

Was mir fehlt, ist ein Basis-Prado. Und so einen hat einer der Importeure jetzt als „Anniversary-Modell“ zusammengestellt. 25 Jahre Buschtaxi, 75 Jahre Land Cruiser. Und dazu ein simpler Land Cruiser 250 mit dem 2,4 Liter Turbobenziner. Ohne Schnickschnack, ohne zusätzlichen Luxus. Kein Multi Terrain Select, keine Crawl Control, manuelle Sitzverstellung, Stoffsitze. Dazu lediglich Hohlraumversiegelung, Unterbodenschutz, ordentliche Reifen. Und das BT-LC-Jubiläumslogo auf Kopfstützen und C-Säulen. Ein Auto, das man genau so schnappen und losfahren kann. Und das dann über die Jahre wachsen darf. Und das alles für knappe siebzig. Das ist immer noch sehr viel Geld, aber im Vergleich ist der Preis absolut gut.

Die Idee kommt von Veit und Tom von Toms Fahrzeugtechnik. Und ich find’s großartig. Im selben Atemzug müssen aber auch die anderen erwähnt werden. Es gibt super Aktionen von Taubenreuther, von TD Experience, von Allrad KEBA. Und weitere werden ganz sicher folgen. Viele Händler wollen der Community jetzt im Jubiläumsjahr was zurückgeben. Das muss gleichermaßen gewürdigt werden. Keiner von denen müsste. Aber sie wollen. Das weiß ich zu schätzen.

 

 

Der neue Hilux wird auch beim BTT sein, als Mildhybrid und als BEV. Der Elektrische kriegt einen kleinen Umbau, ein Fahrwerk, Dachträger, ein bisschen knackig aussehen.

Noch mal zehn Jahre Buschtaxi-Forum: Vor zehn Jahren hast du dir gewünscht, dass am Ende nicht alles durchdiskutiert ist und es keine Themen mehr gibt. Wie sieht es heute aus, gibt es noch Themen? Und was wünschst du dir für die nächsten zehn Jahre?

Es gibt genug Themen, daran hat sich nichts geändert. Über alte Autos wird immer weiter gesprochen. Was ich mir wünsche, und ich muss es aufs Buschtaxi beschränken, nicht auf die Welt, ist, dass die Community auch die nächsten 25 Jahre funktioniert. Dass die Leute zu schätzen wissen, was wir uns da geschaffen haben, und dass sie wohlwollend miteinander umgehen. Wir stellen alle fest, dass der Ton rauer wird. Ein saudämlicher Spruch, aber der Punkt ist: Die Leute werden ungeduldig, gnadenlos, sie lassen dem anderen zunehmend weniger Raum. Das merken wir überall, vor allem online. Ich will gar nicht über die YouTube-Kommentarspalten reden. Aber auch im Forum hat die Stimmung teilweise ihre Herausforderungen.

Ich würde mir wünschen, dass die Leute immer wieder darauf zurückkommen und sagen: Machen wir langsam. Da drüben sitzt ein Mensch, der hat mit Dingen zu kämpfen, ich habe mit Dingen zu kämpfen. Ich finde blöd, was er sagt, warum finde ich das blöd? Ist es blöd, weil es blöd ist? Völlig legitim. Oder ist es blöd, weil ich es aus irgendeinem Grund so empfinde? Reflexion ist das A und O. Ich würde mir wünschen, dass Menschen sich regelmäßig reflektieren und überlegen, was da eigentlich gerade passiert, damit wir uns bewahren, was wir da haben. Sorgen mache ich mir keine, wir kriegen das hin. Es gibt eine Moderation, die immer wieder sagt: Freunde, muss das jetzt sein? Kabbeleien gab es, solange es die Menschheit gibt.

Buschtaxi-Treffen 2024

Was ich mir sonst wünsche: dass es weitergeht, dass ich coole Dinge fürs und mit dem Buschtaxi machen kann. Und einen Punkt, der mir oft durch den Kopf geht: ich wünsche mir wieder kleine, feine, schöne Lösungen für die Autos, fürs Reisen, fürs Unterwegssein. Weg von „Bäm“, wieder hin zu „Hey, das ist cool“. Und die Möglichkeit für die Kleinen, nicht die großen Unternehmen, sowas auf die Beine zu stellen: Ich habe einen 3D-Druck gemacht, der löst ein Problem, kostet keine Million, steckst du rein, funktioniert. Das ist uns ein bisschen abhandengekommen. Wir haben alle Möglichkeiten, aber das, was man an Möglichkeiten kaufen kann, kostet ein Schweinegeld und löst oft Probleme, die es gar nicht gibt. Ich habe das Gefühl, die Kleinen haben ein bisschen aufgegeben, weil sie sagen: Wie soll ich gegen die großen Hersteller anstinken, die ihre CNC-Fräse, ihren Laserschneider, ihren 3D-Scanner haben? Ich muss vor mich hinwurschteln. Ein paar machen es trotzdem. Auf der Messe habe ich eine kleine, feine Lösung gesehen, da ging es um Decken. Sowas wünsche ich mir wieder. Dass sich da was tut in der Szene.

Unterm Strich: Es ist nicht „Bäm, kauf, peng, mit allem“. Es ist weitermachen, Spaß haben, schöne Momente erleben, das Gleiche wie vor zehn, vor zwanzig Jahren, ohne alles zu wollen. Das Buschtaxi wollte nie mit aller Macht wachsen. Ich habe immer die Unabhängigkeit geschätzt. Das ist die Essenz. Wenn ich davon leben müsste, würde das nicht funktionieren. Aber ein bisschen Bescheidenheit, mal die Kirche im Dorf lassen, darum geht’s. Es geht nicht um „peng“, es geht um die Menschen, um den Spaß, den wir miteinander haben. Wenn ich Menschen etwas geben kann, allein durch die Plattform oder dadurch, dass sie sich treffen und ein schönes Gefühl mit nach Hause nehmen. Das ist mein Antrieb. Auf die nächsten 25 Jahre.