Die alte Dame Frau Scherer trägt ihre Passagiere Berit, Andreas und den Hund Sidi weiter durch Westafrika. Nach Marokko, der Westsahara, Mauretanien und Mali kommen die vier jetzt in der Elfenbeinküste an. Aber schaffen sie es auch bis Ghana?

Willkommen in der Elfenbeinküste – Ein wenig herzlicher Empfang

Der Empfang in der Côte d‘Ivoire, bei uns besser bekannt als Elfenbeinküste, ist alles andere als freundlich. Der Grenzübertritt selbst ist zwar unkompliziert, doch nach ein paar Kilometern geraten wir in eine Straßensperre der Polizei. Alte Autoreifen, Baumstämme, verbeulte Ölfässer, Krähenfüße und eine dicke Kordel versperren uns die Weiterfahrt. Ich steige aus, um die Formalitäten zu erledigen. Heppo bleibt sitzen. So machen wir es immer. Meistens werde ich als Frau sehr nett und zuvorkommend behandelt. Dieses Mal ist es aber anders: Mein freundliches «Bonjour!» wird mit übertrieben hoher, weiblicher Tonlage von einem der Uniformierten nachgeäfft. Automatisch senke ich meine Stimme um mindestens eine Oktave. Auch versuche ich meine Hand zurückzuziehen, die der bullige Mann nun fest umklammert hält und nicht mehr loslassen will. Wie unangenehm! Zur Sicherheit erwähne ich meinen im Auto wartenden Ehemann. «Der ist mir egal!», raunzt der Polizist mich an. «Heirate besser einen aus der Côte d‘Ivoire.» Was für ein Ekel! Zum Glück mischt sich nun ein Kollege ein, der deutlich sachlicher wirkt: «Order von oben: Ihr müsst im Kommissariat von Ouangolodougou vorsprechen. Widerrede zwecklos!»

Zur Begrüßung ab zum Verhör

Auf der Wache werden wir sogleich an den Vorgesetzten weitergereicht, der uns in sein Büro bittet. Auch er schlägt einen unfreundlichen Ton an und bombardiert uns mit Fragen: «Welcher Religion gehört ihr an? Was esst ihr normalerweise? Wie wohnt ihr in Deutschland? Wie viel verdient ihr? Wer bezahlt eure Reise?» Ein richtiges Verhör ist das. Anfangs vermute ich, dass die Polizisten einfach nur Schmiergeld von uns wollen. Doch langsam dämmert es mir, dass es hier um etwas anderes geht. Auch Heppo, der bislang noch recht gelassen blieb, wirkt nun langsam beunruhigt. «Was wird uns denn eigentlich vorgeworfen?» Auf dieses Stichwort scheint der Polizeichef nur gewartet zu haben. Auf seinem Handy zeigt er uns einen französischsprachigen Artikel einer ivorischen Tageszeitung. Ein Mörderehepaar aus Europa war auf seiner Flucht nach Afrika schließlich in der Elfenbeinküste aufgegriffen worden. Nun sieht der Polizist offenbar in den wenigen, auf dem Landweg ankommenden Touristen ausschließlich Verbrecher. «Was werde ich denn finden, wenn ich eine Interpol-Anfrage über euch starte?», fragt er nun bösartig lächelnd. «Nichts, natürlich!», entgegne ich entrüstet und weiß nicht, ob ich nun lachen oder weinen soll. Etwa zehn Minuten später kehrt er zurück: «Es liegt nichts gegen euch vor.» Plötzlich ist er wie ausgewechselt. Freundlich führt er uns zurück zum LKW. Als wir weiterfahren, zittern mir plötzlich die Knie. «Was für ein Empfang!»

An Übernachtungsplätzen in der Elfenbeinküste herrscht Mangel

In Ferkessedougou finden wir einen ruhigen Übernachtungsplatz bei der katholischen Kirche.

In Ferkessedougou finden wir einen ruhigen Übernachtungsplatz bei der katholischen Kirche.

Schon in Mali hatten wir ziemliche Probleme, geeignete Stellplätze zum Übernachten zu finden. Dort waren es vor allem Sicherheitsgründe, die uns dazu veranlassten, uns zu Hotelanlagen zu stellen. Im Nordosten der Côte d‘Ivoire fühlen wir uns aber auch nicht viel wohler. Doch Hotels gibt es hier so gut wie keine. Auch die schlaue Westafrican Traveller Group scheint in dieser Region ziemlich ratlos zu sein. Der einzige Eintrag zu Ferkessedougou lautet folgendermaßen: «Ferke is for always burnt in my memories. Asking for a place to stay, the police told me either to sleep in a brothel or go to a convent. I am too ashamed to tell which option I chose.» Wir spötteln: «Wahrscheinlich ging er ins Kloster!»

Aber Moment mal, eigentlich ist es doch gar keine schlechte Idee, bei einer der zahlreichen Religionsgemeinschaften um Asyl zu bitten. Die katholische Kirche befindet sich inmitten der lebhaften Stadt. Der dazugehörige Innenhof ist großzügig und ruhig. «Kein Problem!», meint der Pfarrer Emanuel entspannt, und schon haben wir einen günstigen und sicheren Stellplatz in bester Lage ergattert.

Eine krisengeschüttelte Region

Elfenbeinküste und Ghana - Im Handwerkerdorf bei Korhogo weben die Männer. Die Frauen nähen aus den langen Bahnen größere Stoffstücke.

Im Handwerkerdorf bei Korhogo weben die Männer. Die Frauen nähen aus den langen Bahnen größere Stoffstücke.

Unser Guide in Korhogo, einer kleinen Stadt mit großer Handwerkstradition, jammert: «Das Leben ist hart geworden. Kaum noch verirren sich Reisende zu uns. Vor dem Krieg hingegen lief es mit dem Tourismus schon mal richtig gut.» Im Jahre 2002 – Petit Solo, so der Name unseres Führers, war da gerade mal 25 Jahre alt – war ein Armeeputsch Auslöser eines schlimmen Bürgerkrieges. Langwierige Verhandlungen zwischen Präsident Gbagbo, dem Rebellenführer Guillaume Soro und dem burkinischen Präsidenten Blaise Compaoré führten im Jahr 2007 endlich zu einem Friedensvertrag. 2010 und 2011 kam es jedoch wieder zu einer schweren Regierungskrise. Es folgten schreckliche Massaker an Zivilisten. Über eine Million Menschen waren damals auf der Flucht. Ich bin neugierig. Ob er denn im Krieg mitgemacht habe, möchte ich von unserem Guide wissen. «Natürlich nicht!» Solo lacht bitter und antwortet in perfektem Deutsch: «Alle Freunde, die dabei waren, sind nun entweder reich oder tot. Ich bin weder das eine noch das andere.» Er sieht traurig aus und scheint düsteren Gedanken nachzuhängen. «Vielleicht hätte ich nicht fragen sollen?», denke ich und fühle mich unbehaglich. Petit Solo ist sensibel und wechselt schnell das Thema: «Hier sind wir ja schon. Willkommen im Dorf der Weber.»

Elfenbeinküste und Ghana - So sehen die fertigen Kleidungsstücke aus.

So sehen die fertigen Kleidungsstücke aus.

Im Dorf der Weber

Auf einem überdachten Platz sitzen auf selbstgebauten Webstühlen ausschließlich Männer vor langen, bunten Fadenreihen. Die gewebten Bahnen sind kaum breiter als 15 Zentimeter. «Das Weben ist reine Männersache. Jungen erlernen ab einem Alter von etwa 10 Jahren das Handwerk. Die Frauen verspinnen die Baumwolle und nähen aus schmalen Bahnen größere Stoffstücke.» Wiederum die Männer schneidern die bunten und etwas steifen Kleidungsstücke, die mich in ihrer schönen Schlichtheit ein bisschen an die Gewänder der Amish People in Amerika erinnern.

So bunt und ausgelassen geht es in der Elfenbeinküste auf einer Beerdigung zu.

So bunt und ausgelassen geht es in der Elfenbeinküste auf einer Beerdigung zu.

Andere Länder, andere Sitten

«Schnell, wir müssen weiter zum Maskenfest!», drängt Petit Solo zum Aufbruch. Erst auf dem Weg erfahren wir, dass es sich dabei eigentlich um eine Beerdigung handelt. «Das ist ein fröhliches Ereignis!», beruhigt er uns. «Der Verstorbene kann dann endlich in eine bessere und schönere Welt weiterziehen. Oft wird jahrelang auf dieses Ereignis gespart.» Als der Sarg zu Grabe getragen wird, geht es hoch her. Zahlreiche Trommel- und Balaphongruppen veranstalten einen Heidenlärm. Kinder schwenken Wedel aus Pferdehaaren. Alle tanzen ausgelassen. Das Fest ist bunt, laut, wild und – tatsächlich – fröhlich. Es wäre schön, wenn auch bei uns die Beerdigungen so wären.

"Jungle Breeze": Es riecht so gut in diesem Land.

„Jungle Breeze“: Es riecht so gut in diesem Land.

Angeregte Sinne

Über Bouarke fahren wir weiter in den Osten. Schnell wird uns klar, dass wir nun wirklich abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs sind. Die Teerstraße wird zur roten Sandpiste, der Dschungel ringsum immer dichter. Ich stecke meinen Kopf aus dem Fenster, spüre den feuchtwarmen Fahrtwind und sauge tief die exotischen Düfte ein. Dieses Land riecht so gut! Wenn ich ein Parfümeur wäre, so würde ich mich hier inspirieren lassen zu einer 80er Jahre Retro-Duschgellinie: «Exotic Dreams» würde ich eine Kreation nennen, «Tropical Feelings» eine andere und «Jungle Breeze» eine dritte.

Vor einer Durchfahrt inspizieren wir ausgiebig die Schlamm- und Schlaglöcher auf der Piste.

Vor einer Durchfahrt inspizieren wir ausgiebig die Schlamm- und Schlaglöcher auf der Piste.

Die Wege in der Elfenbeinküste werden schlechter

Heppo reißt mich aus meinen Träumen: «Verdammt, die Straße wird schlechter und schlechter!». Immer öfter müssen wir nun aussteigen, um die tiefen, schlammigen Löcher vor uns unter die Lupe zu nehmen. Es ist gar nicht so einfach, den besten Weg durch diesen Parcours zu finden. Wir haben die Wahl zwischen Achsbruch und Straßengraben. Zu allem Übel suchen uns nun seit ein paar Tagen in den frühen Abendstunden regelmäßig Wolkenbrüche und starke Regenschauer heim. Es ist Ende November. Die Trockenzeit sollte schon längst begonnen haben, doch das nächste Unwetter kündigt sich bereits wieder mit schweren, schwarzen Wolken an. Gerade so schaffen wir es, uns in den Innenhof einer Dorfschule zu retten, bevor der Himmel seine Schleusen öffnet.

Dunkle Wolken kündigen den nachmittäglichen Platzregen an.

Dunkle Wolken kündigen den nachmittäglichen Platzregen an.

Am nächsten Morgen sind wir natürlich eine riesige Attraktion für die etwa 300 Schüler. Alle wollen einen Blick in unseren Lastwagen erhaschen. Als kleine Gegenleistung für unseren sicheren Übernachtungsplatz biete ich an, Fotos von den Schulklassen zu machen und auf meinem mitgebrachten Fotodrucker auszudrucken.

Für die Kinder in der Dorfschule in Tiedo sind wir eine riesige Attraktion.

Für die Kinder in der Dorfschule in Tiedo sind wir eine riesige Attraktion.

Wieder einmal stehen wir bei einer katholischen Kirche. Soko liegt direkt an der Grenze zu Ghana. Es ist ein Dorf, wie man es sich in Afrika vorstellt: Das Leben spielt sich draußen und auf der Straße ab. Alle kochen vor ihren Häusern auf offenen Feuerstellen. Große Familien wohnen in kleinen Hütten. Frauen und Kinder holen Wasser am Dorfbrunnen. Die Männer treffen sich zum Plaudern im Schatten der großen Bäume.

Freundliche und tolerante Menschen leben in Soko.

Freundliche und tolerante Menschen leben in Soko.

Es geht auch friedlich

Wirklich toll ist, dass Muslime, Christen, Baptisten und Animisten in Soko absolut friedlich beisammen leben. Die Bewohner sind auch uns gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen. Die unzähligen Kinder jedoch belagern uns gnadenlos, sobald wir die Tür unseres Wohnmobils nur einen winzigen Spaltbreit öffnen. Keine Minute haben wir unsere Ruhe. Inmitten des ganzen Gewusels laufen dann auch noch überall Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner, Hunde, Katzen und sogar Affen umher.

Laut einer Legende handelt es sich bei den Affen von Soko um verzauberte Mitbürger.

Laut einer Legende handelt es sich bei den Affen von Soko um verzauberte Mitbürger.

Afrika – Ein Land voller Legenden

Laut einer Legende soll ein Zauberer vor langer Zeit alle Einwohner des Dorfes in Affen verwandelt haben, um sie vor ihren Feinden zu schützen. Leider fiel der Magier selbst den Angreifern zum Opfer. So konnte er die Verwandlung nicht mehr rückgängig machen. Seither gelten die Tiere als heilig. Unser Hund Sidi allerdings regt sich mächtig auf. Er bellt wütend, als die lustigen Gesellen laut keckernd über unsere Köpfen hinweg auf den improvisierten Stromleitungen turnen.

Da war die Welt noch in Ordnung: Vor Frau Scherers Federbruch hatten wir noch gut lachen.

Da war die Welt noch in Ordnung: Vor Frau Scherers Federbruch hatten wir noch gut lachen.

Frau Scherer hat Probleme

Reisen könnte so schön sein, aber wir haben wohl gerade wieder eine Pechsträhne. Wir wollen weiter nach Ghana, doch auf der Buckelpiste durch das Dorf blockiert plötzlich Frau Scherers Handbremse. Heppo vermutet ein kaputtes Ventil im Bremskraftverstärker. Doch bald stellt sich heraus, dass die Ursache woanders liegen muss. Das ganze Bremsgestänge ist verbogen. Als wir dieses näher in Augenschein nehmen, bemerkt Heppo, dass die obere Lage der hinteren Blattfedern gebrochen ist. Zusammen mit einem „Mechaniker“ baut er eine provisorische Klammer. Fraglich, ob wir damit die 250 Kilometer bis Kumasi in Ghana schaffen werden. Dies ist angeblich der nächste Ort, an dem wir passende Ersatzteile finden können.

Bestandsaufnahme: Frau Scherer hat einen Federbruch, wie man hier im Bild ganz rechts sehen kann.

Bestandsaufnahme: Frau Scherer hat einen Federbruch, wie man hier im Bild ganz rechts sehen kann.

Nicht alle Provisorien halten ewig

Ganze 800 Meter kommen wir am nächsten Tag voran. Direkt vor dem Grenztor (noch auf der Seite der Côte d’Ivoire) springt die Feder wieder aus ihrer Klammer. Nun ist Frau Scherers Hinterachse bis Anschlag Radkasten nach hinten verschoben. Das Handbremsgestänge geht wieder auf Spannung: Vollblockade! Die Grenzbeamten stressen, weil wir den LKW sofort wegfahren müssen. Heppo bekommt einen Wutanfall. Ehrlich, die Zöllner sollen sich mal einkriegen! Es gibt wirklich kaum einen verschlafeneren Grenzübergang als den in Soko. An diesem Tag werden nur fünf Fahrzeuge die Schranke passieren.

Glück gehabt

Ohne noch größeren Schaden anzurichten, können wir Frau Scherer nicht so einfach bewegen. Doch immer mehr Menschen reden plötzlich auf uns ein und schreien uns sogar an. Heppo legt sich also unter unser Reisemobil, um das Handbremsgestänge zu demontieren und so die Blockade zu lösen. Ich versuche zu helfen. Auch ein Schaulustiger guckt neugierig unter unseren Truck. Wirklich dumm und überaus fahrlässig ist es von uns, dass wir in dem ganzen Trubel vergessen haben, einen Keil unterzulegen. Kaum ist die Handbremse gelöst, beginnt unser Wohnmobil die leicht abschüssige Piste hinabzurollen. Zum Glück reagieren wir alle schnell und kommen unbeschadet unter dem Fahrzeug hervor.

Frau Scherer nimmt rasch Fahrt auf und steuert zielsicher auf den Straßengraben zu. Bruno, der uns die letzten Tage bereits sehr geholfen hatte, wirft geistesgegenwärtig einen großen Stein vor den LKW. Doch dieser lässt sich davon nicht aufhalten. Er springt einfach über die Hürde hinweg. Wirklich bescheuert: Mir fällt tatsächlich nichts Besseres ein, als mich hinten an den Laster zu hängen. Natürlich ohne Erfolg. Nun aber schlägt Heppos große Stunde! Einen regelrechten Stunt legt er hin: Er sprintet unserem Laster hinterher, reißt die Beifahrertür auf und hechtet ins Fahrerhaus. Dort liegt Sidi am Fahrersitz und pennt, ungerührt. Trotzdem schafft es Heppo irgendwie, einen Fuß auf die Bremse zu bekommen. Kurz vor dem 50 Zentimeter tiefen Graben bringt er so Frau Scherer zum Stehen. Die Reaktionen sind unterschiedlich: Sidi guckt verstört. Heppo zittert. Ich heule. Die Afrikaner lachen. Aber froh sind wir wohl alle. Was für ein unglaubliches Glück, dass niemandem etwas passiert ist!

Elfenbeinküste und Ghana - Mit Bier lässt sich (fast) alles besser ertragen: In der Côte d‘Ivoire heißt die gängige Marke "Bock".

Mit Bier lässt sich (fast) alles besser ertragen: In der Côte d‘Ivoire heißt die gängige Marke „Bock“.

Nachdem der erste Schock verdaut ist, schaffen wir es, in die Halle vom Zoll zu fahren, wo wir mit Hilfe aus der Nachbarschaft dieses Mal drei(!) Klammern um die Federn spannen. Dies soll vermeiden, dass die Achse ein weiteres Mal nach hinten rutscht. Die hängt nämlich am Fahrgestell nur an den zwei oberen Lagen Blattfedern, den Federbolzen. Zusätzlich sichern wir nun alles mit einem Spanngurt. Werden wir es wenigstens mit diesem Provisorium von der Elfenbeinküste bis nach Kumasi in Ghana schaffen?

Seltsamerweise haben wir an diesem Tag trotz allem noch eine gute Zeit. Heppo repariert entspannt. Mit Bruno und ein paar Jungs aus der Nachbarschaft hat er nette Hilfe und gute Gesellschaft bekommen. Ich koche währenddessen für alle und drehe Zigaretten, die ich an die Raucher verteile. Als wir auch noch ein gekühltes Feierabendbier der Marke Bock ausgeben, ist die Freude groß.

Elfenbeinküste und Ghana - Reisen könnte so schön sein. Hier der "Camion du Satan" mit einer Horde Kinder.

Reisen könnte so schön sein. Hier der „Camion du Satan“ mit einer Horde Kinder.

Wenn nur der „Problembär“ nicht wäre! Kaum hat man eine schwierige Situation gemeistert, kommt dieser stets zuverlässig daher und sorgt dafür, dass der Ärger nicht abreißt. Während wir konzentriert arbeiten, kommt ein volltrunkener Kerl angetorkelt. Er beschimpft uns und unseren LKW, nennt diesen sogar „Camion du Satan“, also „Lastwagen des Teufels“. Der Typ ist natürlich ein Spinner, aber so, wie uns unsere Karre gerade mal wieder ärgert, mag er damit vielleicht sogar Recht haben…

Leute, drückt uns die Daumen. Es bleibt – wie immer – spannend!

Berit, Heppo und Frau Scherer im Netz: www.la710.de/wordpress
Instagramer können Frau Scherer unter @roadtripfrauscherer folgen.

Im September 2018 ist ihr Buch über ihre Reisen und Erlebnisse im Delius Klasing Verlag erschienen: Roadtrip mit Frau Scherer.

Erschienen im Delius Klasing Verlag: Roadtrip mit Frau Scherer.

Erschienen im Delius Klasing Verlag: Roadtrip mit Frau Scherer.

© Fotos: Berit Hüttinger und Andreas Helmberger