70 Prozent aller seit 1948 gebauten Landys fahren laut Land Rover noch heute. Das ist für Jaguar Land Rover Grund genug, ein Heritage-Kompetenzzentrum in Deutschland aufzubauen, um die Besitzer beim Erhalt und der Restaurierung historischer Land Rover Modelle zu unterstützen. Start des Kompetenzzentrums ist am 27. April auf der Techno Classica, der Weltmesse für Oldtimer, in Essen. Bereits Ende letzten Jahres wurden in Großbritannien unter anderem zu diesem Zweck die Special Operations Divisions unter der Leitung von Paul Newsome gegründet.

Serie I, 80"Der permanente Sitz des Heritage Zentrums wird in Neuss sein. Geschäftsführer Holger Bergmann wird mit seinem Team die ersten drei Modelle des Defender-Vorgängers, die Serie I-III, die ersten beiden Generationen des Discovery und den Range Rover Classic mit derzeit ca. 11.000 Ersatzteilen versorgen. Der Bestand soll auf 60.000 Teile erweitert werden.

Schwer oder gar nicht mehr erhältliche Teile, sollen bei Bedarf nach den Original-Konstruktionsplänen nachgebaut werden. Es ist bereits geplant, nach dem Auslaufen der 15-jährigen Ersatzteilgarantie für den aktuellen Defender, dessen Teile ebenfalls über den Heritage-Vertriebskanal anzubieten.

Erweitert wird das Angebot durch eine Kooperation mit dem ADAC und der Allianz Versicherung, die u.a. eine Mobilitätsgarantie für historische Land Rover bieten soll. Über ein Archiv sollen Interessenten, die mit dem Kauf eines klassischen Land Rovers liebäugeln, später erfahren können, ob ihre Schätzchen durch das Kompetenzzentrum mit Originalteilen ausgestattet worden sind.

Mit dem Start des Heritage-Kompetenzzentrums steht das Team allen Besitzern über eine Hotline (02131-1512370) oder per E-Mail (lrhilfe@jaguarlandrover.com) bei allen Fragen rund um Modelle bis Baujahr 2003 mit Rat und Tat zur Seite.

Foto: © Jaguar Land Rover