Was macht man als Angehöriger der Generation Y, wenn man „plötzlich“ mit 5 Werktagen Urlaub konfrontiert wird? Die Zeit genauso überschaubar ist wie das Budget, man aber trotzdem nicht auf Sonne, Strand, Einsamkeit und eine Extraportion Abenteuer verzichten will? Ganz einfach: Die Zündung starten, den Gang einlegen und mit der besseren Hälfte zu einem 4×4-Campingtrip aufbrechen, der all dies und noch mehr bieten soll!

Olivgrün, hoch und mächtig. So steht er da, der Land Rover Defender mit aufklappbaren Dachzelt. Unser Heim für die nächsten fünf Nächte also. Vollgepackt mit Lebensmittel, Kochutensilien, Wander- und Badeausrüstung. Restaurantbesuche fallen flach, teure Campingplätze sowieso, es soll „wild“ in der Natur campiert werden. Mutterseelenallein, romantisch unter dem Sternenzelt am besten. Wo das noch gehen soll in Mitteleuropa? Zum Beispiel auf den kroatischen Inseln Cres und Losinj. Von Österreich im Nu zu erreichen und mit dem passenden Gelände ausgestattet. Mit zwei detaillierten Karten, kaum vorhandener 4×4-Erfahrung sowie etwas angegrauter Ortskenntnis ausgerüstet, starten wir in unseren ersten gemeinsamen Offroad-Urlaub.

Wer sind eigentlich wir?

Wir, das sind zwei typische Vertreter der Spezies urbaner Städter zwischen Ende der Zwanziger bzw. Mitte der Dreißiger, mit schwer voraus planbarer Freizeit und eher schmaler Reisekasse.

Antonia spricht vier Sprachen, nennt berufsbedingt Berlin, Wien sowie Graz ihre Heimat und ist ebenso dem Reise- und Abenteuervirus verfallen wie meine Wenigkeit. Ich selbst habe im letzten Jahrzehnt beständig meine hart verdienten Euros dafür verpulvert, um vorrangig per Enduro den Großteil Europas inklusive Nordafrika erkunden zu können.

Fairerweise muss man sagen, dass auch ich die treibende Kraft hinter der Idee war, unsere kostbaren Tage gemeinsamer Freizeit durch die verheißungsvolle Freiheit eines Allradantriebes bestimmen zu lassen. Gleich gestrickt wie ich, fing meine Freundin natürlich gleich Feuer bei der Vorstellung eines autark-einsamen Kurzurlaubes in der „Wildnis“. Ob sich unsere verklärt-romantisierten Erwartungen diesbezüglich erfüllen sollen, blieb jedoch abzuwarten.

Entschleunigung der Ohren wegen

Am ersten Tag heißt es deswegen erst mal Kilometer gut machen. Von unserem Ausgangsort Graz geht es über Ljubljana weiter nach Kroatien. Unser Leih-Landy stellt sich hierbei als ideales Entschleunigungsgefährt dar. Bei maximalen 110 km Höchstgeschwindigkeit erstirbt lärmbedingt irgendwann nicht nur jeder Konversationswille, sondern auch jeglicher Drang möglichst schnell am Ziel ankommen zu müssen.

Dafür bleibt uns Zeit. Zeit die herrliche Umgebung wahrzunehmen. Bei offenen Fenstern bummeln wir durch ehemalige Kaiserlich-Königliche-Kurorte entlang der Kvarner-Bucht. Die Luft ist erfüllt von blühenden Ginster, der hier überall wächst. Und so genießen wir das südliche Flair, bis wir steil hinunter zum Meer nach Brestova zur Fähre abbiegen. Aber nicht nur wir wollen auf die Insel Cres. Eine ganze Wagenburg an Wohnmobilen, PKW sowie etliche Motorradfahrer drängeln sich mit uns in den stählernen Bauch des kleinen Fährschiffes.

Eine Viertelstunde zur anderen Welt

Die Überfahrt gestaltet sich denkbar unproblematisch und wir werden eine Viertelstunde später an unserem Ziel ausgespuckt: Cres, endlich! Die 66 Kilometer lange und nur 12 Kilometer breite Insel mit seinen knapp 3.400 Einwohnern schlägt uns sofort in den Bann. Steil bergauf im Konvoi folgen wir einem abenteuerlichen Asphaltbändchen, das sich durch eine von Steinmauern durchzogene, windgeplagte Macchialandschaft schlängelt.

Nach knapp 8,6 Kilometer scheren wir aus der Touristenkarawane scharf nach links auf einen Feldweg aus. Geschafft. Jetzt kann der eigentliche Urlaub beginnen! Die gewählte Piste kenne ich aus zweirädrigen Endurozeiten und sie führt uns die nächsten 18 Kilometer durch einsame Geländepisten zur ehemaligen Fluchtburgsiedlung Beli, welche an der nördlichen Ostküste der Insel 180 Meter über dem Meer thront.

Beli, Kroatien

Beli, Kroatien

Wir rollen durch karge Hochebenen, gefolgt von dichten Waldabschnitten. Die Schotterstraße hat schon längst aufgehört zu existieren und abschnittsweise geht es auf ausgewaschenen Wegen inklusive kindskopfgroßer Steine weiter. Wir rumpeln an verfallenen Häusern vorbei, machen immer wieder Stopps, um diese außergewöhnliche Kulisse fernab jeglicher Zivilisation in uns aufzunehmen.

Ruinen am Wegesrand

Zurück in die Einsamkeit

Als wir gegen Abend dann die Asphaltstraße kurz vor Beli wieder erreichen, sind wir fast traurig, unsere selbst gewählte Einsamkeit verlassen zu müssen. Nach Besichtigung des winzigen Bergdorfes kann uns nicht einmal der heimelige, an einer Kiesbucht gelegene Campingplatz halten. Denn unser vorheriger Offroad-Abstecher hat uns so gut gefallen, dass wir extra zwei Kilometer retour fahren, nur um auf einer Waldlichtung unser erstes Nachlager aufzuschlagen, die einer Herr der Ringe-Verfilmungen entsprungen sein könnte. Unter gefühlt einer Million Sterne und mit einem fruchtigen Weißwein auf der Zunge, beschließen wir beschwingt sowie mutterseelenallein unsere erste Urlaubsnacht.

Geweckt von Schafen, bereit den Gipfel zu erstürmen

Am nächsten Morgen weckt uns nicht wie gewohnt der Handywecker, vielmehr ist es das neugierige Blöken der mutig gewordenen Schafe, welche hier überall frei umherlaufenden zu scheinen. Nach einem herzhaften, selbst zubereiteten Frühstück, steht heute ein Gipfelsturm auf dem Programm. Wir wollen den mit 588 Meter höchsten Gipfel der Insel bezwingen: den Televrina.

Offroad in Kroatien Osor

Osor, Kroatien

Dazu durchqueren wir ganz Cres bis an ihr südlichstes Ende zum pittoresken Örtchen Osor, das mittels Drehbrücke die wenigen Meter Entfernung zur Schwesterinsel Losinj wortwörtlich „überbrückt“. Notiz am Rande: Im angenehm verschlafenen Osor fand im Mittelalter die kroatische Nationalwährung Kuna ihren Ursprung. Wer hätte das gedacht?

In unseren Wanderoutfits nehmen wir nun die mittelschwere Wanderung bestgelaunt in Angriff und brauchen über fünf Stunden für die knapp 15 Kilometer lange Strecke, die uns über teils bewaldete, teils karge Felsplateaus führt und uns schlussendlich mit einem unvergesslichen Ausblick über die Inseln Cres und Losinj für unsere Strapazen entlohnt.

Kroatien Offroad

Zu Fuß unterwegs

Wir wollen Meer

Nach so viel Bewegung, springen wir kurzerhand vom am Meer liegenden Parkplatz ins kühle Nass, bevor wir uns wieder in den Landy schwingen, um Richtung Punta Kriza nach einem wohlverdienten Stellplatz Ausschau zu halten.

Zwar zweigen entlang der hier einzigen Asphaltstraße mannigfaltig kleinste Abstecher ins Grüne ab, doch nirgends werden wir zufriedenstellend fündig. Müssen wir am zweiten Tag etwa schon mangels Möglichkeiten auf einen offiziellen Campingplatz ausweichen? Wir haben Glück: Kurz vor Ende des Weges finden wir noch einen mit Schlaglöcher übersäten Feldweg, der uns gut versteckt ins Hinterland führt. Geschafft, Aufgabe Stellplatzsuche erfolgreich gemeistert, High-five! Nach einem wohlverdienten Abendessen fallen wir die zweite Nacht schon früh in unser gemütliches Hochbett und können sogar das nahe gelegene Meer rauschen hören.

Kroatien Offroad Ziege

Hier gibt es nicht nur Schafe.

Strahlender Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen treiben uns Tags darauf früh aus den Federn. Ein Tag am Meer ist angesagt. Am besten mit einer eigenen Bucht für uns ganz alleine. Unsere Erwartungen sind hoch und um sie möglichst erfüllen zu können, setzen wir über Osor nach Losinj über. Tuckern gemütlich in den Süden, passieren dabei den quirligen Hauptort Mali Losinj und winken im Vorbeifahren seinen überfüllten Campingplätzen zu.

Im malerischen Hafen von Veli Losinj stärken wir uns noch mit einem hervorragenden Cappuccino, bevor wir uns mit Badesachen und Tagesverpflegung bewaffnet, zu Fuß zur Erkundung der unbesiedelten, landschaftlich reizvollen Südspitze der Insel aufmachen. Nach nicht einmal einer Stunde Gehzeit haben wir zu unserer Freude bereits drei nahezu einsame Meeresbuchten entdeckt. Unsere Wahl fällt auf eine Kiesbucht namens Krska, da diese mit ihrem alten Betonanleger einen idealen Zugang ins wunderbar glitzernde Meer bietet. Bis in den fortgeschrittenen Nachmittag hinein aalen wir uns genüsslich in der Sonne und üben uns ausgelassen an möglichst akrobatischen Sprüngen ins Wasser.

Offroad Kroatien malerische Buchten

Malerische Buchten in Kroatien

Steil bergauf und kurvig hinab

Tiefenentspannt kehren wir zum Camper zurück, machen uns auf die bereits zur Routine gewordene Suche nach einem Übernachtungsplatz. Hier im Süden fällt es uns allerdings besonders schwer. Rund um Veli und Mali Losinj gibt es kaum eine Nebenstraße, die in uneinsehbares Gelände führt und uns ein ungestörtes Nachtlager anbieten würde. Wir versuchen unser Glück auf der Stichstraße nach Mrtvaska, dem Bootsanlegesteg zur Insel Ilovik am südlichsten Punkt der Insel.

Um dorthin zu kommen müssen wir erst einmal steil bergauf fahren, vorbei an dem wohl schönsten Ausblickspunkt über Mali Losinj, bevor es dann in schwindelerregenden Serpentinen zum Anlegeplatz hinuntergeht. Doch auch hier, keine Chance: Es ist kein adäquater Stellplatz weit und breit zu finden.

Die Sonne nähert sich immer unaufhaltsamer dem Horizont, als uns am Rückweg das Glück wieder hold ist und wir einen exponierten Feldweg entdecken, dem wir kurzerhand folgen. Nach einer Viertelstunde auf dem teils stark beschädigten Pfad, eröffnet sich vor uns wie von Geisterhand eine ebene Lichtung inmitten des niedrigen Maccia-Bestandes. Der perfekte Platz um ein Lager aufzuschlagen!

Die Kombination Gaskocher und frisch gekaufter Zutaten, zaubert uns ein hervorragendes Abendessen auf den (Camping-)Tisch, welches ausgiebig mit heimischen Wein hinuntergespült wird. Unter dem Sternenzelt und mit dem Zikadenkonzert im Hintergrund, gibt es kaum einen romantischeren Ort für uns zwei momentan.

Zur blauen Grotte

Bestens gelaunt geht es am nächsten Tag zurück auf die Nordinsel. Wir wollen heute eine der schönsten Buchten von ganz Cres erwandern. Dazu müssen wir aber wieder einmal Kilometer abspulen, was aufgrund der überschaubaren Entfernungen kein Problem darstellt. Noch vor der gleichnamigen Inselhauptstadt biegen wir auf ein steiles, einspuriges Teersträßchen zum ehemals gefürchteten Piratennest Lubenice ab.

Lubenice, ein ehemaliges Piratennest in Kroatien

Lubenice, ein ehemaliges Piratennest in Kroatien

Die Fahrt dorthin ist abenteuerlich: Einspurig, steil und so uneinsichtig, dass man in die meisten Kurven „blind“ einbiegt und sein jeweiliges Kommen mit lautstarkem Gehupe ankündigen muss. Nach dieser unterhaltsamen Anfahrt parken wir im altertümlichen, von antiken Steinhäusern beherrschten Örtchen, von wo aus wir 348 Meter weit auf die verträumt daliegende Küste hinabblicken können.

Dort hinunter wollen wir. Genauer gesagt zur nur per pedes oder Boot erreichbaren Zanja Bucht mitsamt deren bekannter „Blauen Grotte“. Es folgt eine 45-minütige, kontinuierlich bergab führende Steilwanderung, an deren letzten Drittel wir sogar die Tücken eines instabilen Geröllfeldes überwinden müssen. Als Belohnung empfängt uns jedoch eine der umwerfendsten Kiesbuchten, die ich jemals gesehen habe.

Wanderung zur blauen Grotte, Kroatien

Wanderung zur blauen Grotte

Vor neugierigen Blicken geschützt und sich sich sanft zum azurblauen, funkelnden Wasser öffnend, müssen wir dieses paradiesische Fleckchen Erde nur mit der kleinen Crew zweier Motorboote teilen. Herz was willst du mehr? Wir kosten unseren Aufenthalt in vollen Zügen aus, arbeiten bei wolkenlosem Himmel an unserer Bräune und erkunden die naheliegende „Blaue Grotte“ im Tauchgang.

Blaue Grotte in der Zanja Bucht, Kroatien

Blaue Grotte in der Zanja Bucht, Kroatien

Die Grotte stellt sich als eine absolute Sehenswürdigkeit heraus, da das von außen eindringende Licht das darin befindliche Wasser wie auf magische Weise in hunderte unterschiedliche Blautöne taucht. Erst als fast all unsere Vorräte aufgebraucht sind entschließen wir uns schweren Herzens, den diesmal viel beschwerlicheren Rückweg zu bestreiten. Erschöpft, aber überglücklich über diesen erfolgreichen Tag rollen wir anschließen in unserem Geländecamper wieder talwärts.

Südlich haltend verlassen wir nach Belej die Inselstraße 100. Für unser Nachtquartier wollen wir diesmal auf kleinsten Schotterstraßen eine Stichstraße ans Meer finden, doch auch nach längerer Suche enden die meisten Wege entweder zugewachsen im Gestrüpp oder aber vor geschlossenem Schranken. Endlich finden wir eine mit kleinen Büschen übersäte Ebene, wo wir hinter dem einzigen, vom Bora-Wind geplagten Baum unsere Zelte aufschlagen.

Das tagsüber erwärmte Wasser unserer Campingdusche wäscht uns beim letzten Tageslicht der untergehenden Sonne das Salz von unseren Körpern, während vom leise blubbernden Kochtopf ein verführerischer Duft die Luft schwängert. Stunden später schließe ich die Augen, während draußen in der Nacht die heimische Fauna ihr bereits gewohntes Schlummerkonzert anstimmt.

Und dann holen sie uns doch ein – die Pauschal-Touristen

Am nächsten Morgen sind wir noch so von unserem Ausflug zur Zanja Bucht begeistert, dass wir kurzerhand unseren Besuch dorthin wiederholen wollen. Es ist unser letzter voller Urlaubstag, deswegen möchten wir das Beste daraus machen. Doch heute scheinen wir weniger Glück zu haben: Vormittags über gehört die herrliche Bucht fast ausschließlich uns, doch Punkt 13 Uhr setzen zwei mächtige Ausflugsboote Anker und entladen damit mehrere Hundertschaften lärmender Touristen genau vor unsere Nasen. Was für ein Schock! Der bisher so erfolgreich vermiedene Kontakt mit dem Pauschaltourismus hat uns eingeholt.

Offroad zurück

Zeit für den Rückzug. Im nahe gelegenen Fischerdörfchen Valun füllen wir wehmütig zum letzten Mal unsere Vorräte auf, bevor wir das letztes Offroad-Stück unserer Reise ansteuern. Der Einstieg zum rund 14 Kilometer langen, einspurigen Küstenweg nach Cres-Stadt, findet sich unscheinbar in einer Spitzkehre Richtung Hauptstraße 100 führend. Von nun an tauchen wie wieder in reinstes 4×4-Territorium ein und diesmal sitzt Antonia mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck am Steuer: Sieh an, sieh an!

Niedriges Blätterwerg kratzt am Dach, während das Fahrwerk mit dem ausgewaschenen Fahrbelag seinen ganz eigenen Kampf ausficht. Trotz Hitze kurbeln wir die Fenster zu. Wir wollen ja nicht, dass die hier überall heimischen und beängstigend großen Kreuzspinnen irrtümlicherweise zum blinden Passagier werden.

Spinnennetze, Kroatien Offroad

Der Weg geht nun oft steil bergauf, führt uns näher an die malerische Küste heran und gibt immer wieder wunderschöne Blicke auf das Meer frei. Nach einer knappen Stunde spannenden Geländefahrens, entlässt uns die Piste nahe des Yachthafens der Inselhauptstadt. Wir parken stolz den angemessen verdreckten Landy und wollen uns zum Abschluss unseres erfolgreichen Kurztrips ein gutes Abendessen gönnen.

Doch nach einem ausgedehnten Stadtbummel samt Besichtigung des altertümlichen Leuchtturms merken wir bald, dass wir irgendwie unrund sind. Wir wissen anfangs nur nicht genau warum. Trotz allerorts verlockender Speisekarten, wollen wir uns nicht so recht in die überfüllten Lokale der Innenstadt setzen. Ein gemeinsamer Blick zum langsam sinkenden Feuerball und ein paar Stichworte später sind wir uns uns dann ganz schnell einig: Wir verzichten auf ein Menu-Turistico, hüpfen stattdessen in unseren verlässlichen Land Rover und holpern so schnell es geht die gerade erst bezwungene Küstenstraße zurück.

Und das Ziel sind die Sterne

Unser Ziel und krönender Abschluss der Reise: Ein allerletztes Mal unter Sternen den so erfolgreichen Kurztrip in wildromantischer Zweisamkeit zu verbringen! Als wir beide dann wieder satt und zufrieden Ausschau nach Sternschnuppen halten, ertappe ich mich, wie meine Gedanken bereits ins nächste Jahr abdriften. Zu einem neuerlichen Offroad-Trip, allerdings ausgestattet mit viel mehr Zeit.

Mehrere Wochen nach Osten gehend. Vielleicht über den Balkan nach Griechenland. Das klingt verlockend, oder? Ich erhasche das weiß-schimmernde Lächeln meiner Freundin in der aufziehenden Dunkelheit und kenne bereits ihre Antwort auf meine Gedankenspielereien, was mich wiederum glücklich grinsen lässt. Ich bin überrascht und gleichzeitig bereits infiziert von den sich uns bietenden Möglichkeiten. Wer hätte gedacht, dass Abenteuer auch bereits unmittelbar vor der Autotür beginnen können?