Was muss ich an meinem Fahrzeug umbauen, damit es Island tauglich ist? Brauche ich für Island ein anderes Fahrwerk? Welche Ausrüstung und welche Ersatzteile soll ich mitnehmen? Tom Ramming, Peter Seikel und Michael Schäfers erklären, was Reisende auf Island wirklich brauchen.

Die ersten beiden Artikel: Island Teil 1 und Island Teil 2

Auch wenn andere Länder offroadtechnisch herausfordernder sind als Island, so beanspruchen vor allem die Schotterpisten und Furten die Fahrzeuge. Viele der Strecken im Hochland könnten, wenn erlaubt wäre, bereits mit einem normalen PKW befahren werden. Aber es gibt auch immer noch die anspruchsvolleren Routen, für die eine entsprechende Ausrüstung nötig sind.

Gesprochen haben wir mit:

  • Michael Schäfers von der Offroad-Manufaktur Hamburg, die sich vor allem auf Land Rover spezialisiert hat. Er fährt seit vielen Jahren nach Island und bietet auch Touren dahin an.
  • Peter Seikel von Auto Seikel macht aus hochwertigen „normalen“ Fahrzeugen phantastische Geländefahrzeuge und ist offizieller Teile-Lieferant für Volkswagen. Auch er war schon viele Male auf Island.
  • Tom Ramming von Tom’s Fahrzeugtechnik war ebenso selbst auf Island und baut mit seinem Team seit vielen Jahren die Toyotas seiner Kunden für die härtesten Einsätze um.

Michael Schäfers, Offroad Manufaktur Hamburg

Michael Schäfers von der Offroad Manufaktur Hamburg

Michael Schäfers von der Offroad Manufaktur Hamburg

Müssen Reisende vor der Fahrt nach Island Umbauten an ihrem Defender vornehmen?

Ich fahre seit 25 Jahren nach Island, mindestens alle zwei Jahre und ich merke, wie Jahr zu Jahr die Schwierigkeiten auf den Hochlandpisten reduziert werden. Die F35 Kjalvegur (Kjölur) von Reykjavík nach Akureyri würde ich heute ohne mit der Wimper zu zucken mit einem Golf fahren. Das bedeutet für mich, dass wir heute die meisten Hochlandstrecken mit einem Serien-Defender mehr als gut fahren können. Natürlich machen die Strecken immer noch Spaß und landschaftlich sind sie unglaublich reizvoll, aber eine Reise nach Island hat keinen Expeditionscharakter mehr, so wie das vor 40 Jahren noch war.

Defender auf Island

Dennoch gibt es noch sinnvolle Umbauten für Defender: Ein Unterfahrschutz und ein Schnorchel wären für Island definitiv meine Empfehlung. Die meisten Flüsse können Reisende auch ohne Schnorchel durchqueren. Entsteht aber durch einen Fahrfehler eine große Bugwelle, so kann ein Schnorchel vor größeren Schaden schützen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Schnorchel dicht ist. Das sollte vor der Abfahrt geprüft werden.

Vielfach wird dazu geraten die Achs-, Differenzial- und Tankentlüftungen mit einem Schlauch höher zu legen. Was ist davon zu halten?

Wenn ein bisschen Wasser in die Achse kommt, ist das kein Problem, dann ist da eine Öl-Wasser-Suspension in den Achsen. Problematisch wird es erst, wenn ich meinen Wagen nach der Tour nicht ordnungsgemäß warte. Die Achsöle muss ich nach der Reise natürlich tauschen.

Sollte der Abgasschlauch der Standheizung abgedichtet werden?

Wenn die Standheizung ordentlich von einem Fachmann eingebaut wurde, ist das nicht nötig. Wichtig ist nur, dass sich die Werkstatt auch mit dem Thema Offroad auskennt. Normalerweise wird die Standheizung im Motorraum eingebaut, damit liegt sie schon sehr hoch. Auch der Einbau in der Cubby-Box ist völlig unproblematisch, denn die meisten Furten auf Island sind für Defender ein Witz.

Defender bei Flussdurchfahrt, IslandBraucht der Defender ein anderes Fahrwerk für Island?

Ein Fahrwerk, um das Fahrzeug höher zu legen, ist sinnvoll, weil der Wagen dadurch mehr Bauchfreiheit gewinnt. Wichtig sind progressive Federn, die anfangs weicher und später härter sind. Das Material wird durch ein anderes Fahrwerk aber auch nicht mehr geschont. Es gibt allerdings einen Zugewinn beim Fahrkomfort.

Welche Reifen sind für Island zu empfehlen?

Auch wenn ich sonst kein Freund dieser Reifen bin, würde ich für Island den BFGoodrich Mud Terrain 255/85 R16 empfehlen. Der hat eine schöne Dimension. Für den Sahara-Sand ist der natürlich nichts, aber beim isländischen Geröll ist er ein guter Reifen und er hält einiges aus.

Defender auf Island

Gibt es zusätzliche Ausrüstungsgegenstände, die Reisende auf Island unbedingt brauchen?

Ich denke nicht, dass zusätzlich zu den normalen Ausrüstungsgegenständen, die auf jeder Reise dabei sein sollten, etwas gebraucht wird. Dinge, die auf jeder Reise dabei sein sollten:

  • Eine ordentliche Schaufel ist wichtig, keine Kindergeburtstagsschippe oder ein Klappspaten. Früher gab es mal eine gute Pionier-Schaufel, die gibt es heute leider nicht mehr. Deshalb würde ich eine IDEAL-Spatenschaufel empfehlen. Die kann was.
  • Ein Bergegurt oder ein Bergeseil ist ein Muss. Da ist es egal, ob kinetisch oder nicht. Im Zweifelsfall lieber nicht kinetisch, weil jemand, der damit nicht umgehen kann, damit viel mehr kaputt machen kann. Die Länge ist allerdings entscheidend. Die 5 Meter Seil in einem Laden, scheinen im Gelände viel kürzer zu sein. Deshalb sollte das Seil mindestens 8 bis 10 Meter lang sein und 30 mm dick. Bergeseil und Bergegurt können auch zum Abschleppen verwendet werden.
  • Gute Arbeitshandschuhe sind selbstverständlich.
  • Ein Wagenheber, aber kein Hilift. Die sind groß, unhandlich und gefährlich. Die hydraulischen Stempelwagenheber, die beim Defender dabei sind, sind ideal.
  • 1 bis 2 Reservereifen sollten Reisende dabei haben. Den Reifenwechsel sollten Fahrer vor der Reise schon einmal geübt haben. So ein Reifen sollte in 3-5 Minuten runter sein.
  • Ein vernünftiges Radkreuz mit Verlängerung.
  • Die Schlüssel für die Felgenschlösser.
  • Ersatzteile brauchen nicht mitgenommen zu werden. Entweder derjenige kennt seinen Wagen, dann weiß er auch, was als nächstes kaputt gehen wird und was er mitnehmen muss. Oder aber er hat keine Ahnung und wird die mitgebrachten Ersatzteile auch nicht einbauen können. Außerdem kennen sich die Isländer fantastisch mit Fahrzeugen aus.

Peter Seikel, Auto Seikel

Peter Seikel von Auto Seikel

Peter Seikel von Auto Seikel

Welche Umbauten sollten Reisende an ihrem VW-Bus oder VW Amarok vornehmen?

Wer durch das isländische Hochland reisen möchte, sollte den Wagen höher legen, ebenso die Luftansaugung und die Entlüftungen der Getriebe und Achsen. Zudem sollten Reisende auf Island AT-Reifen wählen.

Hochgelegt werden sollen die Entlüftungen von Vorder- und Hinterachsdifferenzial, Getriebe, Winkelgetriebe und der Haldex-Kupplung(Achtung, Text ist hier gekürzt). Beim Amarok das Zwischengetriebe an Stelle des Winkeltriebes.

Hohe Bugwellen beim Furten

Hohe Bugwellen beim Furten

Natürlich ist es möglich, auch ohne Höherlegung der Entlüftungen durch Flüsse zu fahren. Wer normal durch eine Furt fährt, wird sicher keine Probleme haben. Wenn der Wagen aber steckenbleibt, kühlen Getriebe und Achsen sehr schnell ab. Es bildet sich ein Vakuum und wenn in diesem Moment die Entlüftung unter Wasser steht, wird Wasser eingesaugt.

Ein Weiterfahren ist damit möglich, aber steht der Wagen eine längere Zeit, wird das Innere des Getriebes anfangen zu rosten. Bei einem Automatik-Getriebe ist das verheerend. Das Tauschen der Öle nach der Reise, verhindert dies zwar, aber wenn alle Öle ersetzt wurden, haben sich die höher gelegten Entlüftungen schon fast bezahlt gemacht.

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Gut ist außerdem, bei der T-Reihe eine kürze Achsübersetzung einzubauen. Der Amarok hat bereits eine Untersetzung, bzw. einen kurzen 1. Gang bei Automatikgetrieben.

Schutzplatten halte ich auch für sinnvoll, mindestens für Getriebe und Motor. Je nach dem, was der Fahrer vorhat, sogar noch mehr.

Sollte der Abgaslauf der Standheizung abgedichtet werden?

Theoretisch ja, praktisch nein. In der Regel reicht es, die Standheizung nach einer Wasserdurchfahrt 15 Minuten laufen zu lassen. Dann trocknet sie von alleine. Vor einer Furt könnte das Rohr mit einem Stopfen oder einem Gummi verschlossen werden, aber wer möchte schon andauernd unter dem Auto liegen.

Braucht ein VW-Bus für Island ein anderes Fahrwerk?

Ein höheres Fahrwerk und größere Reifen sind bei einem VW-Bus auf Island definitiv sinnvoll. Mit einer kurzen Übersetzung, größeren Reifen, einem Höherlegungsfahrwerk, Schnorchel und den Entlüftungen kann auch ein Bus Furten mit einer Tiefe bis zu 70 cm fahren. Die Bugwelle geht dann schon bis auf 90 bis 100 cm hoch. In jedem Falle sollen Furten sehr langsam gefahren werden. So können sich alle Hohlräume unter dem Fahrzeug mit Wasser füllen und damit die Gefahr des Aufschwimmens vermindern.

Welche Reifen sind für Island das Richtige?

Ich plädiere für die AT-Bereifung, da ATs eine stabilere Karkasse haben. Steine können sich da nicht so einfach durchbohren. Ein M+S-Reifen ist in der Karkasse zu einfach aufgebaut. Der ist für unsere Straßen gedacht, aber nicht für stundenlanges oder tagelanges Fahren auf Schotterpisten.

Aber wer 10 Leute nach den besten Reifen fragt, wird 10 unterschiedliche Meinungen hören. Vorteil der AT-Reifen ist, dass sie recht gut straßentauglich sind und das ganze Jahr über gefahren werden können. Der BFGoodrich AT auch im Winter, da dieser mit einer Schneeflocke gekennzeichnet sind.

Welche Ausrüstung benötigen Reisende auf Island?

  • Mit Sicherheit ein gutes Abschleppseil, 8 Meter reichen da nicht. Lieber ein längeres Seil, als ein zu kurzes.
  • einen Abschlepphaken vorne und hinten, der bereits während der Fahrt dran ist.
  • einen kleinen Kompressor, damit der Luftdruck im Gelände und auf der Straße variiert werden kann. Bei Schotter ist ein geringerer Luftdruck in den Reifen besser, damit die Reifen nachgeben können, wenn der Wagen über spitze Steine fährt.
  • Handschuhe, Schaufel und Radkreuz sind selbstverständlich
  • Nur ein Reserverad. Ich reise sehr viel und ich habe noch nie ein zweites Reserverad gebraucht. Das zweite wird hauptsächlich wegen der Optik ans Auto geschraubt. Aber das ist sehr viel Gewicht. Wenn die Bereifung gut ist, gibt es fast nie einen Plattfuß.

Ist es nötig, Ersatzteile mit nach Island zu nehmen?

Nein, was sollten die Leute auch mitnehmen? Die Autos sind doch gut. Vor einer Reise gehört eine Wartung bei einem guten Händler natürlich dazu. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Selbst wenn Ersatzteile mitgenommen werden, so können die meisten Reisenden sie doch gar nicht einbauen. Aber es ist sicher ein Unterschied, ob jemand mit einem relativ neuen Wagen fährt oder mit einem T3, der 20 Jahre alt ist. Da kann natürlich schneller etwas kaputt gehen.

VW Busse auf Island

Wie sieht es mit VW-Werkstätten auf Island aus?

Die Firma Hekla importiert Volkswagen nach Island. Die sitzen in Reykjavík und sind sehr rege. Notfalls wird das Ersatzteil auch irgendwohin geflogen. Die Nummer sollten sich Reisende für den Notfall natürlich vorher aufgeschrieben haben. Bei Hekla kennen sie auch die Seikel-Produkte. Hekla  Tel: +354 – 590 5510 oder +354 – 590 5030

Eine andere Möglichkeit ist Arctic Trucks in Reykjavík  auch die verbauen Teile von Seikel und kennen sich damit gut aus. Tel: +354 – 540 4907 oder +354 540 4900

Unsere Kunden können natürlich auch bei uns anrufen. Wir besorgen und schicken ihnen auch original VW-Teile nach Island.

Tom Ramming von Tom’s Fahrzeugtechnik

Tom Ramming von Tom's Fahrzeugtechnik

Tom Ramming von Tom’s Fahrzeugtechnik

Sollten Reisende vor der Fahrt nach Island Umbauten an ihrem Toyota vornehmen lassen?

Auf Island gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade. Ich gehe jetzt von schwierigem Gelände mit tiefen Furten aus. Da sollte die Grundausstattung sein:

  • Schnorchel
  • höhergelegte Achs- und Getriebeentlüftungen
  • vernünftiges Fahrwerk, das nicht höher sein muss, aber gute Stoßdämpfer haben sollte
  • stabile Reifen von einem namhaften Hersteller

Welche Reifen empfiehlst du für Island?

Möglichst einen MT von BFGoodrich, General, Goodyear oder Cooper. Auf keinen Fall ein Billigfabrikat nehmen. Der Reifen muss eine harte Gummimischung haben. Auf Schotterpisten ist der MT stabiler und er hat ein gröberes Profil. Wenn hingegen Schnee liegt, ist der AT von Vorteil.

AT-Reifen sind gute Allrounder, aber immer ein Kompromiss. Von BFGoodrich gibt es zum Beispiel einen AT, in einer verstärkten Version, der eine sehr harte Gummimischung hat. Wer aber „Heavy Duty“ unterwegs sein möchte, sollte einen MT bevorzugen.

Wie viele Ersatzreifen brauchen Reisende auf Island?

Ein vollwertiges Ersatzrad reicht vollkommen aus. Die Zeiten sind vorbei, in denen Reisende zwei Ersatzräder mitnehmen mussten, weil die Reifen so schlecht waren. Bei der heutigen Reifenqualiät ist ein Reifen vollkommen ausreichend.

Furt Island

Furt Island

Die Entlüftungen sollten für Island hochgelegt werden, gilt das auch für die Abgas- und Ansaugrohr der Standheizung?

Bei Standheizung ist die Frage, ob es sich um eine Luft- oder Wasserheizung handelt. Wasserheizungen werden im Motorraum verbaut. Da gibt es nichts zu beachten. Luftheizungen allerdings liegen unter dem Fahrzeug, da müssen Abgas- und Ansaugrohr verschlossen werden. Luftansaugung und Auspuff sollten am besten mit einer Gummikappe abgedichtet werden. Ist keine zur Hand, hilft auch Klebeband. Achtung: Nicht vergessen, den Verschluss wieder zu entfernen, denn sonst kann die Heizung Schaden nehmen.

Wichtig sind vor allem die Achs- und Getriebeentlüftungen. Auch wenn der Wagen normal durch das Wasser fährt, sind die Achsen warm und das Wasser kalt. Das heißt, die Achsen kühlen ab und damit auch die Luft in der Achse. Da sie sich zusammenzieht, muss irgendwoher Luft nachkommen. Die wird entweder durch die Simmerringe an den Radlagern gezogen oder durch die Achsentlüftungen.

Natürlich können Island-Fahrer nach der Reise einfach die Achs- und Getriebeöle wechseln. Aber der Toyota braucht 5 Liter Achsöl und 5 Liter Getriebeöl, das sind 10 Liter Öl. Bei 25 Euro pro Liter für ein gutes Öl kostet der Ölwechsel 250 Euro. Die Achsentlüftungen kosten bei uns 150 Euro. Da ist es sinnvoll, das gleich zu machen. Entlüftungen verschleißen auch nicht.

Welches Fahrwerk braucht ein Toyota auf Island?

Wir verbauen ausschließlich „Oldman Emu“- und „Terrain Tamer“-Fahrwerke. Die haben die beste Qualität, sind aber auch am teuersten. Wenn jemand einmal auf Island fahren möchte, muss er nicht für 3.000 Euro ein neues Fahrwerk kaufen. Das ist eigentlich Unsinn. Vor einer Reise ist es gut, das Original-Fahrwerk einmal zu checken. Eventuell könnten ein paar gute Stoßdämpfer eingebaut werden. Wenn die alten noch in Ordnung sind, können die auch drin bleiben.

Schließlich ist ein Geländewagen für das Gelände gedacht und muss dafür nicht kostspielig umgebaut werden. Besonders Wagemutige können dann halt die schwierigsten Tracks nicht fahren oder müssen ein Sandblech drunter legen. Wer öfter solche Reisen macht, sollte über ein neues Fahrwerk nachdenken.

Was empfiehlst du an Ausrüstungsgegenständen?

  • Einen guten vernünftigen Bergegurt, gut 10 Meter lang, mit mindestens 10 Tonnen Bruchlast
  • Vernünftige Schäkel, zum Beispiel diese Seilschäkel von Seilflechter oder von uns.
  • Richtige Handschuhe
  • Zwei Sandbleche für den Notfall
  • Einen guten Wagenheber. Ich empfehle den Airjack, der ist leicht und effektiv.
  • Winde ist nicht erforderlich, weil es auf Island keine Bäume gibt.
Schotterpiste auf Island

Schotterpiste auf Island

Sollte man Ersatzteile mitnehmen?

Wir bieten in unserem Shop ein kleines Ersatzteilpaket an und ein großes. Das kleine Paket kostet 195,00 Euro. Das wäre für Island völlig ausreichend. Darin ist ein Filterkit mit Luftfilter, Kraftstoffilter und Oelfilter sowie Reifenflickset, Lampenset, Kühlerdichtmittel, Kaltmetall, Sicherungsset und ein Keilriemenkit.

Wie sieht die Ersatzteilbeschaffung auf Island aus? Und gibt es vor Ort Werkstätten?

Toyota ist sehr populär auf Island und es gibt sehr gute Toyota-Werkstätten. Die Firma Arctic Trucks beispielsweise, kann Toyota reparieren. Außerdem gibt es den Gebrauchtteilehändler Bilapartar, der eine sehr gute Werkstatt hat. Das ist kein Toyota-Vertragshändler, aber er hat sehr viel am Lager, das die anderen nicht haben. Das ist für Toyota-Fahrer der Geheimtipp, wenn mal was kaputt geht.

Bilapartar Tel: +354 587-7659

Wie sieht es mit der Elektronik aus?

Viele Toyotas kommen noch ohne Elektronik aus. Wenn sie doch welche haben, wie der 150er oder der 200er Land Cruiser, ist die schon werksseitig wasserfest. Da passiert bei Wasserdurchfahren, die im Bereich der angegeben Wattiefe liegen, nichts. Die Wattiefe ist natürlich je nach Fahrzeug verschieden.

Fotos: © Bernd Köhler, Christian Mellen, Michael Ortner, Nicole Dornseif, Porträts von privat

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