Im Oldtimer-Lkw, genannt August der Reisewagen, machen sich Sabine Buchta und Peter Unfried auf den Weg nach Afrika und Asien. Auch wenn die beiden nicht auf Tour sind, ist der Rundhauber ihr Zuhause. Sie erzählten uns, wie sie sich auf ihre Reisen vorbereitet haben, welche Eigenschaften Reisende haben sollten und was man über sich auf einer solchen Reise lernen kann.

Wie seid ihr auf die Idee zu eurer Reise gekommen?

Wir waren beide viel beruflich im Ausland unterwegs, Peter weltweit als Monteur, Sabine als Flugbegleiterin und als Sprachassistentin ein Jahr lang in Schottland. Wir haben unsere Auslandseinsätze immer mit Urlaub verbunden, aber es war nie lange genug. Gerade als wir richtig ins Reisen hinein gekippt sind, mussten wir auch schon wieder nach Hause. Egal, ob mit Rucksack, Motorrad oder Kleinbus. Unterwegs sein mit eigenem Fahrzeug war uns die liebste Form des Reisens – unabhängig, selbstbestimmt, frei und noch dazu luxuriös (für uns zumindest).

Nach zwei Bandscheibenvorfällen an Peters Rücken, war uns klar, dass wir ein größeres Fahrzeug brauchen würden. Also einen Lkw. Und nachdem wir nach Afrika wollten, kam nur ein alter Mercedes in Frage, ohne Elektronik, mit genug Ersatzteilen in Afrika und noch dazu mit hübschem Gesicht: Ein Hauber!

Warum eigentlich ausgerechnet nach Afrika?

Schon als Kind war ich (Sabine) vom afrikanischen Kontinent fasziniert, speziell die Fauna und Flora hatten es mir angetan und so verbrachte ich tagelang mit dem Schmökern von Lexika und Malen von exotischen Tieren. Bücher und Fernsehsendungen regten zudem meine Fantasie an. Meine erste Puppe war eine Schwarze, genannt Leila. Mein Vater hat sie erst unlängst am Dachboden wiedergefunden und mir zum zweiten Mal geschenkt.

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August der Reisewagen Warum Afrika? Unter anderem deshalb: Giraffen in Uganda

Warum Afrika? Unter anderem deshalb: Giraffen in Uganda

Gerne ging ich in Zoos und betrachtete stundenlang die fremden Tiere, am liebsten die Elefanten. Und doch war es auch ein trauriger Anblick, wie gerne würde ich sie in ihrer ursprünglichen Heimat betrachten. Und die liegt nun mal in Afrika!

Wie habt ihr den LKW gefunden?

Das war gar nicht so einfach … 2002 beginnt Peter mit einer Internet-Recherche und als Mercedes-Oldtimer-Fan wird ihm schnell bewusst, dass nur ein alter Mercedes-Lkw das Richtige für uns sein kann. Fahrzeuge mit wenigen Kilometern Laufleistung sind rar und teuer und werden in Österreich nur von Feuerwehren veräußert.

Wir machen uns auch in Deutschland auf Fahrzeugsuche und besuchen das Willy-Janssen-Globetrottertreffen. Viele Afrikareisende treffen sich in der Nähe von Gießen zum Erfahrungsaustausch. Eine gute Gelegenheit für uns, um verschiedene Fahrzeugvarianten zu besichtigen und mit den Besitzern zu reden. Viele Oldtimer-Lkw sind dabei und die Mercedes-Rundhauber sind unsere Favoriten. Die alten Lkw haben noch ein Gesicht und damit mehr Stil.

Die zum Verkauf angebotenen Fahrzeuge sind uns zu teuer und haben außerdem einen Turbomotor. Der ist zwar kräftiger, aber anfälliger bei großer Hitze. Außerdem wird uns klar, dass deutsche Fahrzeuge bei uns nur schwer zu typisieren sind. So sucht Peter in ganz Österreich weiter.

Nach einem weiteren Jahr findet er einen passenden Lkw auf einem Bauernhof, keine zehn Kilometer von unserem Haus entfernt. Wir schreiben Juli 2003. Es ist exakt das, was er gesucht hat: Mercedes 1113, Feuerwehr Tankwagen, Baujahr 1966. Technisch in Ordnung, 160.000 Kilometer, rostig und billig!

So sah August aus, als wir ihn gekauft haben

So sah August aus, als wir ihn gekauft haben

Viele Jahre stand er bereits auf der Pferdekoppel als Tränke. Peter zahlt 295 Euro, schließt eine kleine Autobatterie an und fährt nach Hause. Ich arbeite gerade im Garten und als ich das Fahrzeug kommen sehe, weiß ich sofort, dass dies unser Afrika-Auto ist. Den aufgebauten Wassertank verkauft Peter für 350 Euro und so hat uns das Fahrzeug nichts gekostet!

Könnt ihr etwas zum Ausbau des LKW erzählen?

Natürlich! Im Februar 2004 beginnt Peter mit der Restaurierung des Fahrgestells und des Führerhauses. Wir beseitigen die Rostschäden und erneuern alle Verschleißteile. Peter besorgt neue Felgen und Reifen. Das Führerhaus wird verlängert, um den Batterien und den luftgefederten Sitzen genug Platz zu verschaffen. Das Rahmenende verlängert Peter um einen Meter, damit ein großer Kofferaufbau darauf passt. Alles wird neu lackiert und poliert. Nach fünf Wochen sind diese Arbeiten abgeschlossen und unser Auto sieht aus wie neu.

August, der Reisewagen, erstrahlt im neuen Glanz

August, der Reisewagen, erstrahlt im neuen Glanz

Im September 2004 erwirbt Peter für 550 Euro einen gebrauchten, gut isolierten Kühlkoffer in selbsttragender Bauweise. Dieser wurde zuvor von einem Getränkehersteller verwendet. Dies ist sehr wichtig, da ehemalige Fleischkühlkoffer aufgrund des Geruches und der eventuellen mentalen Belastung nicht empfehlenswert sind.

Der Koffer wird zerschnitten und auf unsere Idealmaße angepasst. Die Materialreste finden als Trennwand für die Schlafbox und Dusche Verwendung. Bei allen Arbeiten und Materialien wird penibel darauf geachtet, dass keine Kältebrücken entstehen.

Da wir den Lkw im Winter zum Skifahren benutzen wollen, bauen wir auch eine Dusche ein. Wir entscheiden uns für eine portable Campingtoilette, die in der Dusche Platz findet. Eine Küchenzeile mit Gasherd, Dunstabzug und Kompressorkühlschrank fertigt ein Freund von uns an.

Es folgt eine kleine Sitzecke für vier Personen. Unter dem Bett werden die Versorgungsbatterien und die Wassertanks verbaut. Es bleibt genug Platz für Ski, Campingausrüstung etc. übrig. Unter der Spüle in der Küche installieren wir einen Warmwasser-Boiler und eine Heizung, beide mit Gasbetrieb. Ein Radio mit CD-Player und ein CD-Regal werden über dem Tisch montiert. Das Bett wird mit einer 18 cm hohen Gelschaummatratze ausgestattet.

August der Reisewagen: Sabine bereit sich auf das nächste Land vor

Sabine bereit sich auf das nächste Land vor

Da wir im ersten Winter Probleme mit Kondenswasser unter der Matratze haben, bauen wir
einen zusätzlichen Warmluftkanal. Dieser heizt von unten die Duschtasse, die Wassertanks, die Versorgungsbatterien und auch die Matratze. Ein Bücherregal und drei Schränke für Kleidung werden angefertigt und montiert. Auf das Kofferdach kommen zwei Solarpanele und ein Konverter sorgt für 220 Volt.

2006 besuchen wir das Därr-Treffen für Globetrotter in der Nähe von München und holen uns weitere neue Ideen. Sandbleche, Fahrradträger, Reservereifen und ein zusätzlicher 500-Liter-Tank werden montiert. Des Weiteren kommen eine Dachgalerie mit Werkzeugkiste und ein 80-Liter-Wassertank für die Außendusche auf das Führerhaus. Viel Werkzeug, Ersatzteile und Material verschwinden im Fahrzeuginneren. Im Oktober 2006 ist der Lkw abfahrbereit. Fertig ist er nicht, aber solch ein Fahrzeug wird eben nie fertig.

Doch halt! Einen Namen braucht der Mercedes noch. Wir nennen ihn August. Er sieht aus wie ein August. Er ist groß, klobig und schrankförmig. Und die erste Probefahrt war im Monat August. Später soll aus August „August der Reisewagen“ werden. Auf die Idee hat uns ein etwa zehnjähriger deutscher Bub 2007 in Tansania gebracht. Er ging mit seinem Vater an unserem Fahrzeug vorbei und fragte: „Du Papa, was ist denn das??“ Der Vater antwortete: „Tja, das ist ein Reisewagen!“

Niemals hätten wir uns damals vorstellen können, dass wir fast sieben Jahre in diesem Wohnmobil verbringen würden. (Zweieinhalb Jahre in Afrika, zweieinhalb Jahre in Österreich und eineinhalb Jahre in Asien)

Wie und wie lange habt ihr euch auf die Reise vorbereitet?

Rechnet man die Fahrzeugsuche und den Ausbau dazu, so dauerte die Vorbereitung mehr als vier Jahre. Wir haben uns grobe Infos über Ostafrika auf Globetrottertreffen und Vorträgen geholt. Reiseliteratur und Bücher haben wir uns im Vorfeld organisiert, allerdings hatten wir vor lauter Arbeit keine Zeit diese zu lesen.

Unser Plan war damals, in ungefähr 6 Monaten von Österreich nach Ostafrika zu reisen und den Viktoriasee zu umrunden. Daraus ist nichts geworden, denn nach 6 Monaten waren wir erst am Dach von Afrika – im Hochland von Äthiopien. Wir fanden Gefallen am afrikanischen Lebensrhythmus, dem Müßiggang und wir erlernten die Langsamkeit. Das ist auch der Grund, warum aus den ursprünglich geplanten sechs Monaten dreißig wurden.
Pläne sind auch dazu da, um umgestoßen zu werden. Oft ist das Unvorhergesehene das Beste!

August der Reisewagen in Nigeria

August, der Reisewagen, in Nigeria

Was wir allerdings schon planen mussten, war natürlich die Verschiffung von Genua nach Tunis. Und das war gut so, denn ansonsten hätten wir die Abreise sicher verschoben.
Unsere Reise durch Libyen mussten wir ebenso planen, da zu dieser Zeit (2006) Führerpflicht herrschte, wenn man die Mittelmeerküste verlassen wollte. Und das wollten wir ja, wir wollten die Sahara durchqueren! Also fanden wir via Internet ein libysches Reisebüro, das uns die Formalitäten abnahm und einen Führer stellte. Durch Libyen sind wir übrigens mit Steffi und Stefan vom OTA Globetrotter-Rodeo gereist. Der Rest hat sich einfach auf der Reise ergeben.

Wie habt ihr eure Reisen finanziert?

Mit Erspartem. Wir haben beide mehrere Jobs zur gleichen Zeit gehabt und versucht, wenig Geld zu Hause auszugeben.

Fixkostenreduktion lautet die Zauberformel! Wir leben bewusster und bescheidener und trotzdem fehlt uns nichts. Das haben wir auf unseren Reisen gelernt.

August der Reisewagen: Wir werden beim Essen bestaunt, Nigeria

Wir werden beim Essen bestaunt, Nigeria

Womit navigiert ihr?

Wir haben nicht nur ein Faible für alte Fahrzeuge, sondern auch für traditionelle Navigationsformen: Landkarten und Kompass.

August der Reisewagen: August im Himalaya, Indien

August im Himalaya, Indien

Wir wollen mitdenken! Uns auf unser Orientierungsgefühl, den Kompass und die Karte verlassen. Anstatt ständig aufs Navi zu blicken, schauen wir was draußen, rund um uns – in der Welt – passiert. Wir haben allerdings auch ein GPS mit dabei, das wir nur zusätzlich benutzen. Hat ja auch viele Vorteile, in Städten zum Beispiel.

Was waren eure schönsten Erlebnisse auf der Reise?

Das ist eine der schwierigsten Fragen überhaupt. Es sind nicht nur atemberaubende Landschaften und faszinierende Tierbegegnungen, sondern auch die Bekanntschaften, die wir machten durften. Mit einzigartigen Menschen, von denen wir viel mitgenommen haben, viel gelernt haben, uns ausgetauscht, geteilt und gelacht haben. Es gibt so viele schöne Momente im Leben, man braucht nur die Augen zu öffnen und im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

August der Reisewagen: August umringt von einer Familie im Sudan

August umringt von einer Familie im Sudan

Dankbar sind wir erfahren zu haben, was es heißt, im Hier und Jetzt zu leben. Keine Termine zu haben, keinen Zeitdruck, keine Uhr. Ein Leben aus erster Hand. Selbstbestimmt, eigenverantwortlich, frei und glücklich. Jede Reise ist auch eine Reise zu sich selbst, die nicht immer einfach und angenehm ist, aber viel auslöst und bewirkt.
Unsere Reisen haben uns beide noch näher zusammen geführt, haben uns zusammen geschweißt, vielleicht ist das das schönste Erlebnis. Vorigen Sommer haben wir geheiratet, zwar in Österreich, aber dafür Peter in afrikanischem Anzug!

Gab es auch Situationen, in denen ihr Angst hattet?

Ja, zumindest Sabine. Die ersten großen Dünenabfahrten in der Sahara, wo August in erschreckende Schräglagen kam. Holzbrückenüberquerungen in Tansania und Kamerun, der Zustand mehr als fragwürdig.

Eine äußerst fragwürdige Brücke in Kamerun

Eine äußerst fragwürdige Brücke in Kamerun

Oder so manche Piste in Nordwestnigeria: Ab Kaiama gibt es nur mehr Piste, die laut Angaben schlecht, aber passierbar sei. Die ersten Kilometer kommen wir gut voran, es geht leicht bergauf und ist ziemlich steinig. Verkehr gibt es nur in Form von wenigen Mopeds. Es wird zunehmend sandiger, aber auch feuchter. Die erste Schikane liegt vor uns, eine Schlammpassage. Wir sehen uns die Sache genauer an, auch wo große Bäume stehen, die eventuell unserer Seilwinde dienen können.

Ist das noch eine Straße? August im Schlamm in Kamerun

Ist das noch eine Straße? August im Schlamm in Kamerun

Ein Kleinlaster kommt und zeigt uns die beste Durchfahrt, nur ist dieser erheblich leichter als wir. Alles geht gut, dennoch haben wir eine Vorahnung wie es weiter geht. Die folgende Strecke kostet uns viel Energie und Nerven. Schlammig, weich, zu eng, Flussdurchquerungen, hohe Geländestufen und dergleichen. Was mich am meisten belastet, sind die Schräglagen von August. Ich rechne immer mit dem Schlimmsten. Es war ein paar Mal schon sehr knapp, das gesteht sogar Peter im Nachhinein.

August der Reisewagen: Fahren wir oder nicht? Eine Brücke in Tansania

Fahren wir oder nicht? Eine Brücke in Tansania

Welche Eigenschaften brauchen Menschen auf einer Reise wie ihr sie gemacht habt?

Flexibilität, Neugier, Hausverstand, Respekt und Interesse, Mut (auch zur Veränderung), Diplomatie, Durchhaltevermögen, ein großes Herz und Humor.

Wie viele Länder habt ihr bereist? Wie viele Kilometer waren das?

In Afrika 27 Länder und 73.000 km in zweieinhalb Jahren, in Asien 12 Länder und 42.000 km in eineinhalb Jahren

Könnt ihr sagen, wie viel Geld ihr ungefähr auf der Reise ausgegeben habt?

Abhängig von Visa- und Dieselkosten und Verschiffungen zwischen 900 und 1.100 Euro pro Monat.

Gibt es schon ein Ziel für die nächste Reise?

Natürlich! Idealerweise werden wir nach Südamerika verschiffen, sollte die Schiffspassage zu teuer oder zu kompliziert werden, so fangen wir eben in Nordamerika an und reisen dann Richtung Süden. Aus familiären Gründen können wir uns allerdings zeitlich noch nicht festlegen.

August der Reisewagen: Auf einer Piste in Tansania

Auf einer Piste in Tansania

Was würdet ihr jemandem raten, der auch gerne eine Weltreise machen möchte?

Weniger ist mehr! Nicht zu viel vornehmen, kein zu gestaffeltes Programm, ansonsten setzt man sich selbst unter Druck und kann die Reise nicht genießen. Sich Zeit lassen und manche Dinge passieren lassen.

Geld und Zeit hängen unmittelbar von einander ab: Je schneller man reist, desto mehr Geld braucht man und vice versa. Sein eigenes Reisetempo und seinen eigenen Weg finden, sich nicht zu sehr an anderen zu orientieren, denn schließlich geht es um die eigene, ganz persönliche Reise.

Habt Mut Entscheidungen zu verwerfen und neue Pläne zu schmieden.

Ihr habt von eurer Reise mit Steffi und Stefan vom OTA Globetrotter-Rodeo erzählt. Ihr wart schon auf der ersten Veranstaltung vor mehr als 10 Jahren dabei. Könnt ihr etwas über das Event erzählen?

Wir waren schon beim ersten OTA Globetrotter-Rodeo dabei, das 2004 in einer Schottergrube in Niederösterreich stattgefunden hat. Damals war alles ganz anders, es war ein familiäres Treffen mit Freunden, das Stefan Maier organisiert hat. Ganz einfach, ganz leger, ganz klein.

Mittlerweile ist es das größte Treffen von Globetrottern in Österreich! Ein Festival und eine Messe für Reise, Abenteuer, Offroad und Live-Reportagen. Was für eine Veränderung! Stefan und sein Team haben ihr ganzes Herz in diese Veranstaltung gelegt, viel dazu gelernt, viel verbessert und stetig weiterentwickelt. Wir haben großen Respekt vor ihrem Engagement und sind immer wieder begeistert, wie toll die Veranstaltung aufgezogen ist.

Am Gelände des Erzberges findet man mehr als 1.000 Fahrzeuge, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zudem gibt es Seminare, Workshops, Reisevorträge, einen Ausstellerbereich, internationale Küche, Live-Musik und Lagerfeuer. Noch dazu kann man mit seinem Geländewagen auch offraodfahren, egal ob man blutiger Anfänger ist oder schon langjährige Erfahrung hat. 600.000 Quadratmeter frei befahrbares Offroad-Fahrgelände mit allen Schwierigkeitsgraden und Hindernissen stehen zur Verfügung – vom Sand, Schlamm, Wasser bis hin zu Steilabfahrten ist alles dabei, was das Herz jedes Offroaders höher schlagen lässt.

August der Reisewagen wird heuer auch wieder am OTA Globetrotter-Rodeo teilnehmen. Drei Tage lang werden wir in dieser einzigartigen Kulisse Freunde treffen, Geschichten austauschen, spannende Diavorträge besuchen und wieder Lust auf Abenteuer und Reisen bekommen. Die Vorfreude ist groß!

August auf nen Sprung in der Wüste, Lybien

August auf nen Sprung in der Wüste, Lybien

Dieses Jahr werden wir unsere Live-Reportage „August der Reisewagen im Orient“ präsentieren, auch darauf freuen wir uns. Es gibt nichts Schöneres, wenn Menschen im Publikum sitzen, deren Augen glänzen, die man kurz verzaubern und deren Wünsche man wecken kann.

Jedes Jahr wird uns die Zeit am OTA Globetrotter-Rodeo zu knapp, das Angebot dort ist so vielfältig, dass man einfach Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen muss. Schaue ich mir einen vielversprechenden, hochkarätigen Vortrag an oder plaudere ich mit alten oder neuen Freunden? Soll ich mein Fahrzeug im Gelände testen oder doch liebe eine geführte Wanderung mit dem Fahrzeug am Erzberg machen? Oder mit dem Hauly, dem 55 Tonnen schweren Erztransporter mitfahren? Der Brotbackworkshop am offenen Feuer würde mich aber auch interessieren. Ebenso der Fotoworkshop. Und erst recht das Seminar über Navigation und Routenplanung. Am besten ihr kommt vom 26. Bis 28. August 2016 auf den Erzberg und überzeugt euch selbst!

August der Reisewagen: Unsere Hochzeit im Juni letzten Jahres

Unsere Hochzeit im Juni letzten Jahres

Über Sabine und Peter:

Ihre Lieblingsbeschäftigung ist das Studieren von Landkarten und das Durchblättern von Atlanten. Erst fährt sie die Länder mit dem Finger auf der Karte ab, dann erfährt sie sie vor Ort mit allen Sinnen. Ein Glück, dass August so viele Stauräume hat, denn Sabine reist nicht nur gerne, sie macht auch gerne Sport. So kann sie all ihre Sportsachen mitnehmen. Sabine ist ausgebildete Lehrerin, Wellness- sowie Fitnesstrainerin

Schon während seiner Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker und Schmied haben Peter fremde Länder fasziniert. Viele Jahre verbrachte er im Ausland als Service-Monteur und nutzte seine Freizeit und Urlaube, um diese Länder kennenzulernen. Bereits damals träumte er davon, in einem LKW zu leben und durch die Lande zu ziehen. Mit August, dem Reisewagen, hat er sich gemeinsam mit Sabine diesen Traum erfüllt.

Als wir in Afrika waren, sind wir auf einen sehr schönen Spruch gestoßen:

Nicht weil es schwer ist,
wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen,
ist es schwer.
(Lucius Annaeus Seneca)

Sie haben es gewagt. Seitdem ist August der Reisewagen und die Welt ihr Zuhause. Mehr über die beiden und ihre Reisen findet ihr auf www.augustderreisewagen.com, in ihrem Buch „Zweieinhalb Jahre Afrika: Mehr als eine Reise“ und bald auch in ihrem neuen Buch über die Asienreise.